RomanDas Haus ist ruhig, als ich nach Hause komme.Ich lockere die Krawatte, während ich den Korridor hinuntergehe, bereits müde auf die Weise, die in den Knochen sitzt statt in den Augen, das Diamond-Club-Meeting hat mehr aus mir herausgeholt, als ich zugeben will. Nicht körperlich. Nur das besondere Gewicht von Jahren der Geduld, die sich endlich in Aktion umwandeln.Ich drücke die Schlafzimmertür auf.Das Licht im Bad ist an, die Tür offen, Dampf driftet in weichen Locken ins Schlafzimmer.Ich höre Wasser, das sich bewegt.Ich gehe zum Türrahmen.Raven ist in der Badewanne, die Haare lose hochgesteckt, das Wasser tief und warm, die Knie leicht angezogen, der Kopf zurückgelehnt an den Rand. Sie öffnet die Augen, als sie mich hört, und etwas in ihrem Gesicht legt sich in dem Moment, in dem sie mich sieht, so wie es immer tut, als hätte sie den ganzen Tag darauf gewartet, mich zu sehen.„Du siehst erschöpft aus“, sagt sie.„Langer Tag.“„Ich habe Abendessen gemacht.“„Es kann warten.
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