RavenEs gibt Stimmen, bevor es irgendetwas anderes gibt.Zuerst entfernt, an den Rändern verschwommen, wie Geräusch unter Wasser und ich kann nichts davon verstehen, nur den Ton, nur die Dringlichkeit, nur die Form einer Stimme, die ich kenne, ohne sagen zu können, warum ich sie kenne.„…Ich glaube, sie wacht auf. Doktor, ich glaube, sie wacht auf—“Dann Licht, hart und unwillkommen und ich spüre, wie meine Augenlider dagegen ankämpfen, schwer, widerständig, mein ganzer Körper fühlt sich an, als gehöre er jemand ganz anderem.„Raven.“ Die Stimme erneut, jetzt näher, klarer. „Raven, kannst du mich hören?“Ich zwinge die Augen auf.Der Raum schwimmt langsam in den Fokus, Formen lösen sich zu einer Decke, einer Leuchte und dann einem Gesicht, das sich über mich beugt, vertraut auf eine Weise, die den Nebel schneller durchschneidet als alles andere.Roman.Sein Gesicht ist abgemagert, erschöpft, dunkle Ringe tief unter den Augen, aber in dem Moment, in dem mein Blick den seinen findet, b
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