RomanIch bin schon zu spät dran, als ich in die Küche komme.Kein Kaffee, der brüht. Kein Frühstück auf dem Tisch. Nichts.Vivienne sitzt am Tresen und scrollt auf ihrem Handy.„Wo ist das Frühstück?“, frage ich und greife nach dem Mercedes-Schlüssel am Haken.An Tagen, an denen James mich gefahren hat, habe ich nie zweimal darüber nachgedacht, aber in letzter Zeit ziehe ich es vor, selbst zu fahren. Vielleicht liegt es daran, dass Raven da ist, an dem Bedürfnis, bewusster zu sein, privater. Ich habe nicht einmal gemerkt, wie sehr ich das Fahren vermisst habe, bis zu dem Abend, an dem ich sie zum Essen mitgenommen habe. Es gibt etwas daran, ganz allein mit ihr zu sein, das ich angefangen habe zu schätzen.Vivienne schaut endlich von ihrem Handy auf und winkt abweisend mit der Hand. „Ich habe bestellt. Ich weiß nicht, warum es so lange dauert.“Ich bleibe stehen und drehe mich langsam zu ihr um. „Du hast Frühstück bestellt?“„Ja.“ Sie hält beide Hände hoch und zeigt mir Nägel in irgen
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