Der Mai war warm in New York, war golden in den Hamptons, war die Zeit, wenn der Sommer anfing, sich zu zeigen, wenn die Natur blühte wie ein Kunstwerk, wenn das Leben sich erneuerte, wenn die Welt sich selbst wieder erfand, wenn die Zeit sich weiterdrehte.Ivy saß auf der Terrasse allein, allein ohne Margot, aber nicht einsam, weil Margots Gegenwart war still da, war in den Worten, war in der Art, wie Ivy dachte, war in der Art, wie Ivy lebte, war in der Entscheidung, die Ivy machte, war in der Liebe, die Ivy zeigte, war in der Arbeit, die Ivy tat, war in den Büchern, die Ivy veröffentlichte.Das Jahr war fast vorbei, wenn man es dari zählte, wann es angefangen hatte, am ersten Januar mit Schnee und einer Nachricht von Renata. Viel war passiert. Menschen waren gegangen—Margot war gegangen, aber nicht wirklich weg, sondern verwandelt sich in etwas anderes, in Erinnerung, in Erbe, in die Arbeit, die sie hinterlassen hatte. Menschen waren gekommen—die Autoren, die Leser, die Menschen, d
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