KAPITEL 107Das dreiundzwanzigste JahrDas dreiundzwanzigste Jahr des Aschenrudels war das Jahr, in dem Mona verstand, was Ruhe war.Nicht Schlaf – sie hatte immer geschlafen, gut und ohne Schwierigkeiten, der Schlaf eines Menschen, der die Arbeit als lohnenswert empfunden und sie ganz ausgeübt hatte und am Ende eines jeden Tages angekommen war, nachdem er getan hatte, was der Tag verlangte. Nicht Urlaub – der Begriff Urlaub hatte sich immer ein wenig nebensächlich angefühlt, denn die Arbeit war nicht etwas, von dem sie sich wegarbeitete, sondern etwas, in dem sie sich immer befand – der Grenzgang, das Feuer, der Schutzwall und die Menschen um sie herum – all dies war miteinander verbunden.Ruhe, so entdeckte sie im dreiundzwanzigsten Jahr, war der spezifische Zustand, nicht das Nächste zu generieren. Nicht passiv – sie war nicht passiv im dreiundzwanzigsten Jahr. Sie war präsent, engagiert, aufmerksam, lehrend, wandernd, saß bei Menschen, die es brauchten, dass jemand bei ihnen saß.
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