Sennas PerspektiveEr kam weder mit Soldaten noch mit einem Plan. Er kam mit rein gar nichts, und nur das konnte mich dazu bringen, die Tür zu öffnen.Ich hörte das Klopfen vor Vayles üblichem Signal, drei leise Schläge statt des bestimmten Rhythmus, den wir vereinbart hatten, und blieb lange erstarrt stehen, die Hand nahe der Klinge, die ich seit dem Verlassen von Crestfall stets griffbereit gehalten hatte.„Senna."Seine Stimme, selbst gedämpft durch die Tür unverkennbar, kam mit einem Gewicht bei mir an, das mir jede Vorsicht raubte, an die ich mich bis dahin geklammert hatte.Ich öffnete die Tür langsam.Raith stand da, keine Crestfall-Farben auf seinem Mantel, keine Wache an seiner Seite, keine förmliche Haltung, die verraten hätte, dass er als etwas anderes gekommen war denn als ein einzelner, erschöpfter Mann, der offenbar eine beträchtliche Strecke gelaufen war, um genau diese Schwelle zu erreichen.„Wie hast du mich gefunden?", fragte ich, und meine Stimme klang unsicherer, a
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