Nathans POVEmma und ich erwarteten niemanden. Nach allem, was in den letzten Tagen passiert war, waren unerwartete Besucher inzwischen eher etwas, vor dem man Angst haben musste, als jemand, den man willkommen hieß.In dem Moment, in dem ich die Tür öffnete, gefror mir das Blut in den Adern.Mein Vater stand vor mir, gekleidet in einem perfekt geschnittenen anthrazitfarbenen Anzug. Sein silbernes Haar war ordentlich gekämmt und seine teure Uhr glänzte im Licht der Nachmittagssonne. Er sah genauso aus wie immer – ruhig, würdevoll und beherrscht.Wenn man ihn nur ansah, würde man niemals vermuten, dass er die letzten Tage damit verbracht hatte, meine Ehe zu zerstören und mein Leben zu manipulieren. Er trug sich mit dem Selbstbewusstsein eines Mannes, der glaubte, bereits gewonnen zu haben, und dieser ruhige Gesichtsausdruck entfachte die Wut, die in mir aufstieg, nur noch mehr.Für einen schrecklichen Moment wollte ich nichts lieber, als ihm mit voller Wucht die Faust ins Gesicht zu sc
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