Emmas POVDie Fahrt zu Pearls Schule fühlte sich gleichzeitig endlos und viel zu kurz an. Nathan fuhr deutlich schneller durch die Straßen der Stadt, als er wahrscheinlich hätte sollen, doch ich sagte kein einziges Wort, um ihn zu bremsen. Mein Herz schlug so heftig gegen meine Rippen, dass ich kaum Luft bekam.In meinem Kopf spielte sich das schlimmste Szenario nach dem anderen ab. Pearl verletzt. Pearl verängstigt. Pearl irgendwo ganz allein, weinend, weil jemand grausam zu ihr gewesen war. Ich hielt meine Hände fest im Schoß verschränkt und betete still, dass es meiner kleinen Tochter gut ging und dass alles nicht so schlimm war, wie meine Fantasie es sich ausmalte.Nathans Kiefer war angespannt, sein Blick fest auf die Straße gerichtet. Er sprach kaum ein Wort, doch ich konnte die Anspannung spüren, die in Wellen von ihm ausging. Wir hatten beide schreckliche Angst, auch wenn keiner von uns sie laut aussprechen wollte.Als wir endlich vor der Schule anhielten, wartete ich kaum dara
Read more