Ethans SichtweiseEthan starrte auf das blinkende rote Licht seiner Gegensprechanlage, ohne sich zu rühren, um abzunehmen. Der Anruf seines Vaters pulsierte beharrlich weiter, bis er schließlich verstummte; die Stille, die darauf folgte, lastete schwerer auf ihm als das Klingeln zuvor. Seine Hand blieb flach auf dem Schreibtisch liegen. Sein Blick ruhte auf Mia.Sie hatte den Blick nicht ein einziges Mal von ihm abgewandt, seit sie sich hingesetzt hatte, und auch jetzt sah sie nicht weg.Er wusste, dass sein Vater außer sich vor Wut sein würde. Er wusste, dass die Dringlichkeit in jener Stimme – *das Leck, ich weiß, wer es war, sie sind schon im Gebäude* – sofortige Aufmerksamkeit verlangte; nicht erst in fünf Minuten, nicht erst nach diesem Gespräch. Doch Mia saß ihm gegenüber, mit einer vollkommenen, regungslosen Ruhe im Gesicht, und wartete darauf, dass er endlich das aussprach, was er in den vergangenen elf Tagen nicht über die Lippen gebracht hatte. Irgendetwas in ihm begriff: We
Last Updated : 2026-09-30 Read more