Kael verließ sie ohne viele Worte.„Ich muss zu ihm", sagte er nur, an der Tür stehend, ein letzter Blick zurück, der mehr sagte als alles, was er hätte sagen können. „Allein."Niemand hielt ihn auf.Die Tür schloss sich leise hinter ihm, und der Raum, der eben noch von vier Körpern getragen worden war, fühlte sich plötzlich größer an. Leerer.Der König lag, wo er immer lag, aber heute schien das Bett größer geworden zu sein, als hätte sein Körper in den letzten Tagen noch mehr von sich selbst zurückgelassen.Kael setzte sich auf den Stuhl neben dem Bett, denselben, auf dem er als Kind gesessen hatte, wenn sein Vater ihm Geschichten erzählte, die immer mit Feuer endeten und nie mit Frieden.„Du bist gekommen", sagte der König. Seine Stimme war ein Flüstern, das sich anstrengen musste, um überhaupt Worte zu formen.„Ich bin immer gekommen, wenn du gerufen hast."„Das ist nicht ganz wahr." Ein schwaches, trockenes Geräusch, das ein Lachen gewesen sein könnte. „Aber ich bin zu müde, um z
Last Updated : 2026-06-29 Read more