Aus Elenas Sicht „Elena, du hast einen Anruf.“ Marcus reichte mir mein Handy, ohne mich auch nur anzusehen. Das macht er nun schon seit fünfunddreißig Stunden – er will nicht mit mir reden, kann es sich aber auch nicht leisten, sich von mir fernzuhalten. „Wer ist es?“, fragte ich, als ich ihm das Handy abnahm. Er antwortete mir nicht und ignorierte mich einfach, als hätte er nicht gehört, was ich gesagt hatte. Ich biss mir auf die Unterlippe und hielt mir das Handy ans Ohr. „Wer ist da?“, fragte ich die Person am anderen Ende. Es war eine unbekannte Nummer. „Wie traurig, selbst mit deiner Magie kannst du nicht erkennen, wer versucht, dich ans Telefon zu bekommen.“ „Was willst du denn jetzt schon wieder, Vivienne? Das ist doch sicher nicht schon wieder eine Bitte, den Fluch von dir zu nehmen, oder?“ „Nein, ganz im Gegenteil, ich zwinge dich, diesen Fluch von mir zu nehmen, sonst …“ „Sonst was? Du kannst doch gar nicht vie
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