Kades Sicht Die Wachen kamen schneller, als Serena es vorhergesagt hatte. Sechs von ihnen füllten den Flur. Bewaffnet. Schweigend. Ihre Gesichter verrieten nichts. Ich trug Emma in meinen Armen. Sie zitterte an meiner Brust. Das Laken, in das sie gewickelt war, konnte ihr Zittern kaum verbergen. „Alpha.“ Der ranghöchste Wachmann trat vor. „Befehl des Rates. Der Stabilisator kommt mit uns.“ „Sie ist keine Stabilisatorin mehr.“ „Befehle sind Befehle.“ Emmas Finger umklammerten mein Hemd. „Kade.“ "Ich werde nicht zulassen, dass sie dich mitnehmen." „Du musst.“ Ihre Stimme versagte. „Sie werden uns beide erschießen.“ „Dann erschießen sie uns beide.“ Die Wachen hoben ihre Waffen. Silberkugeln. Entwickelt, um Wölfe zu verletzen. Marcus erschien am Ende des Flurs. Sein Gesichtsausdruck war grimmig. „Kade. Mach es nicht noch schlimmer.“ „Sie bringen sie in diese Einrichtung.“ „Ich weiß. Aber mit bloßen Händen kann man nicht gegen sechs bewaffnete Schläger antreten.“ Er trat nähe
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