Ich stöhnte im Bad leise vor mich hin und hoffte in diesem Moment sehnlichst auf den Trost meines Mannes.Doch alles, was ich bekam, war ein leerer, unbefriedigter Körper und die einsame Berührung meiner eigenen Finger.Dieses Mal hörte ich erst auf, als ich völlig verausgabt war, ehe ich meinen erschöpften Körper zurück ins Schlafzimmer schleppte.Als ich Thomas ansah, der mir bereits den Rücken zugedreht hatte und tief schlief, wurde mir schmerzhaft bewusst, dass es für uns kein Zurück mehr gab.Doch nach meinem Verrat empfand ich in Thomas' Gegenwart neben der lähmenden Schuld noch etwas anderes: ein anderes, kaum greifbares Gefühl.Vielleicht war genau das der süße Geschmack des Ehebruchs.In jener Nacht kreisten meine Träume unaufhörlich um das Szenario, wie Markus und ich es genau in dem Moment miteinander trieben, als mein Mann mich anrief.Und vielleicht lag es daran, dass ich nach diesem verbotenen Nervenkitzel regelrecht süchtig geworden war.In den folgenden Tagen fand ich i
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