117Das Morgenlicht strömte durch das Fenster und warf einen warmen Schein über die Bettlaken.Jade lag im Bett und beobachtete Xavier dabei, wie er sich für die Arbeit anzog. Seine Bewegungen kamen ihr schmerzhaft vertraut vor.Während sie ihn ansah, schlich sich ein nagendes Gefühl der Unruhe in ihren Kopf.Sie konnte das Gefühl nicht abschütteln, dass etwas nicht stimmte, dass er vielleicht etwas vor ihr verbarg.Etwas, von dem er wusste, dass es ihr nicht gefallen würde.Dieser Gedanke verfolgte sie seit Tagen, und sie konnte ihn nicht länger ignorieren.„Hey, ich würde dir heute in meiner Pause gerne Mittagessen vorbeibringen“, sagte sie und versuchte, beiläufig zu klingen.Er drehte sich zu ihr um, ein Hauch von Überraschung lag auf seinem Gesicht.„Äh, klar, das ist lieb von dir“, antwortete er, sein Ton etwas zögerlich. „Aber das musst du nicht.“„Ich will aber“, sagte sie. „Ich bringe dir dein Lieblingsessen, okay?“Ihr Mann nickte und sah immer noch etwas unsicher aus.Okay,
Last Updated : 2026-09-02 Read more