Larena's Sicht Die Kälte des Waldbodens drang tief in meine Knochen, während der süßliche, betäubende Schleier in meinem Kopf einfach nicht weichen wollte. Seit einigen Tagen war ich nun schon gefangen, entführt aus meinem eigenen Rudelgebiet, gefesselt und geknebelt im Nirgendwo. Sie hatten mir irgend etwas verabreicht, ein Gift oder eine Substanz, die mich immer wieder das Bewusstsein verlieren ließ. Es war anders als alles, was ich jemals zuvor erlebt hatte. Ich fühlte mich nicht krank, und ich spürte auch nicht, dass ich von der Dunkelheit besessen war. Ich war einfach nur unendlich, lähmend müde. Alles um mich herum wirkte flüchtig, als würde ich niemals richtig aus einem schweren Traum aufwachen. Als würde ich schlafen, aber mein Verstand nutzlos zusehen müsste. Ich konnte mich nicht bewegen, und das lag nicht einmal an den Fesseln, die hätte es eigentlich gar nicht gebraucht. Mein ganzer Körper fühlte sich an, als wäre er nicht mehr meiner. Irgend wie leer, kal
Last Updated : 2026-09-05 Read more