Die Nacht, die sich langsam dem Morgen näherte, hinterließ eine drückende Stille in der Hauptsuite. Die Überreste des heftigen Sturms, den der Verrat der drei Männer des Vance-Clans entfacht hatte, lagen noch immer spürbar in der Luft. Doch auf dem mahagonifarbenen Bett schien die Zeit in einem stetigen Rhythmus langsamer zu verstreichen. In die dicke weiße Seidendecke gehüllt, weinte und schluchzte Vivienne noch immer. Sie verbarg ihr fülliges Gesicht in der Nackenbeuge von Tristan, dessen breiter Hals an diesem Abend voller getrockneter Blutspuren war.Tristan zog seine starken Arme fester um Viviennes Rücken und ließ zu, dass ihr geschmeidiges Seidennachtkleid sanft an seiner breiten Brust rieb, die schrecklich schmerzte von den brutalen Schlägen, die er vorhin bezogen hatte.„Schon gut… weine nicht mehr, Vivienne“, flüsterte Tristan mit einer außergewöhnlich sanften, rauen Baritonstimme dicht an ihrem Ohrläppchen. Seine kräftigen Finger, die vor körperlichen Schmerzen zitterten, s
Última actualización : 2026-08-23 Leer más