Elaras PerspektiveDer Traum kam wie eine sanfte Flut über mich, zog mich hinab in eine Welt, die es nicht mehr gab. Ich stand in der Mitte der geräumigen Wohnung meiner Eltern und sah zu, wie sie lachten und sprachen, als wären sie nie gegangen. Die Stimme meines Vaters brummte vor Wärme. Das Lachen meiner Mutter klang wie Windspiele. Und Henry – mein Bruder – lungerte auf dem Sofa, scrollte durch sein Handy mit dieser vertrauten, infuriierenden Gleichgültigkeit.Sie drehten sich alle gleichzeitig zu mir um, ihre Gesichter verzogen sich zu Lächeln, die mein Herz schmerzen ließen."Komm her, meine Blume", winkte mein Vater und klopfte auf den Platz neben sich. Ich ließ mich zwischen ihm und meiner Mutter nieder, und er streichelte mein Haar, wie er es früher getan hatte, als ich klein war.Meine Blume. Der Spitzname trieb mir Tränen in die Augen, bevor ich sie aufhalten konnte."Warum weinst du, Baby?", fragte meine Mutter, ihre Stimme sanft, besorgt."Ihr seid gestorben", schluchzte
Last Updated : 2026-07-15 Read more