ANMELDENElaras Welt zerbricht, als sie zusammen mit ihrer besten Freundin entführt wird. Doch als ihr Henker erscheint, drückt er nicht ab – er beansprucht sie als seine eigene. Rylan ist der verfluchte Sohn eines Alphas, gefürchtet und gnadenlos. Nie zuvor wollte er eine Gefährtin – bis die verängstigte Frau vor ihm etwas in ihm erwacht, das er nicht kontrollieren kann. Sich seinem Vater zu widersetzen bedeutet, einen Krieg zu entfesseln – aber Elara gehen zu lassen, ist unmöglich. In eine Welt von Werwölfen und uralter Magie gestoßen, entdeckt Elara, dass sie keine gewöhnliche Mensch ist. Heimgesucht von Visionen und einer Stimme, die sie Nimue nennt, muss sie die Wahrheit über ihre Vergangenheit entschlüsseln, bevor Rylands Feinde sie beide vernichten. Eine Romanze über Schicksalsgefährten, in der die Liebe sich der Bestimmung widersetzt – und eine Macht erweckt, die sie entweder retten oder ins Verderben stürzen könnte. Doch was geschieht, wenn das Schicksal sich in seine eigene Zerstörung verliebt?
Mehr anzeigenBewusstlose GeisterEin komatöser Patient existiert in einer Sphäre jenseits der Reichweite – unfähig, die verzweifelten Bitten der Angehörigen zu hören, unfähig, das sanfte Drücken zitternder Hände zu registrieren, blind für die Tränen, die auf ihre reglose Form fallen. Sie schweben in einer Zwischenzone zwischen Existenz und Vergessenheit, lebendig, aber nur auf dem Minimum funktionierend. Kein Schütteln, kein Rufen, kein Wollen kann sie aus ihrem Schlaf erwecken. Ihr Bewusstseinszustand bleibt hartnäckig unverändert.Für Serena gab es nur Dunkelheit. Eine endlose, erdrückende Leere.Sie konnte nicht auf Berührung oder Geräusch reagieren. Es war, als wäre sie in den tiefsten Abgrund des Schlafes gestürzt – einen, aus dem eine Flucht unmöglich schien.Manche glauben, dass komatöse Patienten noch die Stimmen wahrnehmen können, die um sie herum schweben. Andere beschreiben es als Gefangensein in einer unerbittlichen Schleife von Erinnerungen, die sich in einem endlosen Kreislauf wiede
Der Diamantring„Die Nachtschatten ist eine Frau? Nein ... das ist unmöglich.“ Die Worte dröhnten aus dem gewaltigen schwarzen Wolf, durchzogen von Unglauben.Serenas Puls hämmerte gegen ihre Rippen, als sie sich ihm zuwandte und sich zwang, keine Regung zu zeigen, die verriet, dass sie seine Sprache verstehen konnte. Aber es war zwecklos – irgendwie, unerklärlicherweise, wusste er es bereits.Ihr Kopf pochte vor Verwirrung, ihr Geist spiralförmte durch ein Labyrinth unmöglicher Fragen. „Ich bin ein Mensch. Elena hat es bestätigt. Ich kann nicht eine von ihnen sein. Nein. Ich weigere mich, diese Spezies zu sein. Widerwärtig.“Schweiß perlte unter ihrem schwarzen Taktikanzug, ihr Atem war flach und unregelmäßig. Wut und Angst kämpften in ihrer Brust, ein explosives Gemisch, das ihre Fassung zu zerbrechen drohte.Der schwarze Wolf war massiv – größer als jeder Werwolf, dem sie je begegnet war. Trotz sich selbst fühlte Serena einen unerklärlichen Sog zu ihm, eine magnetische Kraft, der s
Der Duftverfolgung„Was ist los, Kael?“, flüsterte Damon dringlich und beobachtete, wie der Kopf seines Alphas ruckartig hin und her schwenkte, graue Augen durch die Dunkelheit irrten. Kaels Blick blieb schließlich an der Silhouette eines Superbikes hängen, das auf sie zuraste, sein Fahrer ein Schatten, gehüllt in Schwarz.„Sie ist es. Der Duft wird intensiver. Ich weiß es mit absoluter Gewissheit – es ist SIE!“ Die Stimme in Kaels Kopf gehörte Wade – seinem Wolf, einem massiven schwarzen Biest, das einst dreißig Kriegswölfe im Alleingang niedergestreckt und siegreich überlebt hatte.In seiner menschlichen Gestalt war Kael ein Denkmal aus durchtrainierten Muskeln, geformt durch unzählige Stunden in seinem privaten Fitnessstudio und unermüdliches Training als Wolf. Er war Erbe eines alten Vermögens – eines riesigen Reichtums, den seine Vorfahren durch globale Ölimperien angehäuft hatten. Mit nur sechsundzwanzig Jahren war er bemerkenswert jung, um ein so weitläufiges Wolfsrudel zu befe
Die NachtschattenGekleidet in einen eleganten schwarzen kugelsicheren Anzug aktivierte Serena Vale das fortschrittliche Scansystem, das in ihren taktischen Helm integriert war. Das Head-up-Display flackerte auf und durchlief die biometrischen Daten der sieben Männer, die sie zu eliminieren beauftragt worden war. Ein spöttisches Schnauben entwich ihrer Kehle. „Victor Ravello hat diese Amateure geschickt? Wie enttäuschend schlampig.“Sie sprach laut zu niemandem außer sich selbst und tippte auf das Bedienfeld ihres Helms, um die Vitalfunktionen ihrer Ziele zu erfassen. Ein Wert erregte ihre Aufmerksamkeit – ihr Anführer, der Mann im kohlegrauen Anzug, hatte ein gefährlich schwaches Herz. Ein kaltes Lächeln zuckte um die Ecken ihrer karminroten Lippen.Seit drei Jahren jagte Serena den Geist von Victor Ravello, jede Spur führte nur zu Sackgassen. Bis vor kurzem, als der mysteriöse Verbrechensherr einen verhängnisvollen Fehler machte – ein Patzer, der es der Direktion ermöglichte, seinen