Eira Valerius Ich öffnete die Augen und erwartete, den grauen, bewölkten Himmel der Zitadelle oder das panische Gesicht von Beta Kael zu sehen. Stattdessen zwang mich helles, blendendes Sonnenlicht dazu, die Augen zusammenzukneifen. Ich hob die Hand, um mein Gesicht zu schützen, und stellte fest, dass ich auf einem Bett aus dichtem, grünem Gras lag. Ich setzte mich langsam auf, mir schwindelte. Die Luft roch intensiv nach blühendem Jasmin und zertrümmerter Erde. Eine warme, sanfte Brise streifte meine Haut, ganz anders als der beißende Frost des Nordens. Ich rappelte mich auf, klopfte mir den Schmutz von den Knien und spürte, wie mein Herz schnell schlug. „Hallo?“, rief ich. Meine Stimme ging in der endlosen Weite des Gartens um mich herum unter. Es gab keine Mauern, keine Burgtore, keine Berge in der Ferne. Nur hoch aufragende weiße Bäume mit silbernen Blättern, die unter einem Himmel schimmerten, der zu blau war, um echt zu sein. Ich erinnerte mich an den Markt. Ich erinnerte mi
Last Updated : 2026-09-27 Read more