Tatsächlich verfinsterte sich Leonhards Gesicht, nachdem Nadine ihm eine Frage nach der anderen gestellt hatte.„Nadi, neugierig zu sein ist eine gute Eigenschaft. Aber du musst nicht über alles Bescheid wissen wollen. Verstehst du?“Nadine hatte Leonhard noch nie so ernst erlebt. Diesmal bekam sie es wirklich mit der Angst zu tun.Kreidebleich nickte sie hastig. „Es tut mir leid, Onkel. Ich weiß, dass ich zu weit gegangen bin. Ich werde nie wieder danach fragen.“Als Leonhard sah, wie blass sie geworden war, entspannten sich seine Gesichtszüge, und auch seine Stimme wurde wieder milder.„Nadi, merk dir eines: Du musst dich nur darauf konzentrieren, dich weiterzuentwickeln. Ich werde dich in jeder Hinsicht unterstützen. Für Dinge, die dich nichts angehen, musst du dich nicht interessieren. Verstanden?“Mit geröteten Augen nickte Nadine gehorsam. „Ja, ich habe verstanden.“„Na gut, nicht weinen. Wenn du weinst, bist du gar nicht mehr hübsch.“ Auf seine eigene unbeholfene Art versuchte L
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