„Ich liebe es“, sagte sie. Ihre Stimme war ruhig, von jeder Emotion befreit, flach wie ein Tongenerator. „Genau das, was ich gebraucht habe. Bitte mach weiter, hör nicht auf, ich brauche es so sehr.“ Clara spuckte Lügen aus, nur um genau das zu bekommen, was sie wollte. Sie würde Julian zu Fall bringen, damit sie und ihre Tochter aus Adrians Griff verschont blieben.Julian entblößte die Zähne, eine Grimasse des Triumphs, die eher wie ein Knurren aussah. „Lügnerin. Aber es ist mir egal.“Er ließ nicht nach. Er gab jede Vortäuschung von Rhythmus oder Geschick auf, angetrieben jetzt von einem verzweifelten, alkoholisierten Bedürfnis, die eigenen Versagen durch den Akt der Besitzergreifung auszulöschen. Er rammte in sie, ein unerbittliches, hammermäßiges Tempo, das ihren Körper wie ein stumpfes Werkzeug benutzte. Das Kopfteil knallte mit einer Gewalt gegen die Wand, die das Zimmer erschütterte, ein rhythmisches Pochen, das sicher durch das dünne Sperrholz ins Nachbarzimmer drang, falls üb
Last Updated : 2026-10-28 Read more