Nachdem sie mit dem Arzt gesprochen hatte, öffnete Evelyn langsam die Tür zu Doris’ Krankenzimmer und spähte durch den Spalt hinein. Doris lag auf dem Rücken, ihr rechtes Bein, das in Bandagen gewickelt war, war leicht angehoben. Sie konnte kein Schnarchen hören, aber an den Stöhnen, die aus Richtung des Krankenhausbettes drangen, erkannte sie, dass ihre Freundin hellwach war. Langsam und leise öffnete sie heimlich die Tür und trat in den Raum, wobei sie ihre hellwache Freundin, die sie nun finster anblickte, schuldbewusst anlächelte. „Ich hasse dich, Evy“, schmollte sie und wimmerte. „Ich kann nicht glauben, dass du mich allein gelassen hast. Jetzt muss ich nicht nur mein gebrochenes Herz pflegen, sondern auch mein gebrochenes Bein. Mein Bein ist völlig kaputt.“ Evelyn setzte sich auf ihr Bett. „Es tut mir leid, Dee. Ich war selbst in einer ziemlich heiklen Situation“, sagte sie und streichelte sanft ihr verletztes Bein. „Jedenfalls ist dein Bein nicht gebrochen.
Last Updated : 2026-07-28 Read more