Doch es war zu spät, die Mauer war verschwunden, keine Fuge, kein Riss, nichts. Nur kalter Stein, der von allen Seiten drängte. Ihre zitternde Hand hob den Lampenfuß, und das schwache orangefarbene Leuchten flackerte schwach auf.Sie stand in einem alten Zimmer.Die Wände waren feucht und rissig, die Decke wölbte sich so hoch über ihr, dass das Lampenlicht sie kaum erreichte. Dichte Spinnweben hingen in den Ecken, und Staub wirbelte träge durch die Luft und fing schwache goldene Schimmer des Lampenlichts ein. Der Raum war völlig leer … leblos, bedeutungslos. Kein Tisch, kein Stuhl und nicht die geringste Spur, die darauf hindeutete, dass jemals jemand vor ihr hier gestanden hatte.Die Stille war so vollkommen, dass sie ihr bis in die Ohren drückte, bis sie nur noch ihren eigenen Atem hören konnte.Lyra drehte sich langsam im Kreis, ihr Lampenlicht dehnte sich mit jeder Bewegung aus und zog sich zusammen, jagte Schatten, die sich nicht auflösen wollten. Ihr Hals schnürte sich zu. Hier
Last Updated : 2026-09-07 Read more