REINAIn dem Moment, als Domenico mit mir über der Schulter die Schwelle überschritt, schnappte die Welt mit brutaler Klarheit zurück an ihren Platz.Die Tür fiel hinter uns zu, solid und endgültig, das Geräusch hallte durchs Haus wie ein Satzzeichen. Ein Punkt. Ein Ende jeder Illusion, dass ich noch so tun konnte, als wäre das hier nichts.Seine Hand lag fest auf der Rückseite meines Schenkels, die Finger versiegelt, als erwarte er, dass ich abhaue. Seine Schritte waren stetig, unbeeilt, als hätte er das schon einmal getan. Als wäre es, mich durch ein Haus zu tragen, eine Routine, von der er sich nie lösen wollte.Ich holte scharf Luft, die Handflächen pressten sich instinktiv gegen seinen Rücken.Er war warm. Solid. Real.Zu real.„Lass mich runter, jetzt.“ murmelte ich und schluckte dick.Aber er hörte nicht. Natürlich hörte er nie.„Ich habe gesagt, lass mich runter“, sagte ich schärfer, als ich mich fühlte.Seine Hand zog sich um meinen Schenkel zusammen, nicht schmerzhaft, gerad
Última actualización : 2026-09-05 Leer más