REINAEr lag zu meinen Füßen.Domenico Gravano – die mächtigste, erschreckendste, verzehrendste Präsenz, der ich in meinem Leben je begegnet war – lag zu meinen Füßen.Er war so gefallen, wie große Dinge fallen. Schwer und endgültig und ohne Anmut, eine Hand ausgestreckt, die andere nutzlos gegen die Stirn gedrückt, wo das Blut hervorkam. Quellend. Dunkel und schnell und unerbittlich, sammelte sich gegen den Marmor unter ihm und breitete sich in einer Form aus, die immer weiter wuchs.Seine Augen waren offen.Sie waren auf mich fixiert.Er atmete noch – rau, nass, schreckliche Atemzüge, die irgendwo tief in seiner Brust rasselten. Blut blubberte in seinem Mundwinkel, als er hustete. Seine Lippen bewegten sich. Nur kaum. Gerade genug.„Mi—“ Ein Husten. Mehr Blut. „Mein—“Seine Augen schlossen sich.Seine Hand wurde still.Der Laut, der aus mir kam, war kein Schrei. Es war etwas, das unter dem Schreien existierte – etwas Primales und Formloses, das aus meiner Brust riss, bevor ich es st
Last Updated : 2026-09-26 Read more