REINAIn dem Moment, als ich mich umdrehte und ihn sah, blieb die Welt stehen.Die Musik verblasste nicht einfach… sie verschwand. Die Menge um mich verwischte zu einer Welle gesichtsloser Silhouetten, und das Einzige, was existierte, war er. Domenico Gravano.Mein Schwiegervater. Mein Geheimnis. Meine Sünde. Meine Schwerkraft.Er schnitt durch die Menge wie ein Sturm durch Nebel. Jeder Schritt langsam, absichtlich, tödlich.Die Lichter fingen die harten Linien seines Gesichts ein, und im Wirbel aus Farbe und Rauch sah er aus wie etwas aus einem Albtraum und einer Fantasie zugleich.Seine Augen fixierten mich. Seine Augen waren dunkel, brennend, undurchschaubar, und ich spürte, wie mein Puls über sich selbst stolperte.Und dann sah ich es.Diesen mörderischen Blick. Denselben, den er immer hatte, wann immer er das Bedürfnis spürte, der Welt klarzumachen, dass er bei dem, was ihm gehörte, keine Witze machte.Seine Hand war bereits in seiner Jacke, die Finger krümmten sich zur Waffe, vo
Última actualización : 2026-08-29 Leer más