In den folgenden Tagen war ich in Cassius’ Penthouse praktisch unter Hausarrest.Er nannte es „praxisnahen Unterricht“. In Wirklichkeit saß ich jeden Tag in seinem Arbeitszimmer fest und restaurierte dieses verdammte Gemälde.Ich bekam täglich drei Mahlzeiten von einem Privatkoch und wohnte in einer Luxussuite im Wert von mehreren Millionen Euro.Trotzdem durfte ich keine Sekunde unvorsichtig werden.Die Art, wie Cassius mich ansah, wurde immer gefährlicher – wie ein Wolf, der seine Beute fest ins Visier nahm.Am Samstagmorgen wollte ich gerade zum Arbeitszimmer gehen und mich an die Arbeit machen, als mein Handy klingelte.„Aria“, erklang die Stimme meiner Mutter. „Da die Schulden der Familie beinahe beglichen sind, wird es Zeit, über dein Privatleben nachzudenken.“„Welches Privatleben?“„Heirat.“ Sie klang begeistert. „Ich habe ein Blind Date für dich organisiert. Mit Julian, dem Sohn von Stadtrat Romano. Zweiundzwanzig Jahre alt und gerade mit Harvard fertig.“Meine Augen
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