Heilige Scheiße. Mein skrupelloser Mafiaboss war der Sugar Daddy, der mich im Darknet „Herrin“ nannte.Nachdem mein Handy ihn versehentlich angerufen hatte, vibrierte Don Cassius’ privates Telefon auf dem Konferenztisch.Im gesamten Sitzungszimmer herrschte Totenstille.Ich hielt den Atem an. Meine Handflächen waren schweißnass.Vor zehn Sekunden hatte ich auf die Videoanruftaste eines Kontakts gedrückt, den ich unter folgendem Namen gespeichert hatte:1,85 m, Geld wie Heu, Achtpack am Bauch.Und dieser Mann saß gerade am Kopfende des Tisches. Derselbe, der meinen Restaurationsentwurf für ein Gemälde gerade in fünf Stücke gerissen hatte.Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich erwartet, dass der süße Mann, der online um seine „Herrin“ flehte und mir ohne Zögern Millionen überwies, der gefürchtetste Mafiapate der Stadt war.Vor zehn Minuten hatte er auf meine Leinwand getippt und höhnisch gefragt:„Aria, ist das Ihr fünfter Entwurf? Hat man Ihren Kopf etwa fünfmal in einer T
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