Die schwere Eichentür klickte ins Schloss und sperrte das hektische, feige Echo von Daniels Rückzug aus.Die Stille, die folgte, war nicht friedlich. Sie war dicht, vibrierend von der verbliebenen Gewalt des gerade Geschehenen, schwer genug, dass sich die Luft wie Blei in meinen Lungen anfühlte. Ich stand wie angewurzelt mitten auf dem Parkettboden, meine Finger kribbelten immer noch von der Stelle, an der ich Adrians Ärmel gepackt hatte, und mein Herz hämmerte in einem hektischen, unregelmäßigen Rhythmus gegen meine Rippen.Adrian bewegte sich nicht.Die tödliche, angespannte Anspannung wich nicht aus seinem Körper, als Daniel ging. Stattdessen verlagerte sie sich nach innen und verdichtete sich zu etwas Dunklerem, Schwererem und unendlich Gefährlicherem. Die Wut, die eben noch auf Daniel gerichtet gewesen war, löste sich auf, ersetzt durch eine kalte, hohle Besessenheit, die sich vollkommen auf mich richtete.Ich machte einen halben Schritt zurück, versuchte, Abstand zwischen uns zu
Last Updated : 2026-09-15 Read more