Kapitel 3Adrian war noch immer in ihr, vollkommen erregt, die Maske bedeckte noch immer die obere Gesichtshälfte. Iris lehnte sich auf dem Schreibtisch zurück, die Beine um ihn geschlungen, und wartete. In der Bibliothek herrschte Stille, nur ihr Atem war zu hören, und aus dem Ballsaal unten drang leise Musik.„Sieh mich an“, sagte er. „Ich will, dass du genau siehst, wer dir geschrieben hat, während ich in dir war.“Er griff nach oben, löste die Maske und legte sie neben ihre Hüfte auf den Schreibtisch. Das Gesicht darunter war das, das sie sich monatelang nur halb vorgestellt hatte – markante Wangenknochen, dunkle Augen, ein Mund, der sie bereits ausgiebig benutzt hatte.Er ließ ihr keine Zeit zu sprechen. Er begann sich einfach wieder zu bewegen, tief und gemächlich, nun ohne etwas zwischen ihren Blicken.„Monatelang hast du Worte eines Fremden gelesen“, sagte er. „Jetzt wirst du den Mann spüren, der sie geschrieben hat, während du ihm direkt in die Augen schaust. Halte die Augen
Last Updated : 2026-08-20 Read more