Es war Wendy.Sie trug einen alten, ausgewaschenen Mantel. Ihr Haar war zerzaust, ihre Haut wirkte kränklich. Von der gepflegten, glamourösen Frau, die sie vor sechs Monaten gewesen war, war nichts mehr übrig.In dem Moment, in dem sie mich entdeckte, ließ sie sich mitten auf der Straße mit einem dumpfen Geräusch auf die Knie fallen.Menschen, die gerade Feierabend hatten, und Passanten, die einfach nur vorbeikamen, blieben stehen und sahen neugierig zu.„Jenna! Bitte, hilf mir!“Sie rief laut auf und streckte die Hand nach meinem Hosenbein aus. Ich trat einen Schritt zurück und wich ihr aus.„Miles will nichts mehr mit uns zu tun haben. Er hat dir jeden Cent gegeben, den er hatte! Ruths Nierenversagen ist schlimmer geworden. Sie liegt gerade auf der Intensivstation. Die Behandlung kostet jeden Tag ein Vermögen!“Sie weinte hemmungslos, während ihr Tränen und Rotz über das Gesicht liefen, und wirkte völlig erbärmlich.„Harry ist auch krank. Jenna, ich weiß, dass du jetzt all dieses Gel
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