Kapitel achtzehnZekes Sichtweise„Dieser Brunnen“, sagte Cecelia plötzlich. „Hier hast du mir von der Hochzeit erzählt. Davon, dass du mich für den Friedensvertrag ausgewählt hast.“Ich erinnerte mich. Es war im späten Frühling gewesen; überall blühten Blumen, und die Luft war von ihrem Duft erfüllt. Cecelia war so jung gewesen, kaum zwanzig, und hatte versucht, tapfer zu wirken, während ihre Hände zitterten.„Du trugst ein blaues Kleid“, sagte ich, bevor ich mich bremsen konnte. „Du hast ständig an deinem Ring gedreht – dem, den dein Vater dir gegeben hatte.“„Ich hatte schreckliche Angst.“ Sie setzte sich auf den Brunnenrand. „Ich dachte, du würdest mir sagen, dass du es dir anders überlegt hast. Dass du dich doch für Layla entschieden hast.“„Wäre das besser gewesen?“Sie schwieg einen langen Moment. „Ich weiß es nicht. Vielleicht. Zumindest hätte ich dann nicht sechs Monate damit verbracht, mich in jemanden zu verlieben, der mich gar nicht wollte.“Dieses Eingeständnis hing zwisch
Last Updated : 2026-09-23 Read more