Das schwache, gelbliche Licht der einzelnen Glühbirne warf lange, unruhige Schatten an die kalkweißen Wände des kleinen Zimmers. Clara spürte die raue Wärme von Adrians Hand, die ihre Finger noch immer fest an seine Wange gedrückt hielt. Das Herz schlug ihr bis zum Hals, so laut und unbarmherzig, dass sie sicher war, er müsse es in dieser stummen Nacht hören können. Die Enthüllung über die Zerstörung seiner Familie, über die kalte Bereitwilligkeit ihres Vaters, eine ganze Existenz zu zerschmettern, lag wie ein zentnerschwerer Stein auf ihrer Brust.»Adrian...«, flüsterte sie, und ihre Stimme versagte fast unter dem Gewicht der aufgewühlten Gefühle. »Es tut mir so leid. Ich wusste von all dem nichts. Ich hatte keine Ahnung, wozu er fähig ist.«Adrian sah sie schweigend an. In seinen dunkel schimmernden Augen spiegelte sich eine gefährliche Mischung aus jahrelang angestauter Bitterkeit und einer neu entfachten, verzehrenden Glut. Seine Finger lockerten ihren Griff um ihr Handgelenk nich
ปรับปรุงล่าสุด : 2026-09-29 อ่านเพิ่มเติม