
GEBISSEN VOM MONDLICHTElias Thorne kam in die Wildnis von Montana, um zu verschwinden. Nach einem Bauunfall, der seine Karriere und seinen Namen in Chicago zerstörte, tauschte er alles gegen eine abgelegene Hütte und ein Leben ein, das klein genug war, um es zu überstehen. Er suchte nach nichts.
Dann trat eine blutüberströmte Frau aus dem Wald.
Ihr Name ist Kaelen, Kriegerin des Blackpaw-Rudels, eine Frau, die dreißig Jahre lang alles war, was ihr Volk brauchte, und nichts von dem, was sie sich selbst wünschte. Sie ist Wolf. Es ist ihr verboten, eine Verbindung zu einem Menschen einzugehen. Sie sagt Elias, er solle fliehen.
Er flieht nicht.
Was als eine unmögliche Nacht beginnt, wird zu etwas, das keiner von ihnen aufhalten kann. Zwischen gestohlenen Stunden und geflüsterten Geschichten wächst etwas heran – getragen von jener besonderen Nähe, die entsteht, wenn man sich immer wieder füreinander entscheidet, obwohl alles dagegen spricht.
Doch das Rudel hat überall Augen.
Als der Sohn des Alphas, Thane, die Wahrheit ans Licht bringt, wird Elias in die Höhlen oberhalb des Berges gebracht, um sich drei Prüfungen zu stellen, die dazu bestimmt sind, ihn zu brechen. Der Preis des Scheiterns ist sein Leben. Der Preis für Kaelens Liebe erweist sich als alles, was er einmal war – und alles, was er noch werden wird.
Denn der Alpha trifft eine Entscheidung, die seit dreihundert Jahren nicht mehr getroffen wurde. Elias wird gebissen. Er erwacht als Wolf und Mensch zugleich – der Erste seiner Art seit Menschengedenken – in einem Rudel, das nicht weiß, was es mit ihm anfangen soll, und mit einem Feind, der es ganz genau weiß.
Eine Geschichte über zwei gebrochene Menschen, über die Regeln, denen wir aus Gewohnheit folgen – und über jene, die wir aus Liebe brechen.