Vom Alpha verschmäht

Vom Alpha verschmäht

last updateปรับปรุงล่าสุด : 2026-02-11
โดย:  Adelina Bestonอัปเดตเมื่อครู่นี้
ภาษา: Deutsch
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Elaras Leben war eine einzige Lüge, ein Netz aus Verrat und Schmerz. Als uneheliche Tochter im eigenen Rudel wie eine niedere Dienstmagd gehalten, war sie die „wölflose Cendrillon“ – verachtet von ihrem Vater, ausgestoßen von ihrer eigenen Art. Ihr einziger Wert? Ihr Körper. Als Gefährtin des dominanten Alphas Rhys sollte sie nur einen Zweck erfüllen: ihm einen Erben schenken. Trotz ihrer fehlenden Wolfsgestalt gab sie ihm alles – ihr Herz, ihre Loyalität und einen Sohn. Doch als Seraphina, die Frau aus Rhys' dunkler Vergangenheit, zurückkehrte, zerbrach Elaras Welt. Zwischen Seraphinas hinterhältigen Intrigen und Rhys' grausamem Misstrauen blieb ihr nur ein einziger Ausweg: die Flucht. Zwei Jahre später. Rhys’ Rudel steht am Abgrund, zerrissen von äußeren Feinden und innerem Verfall. Verzweifelt wartet er auf die Ankunft eines mächtigen Verbündeten, der sein Überleben sichern soll. Doch die Frau, die vor ihm tritt, ist nicht mehr das gebrochene Mädchen von einst. Sie ist die Erbin einer Blutlinie, die älter und mächtiger ist als alles, was er je kannte. Die Zeit der Unterwerfung ist vorbei. Die einzige wahre Luna, die er je besaß, ist zurückgekehrt – und sie ist nicht gekommen, um ihm zu vergeben. Sie ist gekommen, um ihn vom Thron zu stoßen.

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บทที่ 1

Kapitel 1: Regengüsse

Elara

Der Regen war ein kaltes, hasserfülltes Miststück – und ehrlich gesagt fühlte ich mich momentan genau wie er.

Ich kam gerade aus dem Wald zurück, vom geheimen Grab meiner Mutter. Es war nichts weiter als ein anonymes Stück Erde, aber es war der einzige Ort auf dieser Welt, an dem ich trauern durfte. Sie war die Einzige gewesen, die mich wirklich gesehen hatte. Die Einzige, die mich genug liebte, um die Schande zu ertragen, die Bastardtochter eines Alphas allein großzuziehen.

Doch als sie im Sterben lag und keinen anderen Ausweg mehr sah, schickte sie mich zu meinem biologischen Vater.

Was für ein verdammt mieser Deal das war.

Ich wurde zur Lachnummer des Rudels. Die vergessene Tochter des Alphas, das Aschenputtel, das nicht einmal eine gute F*e abbekommen hatte. Mein ultimatives Scheitern? Mein sechzehnter Geburtstag. An diesem Tag passierte nämlich: nichts.

Keine Wölfin. Keine Macht. Keine Verwandlung.

In einer Welt voller Raubtiere war ich nur ein erbärmlicher Mensch mit einem zerbrechlichen Körper. Sie schikanierten mich nicht nur; sie behandelten mich wie den Dreck unter ihren Stiefeln, den man achtlos an der Türschwelle abstreift.

Einen Moment lang glaubte ich, die Mondgöttin hätte endlich ein Einsehen mit mir, als ich meinen Gefährten fand: Rhys. Den großen, dunklen, übermächtigen Alpha Rhys. Ein Krieger wie aus einem verdammten Bilderbuch.

Ich hatte ihn gefunden, als er im Wald verblutete – ein Haufen aus zerrissenen Muskeln und gebrochenen Knochen. Ich hatte seinen massiven Körper in Sicherheit geschleift, stundenlang, während mein eigener schwächlicher Körper unter der Last fast zusammenbrach. In diesem Moment besiegelte sich das Band.

Die Mondgöttin zeigte auf uns und sagte: „Ihr zwei. Gefährten.“

Aber Rhys wollte dieses Band nicht. Er wollte mich nicht – die monströse, wölflose Außenseiterin. Er hasste die Verbindung, er hasste die Schwäche, die ich in seinen Augen repräsentierte.

Unsere Ehe war ein gigantischer kosmischer Mittelfinger gegen seinen freien Willen, und er sorgte jeden Tag dafür, dass ich seinen Groll spürte. Ich war seine Luna nur auf dem Papier, die Mutter seines Erben, aber für ihn war ich lediglich eine lebende Erinnerung an eine Hexenprophezeiung, die er schließlich erfüllen musste.

Ich schlug mit der flachen Hand gegen das Lenkrad. Ich war müde. So unendlich müde, diesen unsichtbaren Krieg zu führen.

Heute Morgen hatte ich Jaxon gefragt, ob er mich begleiten wolle – den Sohn, für den ich bei der Geburt mein Leben riskiert hatte. „Mama, ich habe Wichtiges zu tun. Geh allein“, hatte er gesagt und die Augen verdreht wie ein pubertierender Vierzehnjähriger, obwohl er erst vier war.

Ich liebe meinen kleinen Welpen, aber die Art, wie er mich ansieht... es ist eine exakte Kopie von Rhys’ Verachtung.

Jaxon weiß, dass ich keine Wölfin habe. Er weiß, dass ich mich nicht verwandeln kann. Er spürt das Mitleid und den Ekel des gesamten Rudels und projiziert es direkt auf das schwächste Glied: seine eigene Mutter. Es ist brutal.

Der Regen peitschte mittlerweile in Sturzbächen gegen die Scheibe, ein wahres Sintflutszenario. Ich war so in meinem elenden Leben versunken – in dem Gedanken, dass Rhys sicher gerade irgendwo wichtige Alpha-Dinge tat und keinen Gedanken an seine wölflose Gefährtin verschwendete –, dass ich den Wagen hinter mir zu spät bemerkte.

CRASH.

Mein Kopf wurde nach hinten geschleudert, dann prallte meine Brust mit voller Wucht gegen das Lenkrad. Die Luft entwich meinen Lungen in einem schmerzhaften Keuchen. Meine Rippen schrien auf. Herrgott noch mal.

Zitternd taumelte ich aus dem Wagen hinaus in den wolkenbruchartigen Regen. Sofort klebte die nasse Kleidung wie eine kalte zweite Haut an mir. Mein Auto sah nach einem Totalschaden aus. Der Minivan, der mich gerammt hatte, war in einem ähnlich erbärmlichen Zustand.

„Was zur...“, krächzte ich und hielt mir die Brust.

Dann, aus dem grau-trüben Chaos, schoss ein massiver, schwarzer Luxus-SUV wie eine Kugel um die Kurve. Er erwischte ein tiefes Schlagloch, und eine gewaltige Welle aus eiskaltem, dreckigem Straßenwasser traf mich mit voller Wucht.

Es war Rhys’ Wagen.

Ich schnappte nach Luft, blind, und verschluckte mich an Schlamm und Kies.

Durch meine tränenden, brennenden Augen sah ich sie.

Auf dem Beifahrersitz: Seraphina.

Die wahre Flamme meines Mannes.

Sie lehnte sich leicht zu Rhys rüber, ihr blondes Haar war perfekt frisiert. Sie trug dieses ekelerregende Mitleidslächeln zur Schau, das sie immer benutzte, wenn sie mich ansah. Neben ihr saß ein kleiner Junge – ihr Sohn –, der mit dem Finger auf mich zeigte und über die erbärmliche, klatschnasse Frau am Straßenrand lachte.

Seraphina, die „wahre Liebe“, die fünf Jahre lang verschwunden war, war vor drei Monaten plötzlich wieder aufgetaucht. Sie behauptete, ein niederer Alpha hätte sie entführt. Sie tischte Rhys eine tränenreiche Geschichte über Missbrauch und Gefangenschaft auf, und er glaubte jede einzelne ihrer verdammten Lügen. Jetzt behandelte er sie wie eine Heilige, wie einen verletzten Vogel, den er ständig beschützen musste.

Rhys wurde nicht einmal langsamer. Sein Gesicht, das für eine Sekunde hinter der Fahrerscheibe sichtbar wurde, war unbewegt, starr auf die Straße vor ihm gerichtet. Er fuhr eiskalt an seiner verletzten Gefährtin vorbei, der Mutter seines rechtmäßigen Erben.

Ich zog mein wassergetränktes Handy heraus und wählte Rhys’ Nummer.

Es klingelte einmal.

Dann: Klick.

Anruf abgewiesen.

Er entschied sich für sie, nicht für mich. Sogar jetzt, wo ich verletzt sein konnte.

Ich sah zum Minivan hinüber. Der Fahrer war bereits geflohen und im Regenvorhang verschwunden.

Gut. Perfekt.

Ich war allein. Durchnässt von Regen und Schande.

Ich hatte keine Wölfin, keinen Schutz durch meinen Gefährten und jetzt nicht einmal mehr ein Auto.

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