Sechs Jahre kalt – bis er sie verlor.
Drei Monate vor der Scheidung stellte sie ihren Antrag auf Versetzung.
Einen Monat vor der Scheidung schickte sie Thomas Wolf die Scheidungsvereinbarung.
Und in den letzten drei Tagen vor der Scheidung räumte sie jedes einzelne Stück, das ihr gehörte, aus dem gemeinsamen Zuhause und zog aus.
…
Sechs Jahre Beziehung – und erst als Thomas mit seiner ersten Liebe und deren Sohn vor ihr stand, als das Kind ihn „Papa“ nannte, erwachte sie endlich.
Wenn er ihretwegen wieder und wieder schwieg, alles für diese Frau und ihr Kind duldete, so als wäre SIE, Linda, diejenige, die im Schatten lebte, die heimliche Geliebte, dann sollte sie diese Ehe beenden – und ihn seiner wahren Liebe überlassen.
Doch in dem Moment, in dem sie wirklich aus seinem Leben verschwand, verlor er den Verstand.
Sie hatte geglaubt, dass Thomas nun endlich seinen Willen bekäme und die Frau heiraten würde, die er angeblich so sehr liebte.
Sie ahnte nicht, dass dieser mächtige Mann – mit rotgeränderten Augen – vor der Presse stehen und demütig um ihre Liebe flehen würde: „Ich habe nicht betrogen und habe kein uneheliches Kind.
Ich habe nur eine Ehefrau, die mich nicht mehr will.
Sie heißt Linda Schmidt – und ich vermisse sie.“