Chapter: Kapitel 90 Omas Heimkehr und der Abschied der VergangenenAngels Sicht Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte geglaubt das Larena sauer wütent oder Traurig wäre, wenn sie von dem Kind in mir erfahren würde. Aber das sie sich so freuen würde damit hatte ich in meinen Künsten Träumen nicht gerechnet. Doch es macht mich glücklich. mit einen einzigen Satz hat es in mir alle Angst genommen und mir Hoffnung auf eine wunderbare Zukunft gegeben. All diese Worte alles was ich vorher zu ihr gesagt hatte, hatte ich mir zurecht gelegt. Schon im Vorfeld formuliert, was und wie ich es zu ihr sagen würde. Nur um sie auf zu muntern, um sie aus ihrer tiefen Trauer zu holen. Um ihr zu sagen was sie hören musste. Nicht aus Überzeugung oder aus dem tiefen glaube heraus nur als Mittel zum Zweck. Auch wenn es funktioniert hatte bei ihr waren meine Worte nicht ehrlich gemeint. Bis sie diesen Satz sagte und mich vollkommen damit Überraschte. Erst dann verstand ich meine eigenen Worte Erst dann hatte ich wieder Hoffnung, Hoffnung auf eine wunde
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-30
Chapter: Kapitel 89 Der Schmerz hilftLarenas Sicht Es waren nun zwei Tage vergangen seit dem uns die Dunkelheit angegriffen hatte. Papa ging es besser. Sein Arm und seine Schulter waren schon fast ganz verheilt. Doch Mama hatte ihn verboten sich zu verwandeln er musste sich noch schonen. Es gab viele Verletzte aber leider auch ein paar Tote. So hatte ich mir es nicht vorgestellt ein Rudel zu haben. Es schmerzte mich bei den Gedanken an ihren Sinnlosen Tot. Warum hatte es die Dunkelheit nur gemacht? Warum hatte sie schon wieder versucht mich zu töten? Ich war erschöpft hatte die letzten Tage nicht geschlafen. Hatte mich um all die Verwundeten gekümmert. Hatte die Beerdigung all der Toten organisiert. vier Mädchen sieben Jungen und zwei Männer sind gestorben. Dreizehn Leben die unnötig genommen wurden. Mama hatte ihr Rudel kontaktiert. Verena wollte sofort zu uns kommen. Doch Mama sagte ihr das es uns gut geht. Sie sagte ihr dass Dr Walter eine sehr gute Ärztin sei. Und das Verena in ihren Rudel bleiben solle
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-30
Chapter: Kapitel 88 Das Ende der Dunkelheit?Angels Sicht Ich sah zu meinen Gefährten, er war zusammen gebrochen. Er lag kurz vor mir auf den Boden. Dr Walter versuchte ihn zu helfen. Sie sprach auf ihn ein. Doch er sah nur mit verschrecken Augen auf mich. Sein Blick kurz vor den Zusammenbruch als er das Blut an mir sah. Doch es war nicht mein Blut an meinen Armen was ihn erschreckte. Es war das viele Blut was auf meinen Bauch war. Und mir jetzt als ich Aufstand die Beine herunterlief. Es war nicht mein Blut es war das Blut des Einzelgängers das wusste ich, aber ich sah in seinen Augen was er dachte. Ich eilte zu ihm. Versuchte ihn aufzuhelfen. Und sagte ihm das alles okay sei. Das es nicht mein Blut wäre. Doch er schien weit weg zu sein er vernahm meine Worte nicht. Er schaute mich an starrte erschrocken auf meinen Bauch. Larena eilte zu uns und versuchte uns zu helfen Dark wieder auf den OP Tisch zu legen. Doch er lies sich nicht bewegen. " Das Baby" stotterte er immer wieder vor sich hin. "Den Baby geht es gut" erk
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-30
Chapter: Kapitel 87 Die große Schlacht oder nur eine Ablenkung? Nelsons SichtIch war direkt vom Krankenhaus zurück zum Wald gelaufen, als Angel und Larena mit Dark in den OP saal verschwunden sind. Ich hatte mich noch wärent des Laufens verwandelt. Und lief so schnell ich konnte zu meinen Rudel. Der Kampf war in vollen Gange. Überall kämpften Wölfe und Magie flog durch die Luft. Es war ein schreckliches Durcheinander. Doch ich erkannte es waren weit aus mehr Einzelgänger als ich geschätzt hatte. Es waren mehr als hundert. Überall wurde gekämpft. Es war Laut, so laut das ich nicht erkennen konnte wer knurrte schrie oder jaulte. Ein Feuerball Flog direkt in meine Richtung. Er streifte mich nur leicht am Rücken und versenkte mir das Fell. Bevor er mit einen lauten Knall irgendwo hinter mir einschlug. Ich wälzte mich sofort im Dreck um das Feuer zu löschen. Dabei sah ich den halb verkohlten Einzelgänger hinter mir. Eine Stimme entschuldigte sich mental in meinen Kopf. Es war eine den Hexen die den Feuerball geschmissen und mich getroffen
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-30
Chapter: Kapitel 86 Die OpRamons Sicht Sie bildeten eine Gasse und ließen uns durch. " Fahrt weiter fahrt zum Krankenhaus" sagt mir Nick mental im Kopf. Würden sie es schaffen, würden sie die Einzelgänger wirklich besiegen können. Würde es Verletzte geben oder sogar Tote? Es war immerhin mein Rudel und ich ihr Alpha. Das hatte ich nun erkannt. Doch mein Schwiegervater war genauso wichtig und er brauchte jetzt sofort Hilfe. Deswegen machte ich genau das was mir Nick gesagt hatte. Ich fuhr direkt zum Krankenhaus. Dort wartete dr Walter und einige andere schon auf uns. Sie holten Dark aus dem Wohnmobil und brachten ihn auf einer Trage ins Krankenhaus.Angel und Larena gingen mit ihnen ich wusste er war in guten Händen und würde es auf jeden Fall schaffen.Jetzt musste ich mich um das Rudel kümmern. Ich springe vom fahrradsitz und verwandelte mich noch während des Laufens zurück in meine wolfsform und lief so schnell ich konnte zu den anderen am Waldrand. Angels Sicht Ich hatte Dr Walter am Telefon angew
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-30
Chapter: Kapitel 85 Eine wilde FahrtRamons Sicht Ich konzentriere mich so gut ich es konnte auf den Weg vor mir. Es war mitten in der Nacht und der Weg war keine befestigte Straße. Sondern pure Wildnis. Schotter Erde Gras und jede Menge Steine. Ich musste so aufpassen nicht die Kontrolle zu verlieren, da ich mit Vollgas fuhr. Und die schmerzschrei von Dark machten es noch schwieriger. Was um der Mondgöttinen willen machte Angel da. Ich versuchte nicht darauf zu reagieren was da vor sich ging, sondern mich auf die Fahrt zu konzentrieren. Dennoch bekam ich leider einiges mit. Ich hörte Angel sagen " Kiro nein noch nicht" und " Du musst warten sonst müssen wir den Arm abnehmen" darauf folgte ein wüdentes knurren und ein jaulen voller Schmerzen. Larena hatte sich zu mir auf den Beifahrer Sitz gesetz. Sie war blass und wirkte abwesend und vollkommen fertig. Sie sah meinen besorgten Blick und versuchte zu lächeln. Wozu ihr aber die Kraft fehlte. Angel hatte ihr eine große Flasche Wasser gegeben und mahnte sie v
Zuletzt aktualisiert: 2026-06-29
Chapter: Kapitel 106 Der 10the Geburtstag Das Erbe des MondlichtsRamon's Sicht Die erste, herbstliche Morgensonne stieg wie eine glühende, goldene Sichel hinter den schützenden, uralten Mauern unseres Schlosses empor und vertrieb mit ihren sanften Strahlen die kühle, feuchte Nacht. Das gesamte, in den letzten Monaten so mühsam erweiterte Territorium lag friedlich und still im ersten Licht da, doch für mich hatte diese Nacht keinerlei Schlaf gebracht. Ich stand am großen Bogenfenster unseres Schlafzimmers, die Arme fest vor der Brust verschränkt. Ich spürte das unruhige, fast vibrierende Prickeln der unbändigen Aufregung, das durch das offene Rudel Band direkt aus dem Schlosshof zu mir herauf drang. Das Rudel erwachte. Heute war ein ganz besonderer Tag. Ein doppelter, geschichts trächtiger Meilenstein. Es war der zehnte Geburtstag unserer kleinen, tapferen Paige und gleichzeitig der allererste Geburtstag unseres Sohnes Amoon. Ich blickte wehmütig hinüber zum großen Bett, in dem Larena noch für wenige Minuten die Augen geschlossen hielt u
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-20
Chapter: Kapitel 105 Schatten auf der LichtungRamon's Sicht Der warme Sommerwind strich sanft durch die dichten, saftig grünen Blätter der uralten Eichen, die den großen, weiten Schlosshof säumten. Überall auf dem Gelände herrschte geschäftiges Treiben, das rhythmische Klopfen von Hämmern und das scharfe Kreischen von Sägen halten durch die Luft wieder. Die neuen, stabilen Wohnhäuser für die frisch fusionierte Rudel von Silver, meines Schwiegervaters Dark und meines Vaters Friedrichs Rudel nahmen mit jedem verstrichenen Tag immer mehr Gestalt an. Es war eine Zeit des sichtbaren Wiederaufbaus. Miss Miller und ihre Familie waren vor einer geraumen Weile dankbar in ihre gemütliche Pension zurückgekehrt, und auch die Professoren waren unermüdlich dabei, die zerstörte Universität Stein für Stein wieder zu errichten. Mit Hilfe der Bauarbeiter Wölfe aus der Menschen Stadt und schweren Maschinen. Es war eine Epoche des äußeren, greifbaren Friedens. Doch im tiefsten Inneren des Rudels brodelte es nach wie vor unaufhörlich. Ich
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-19
Chapter: Kapitel 104 Das gebrochene Herz der MutterPaige's Sicht Drei unendlich lange, qualvolle Tage lang war Mörlie spurlos verschwunden. Drei Tage, in denen unsere Mama Larena von Stunde zu Stunde unruhiger, nervöser und trauriger wurde. Sie ging unaufhörlich durch das gesamte, weitläufige Schloss, rief mit brüchiger Stimme nach ihrem Namen und suchte mit tränen nassen Augen jeden einzelnen Winkel des Schlosshofs ab. Mörlie war nicht einfach nur ein Haustier für sie gewesen. Sie war ihr emotionaler Anker, ein lebendiges Stück Heimat aus den alten, unbeschwerten Tagen vor dem großen Krieg. Am vierten Tag hielt Mama den unerträglichen Schmerz der Ungewissheit nicht mehr aus."Ramon, ich muss in den Wald“, hörte ich sie am frühen Morgen mit erstickter Stimme zu Papa sagen, als ich im Korridor stand. " Ich spüre sie. Ganz schwach. Irgend etwas stimmt nicht mit ihr. Irgend etwas Grausames ist passiert.“ Papa Ramon zögerte keine Sekunde. Er begleitete sie sofort, besorgt, aufmerksam und schützend wie eh und je. Und Amoon
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: Kapitel 103 Der Schutzgeist auf SamtpfotenAmoon's Sicht Die Qualen hörten einfach nicht auf. Sie wurden schlimmer, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche. Je älter und physisch größer ich in den folgenden Monaten wurde, desto wütender, unbarmherziger und unberechenbarer wurden Kael und seine Freunde. Mein rasanter Körper wuchs war für sie kein Wunder, sondern ein ständiger Beweis für meine angebliche Abscheulichkeit. Sie lauerten Paige und mir überall auf, in den dunklen Ecken hinter den alten Scheunen, in den feuchten Kellern des Nordtrakts, überall dort, wo die Ohren der Erwachsenen uns niemals hören konnten. Sie beschimpften mich als Ausgeburt der Hölle, als Dämonenbrut. Sie knebelten mich mit dreckigen, öligen Tüchern, die sie mir tief in den Mund stopften, damit ich nicht schreien und die Wachen rufen konnte. Und dann traten sie mich. Sie traten mit ihren schweren Stiefeln auf mich ein, bis mir der Atem wegblieb und ich mich winselnd im Staub krümmte. Ich wehrte mich nie. Nicht ein einziges Mal. Ich schlug nicht z
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: Kapitel 102 Die geheimen Narben Paige's Sicht Die Welt da draußen dachte, ich sei endlich wieder in absoluter Sicherheit. Wenn mein Papa Ramon oder meine Mama Larena mich ansahen, legte sich immer ein tief erleichtertes, warmes Lächeln auf ihre Gesichter. Sie glaubten aus tiefstem Herzen, dass der schlimmste Horror nun hinter uns lag und der Frieden im Schloss eingekehrt war. Aber sie irrten sich so gewaltig. Sie sahen nicht die Risse in meiner Fassade. Meine tiefe, einst so unerschütterliche Verbindung zur Mondgöttin war nach den letzten, verheerenden Kämpfen fast vollständig blockiert. Meine Magie, die einst wie ein helles Feuer gebrannt hatte, war nur noch ein flackerndes, langsam sterbendes Licht in einer unendlichen Dunkelheit. Ich fühlte mich innerlich oft so unendlich leer, so schrecklich schwach und ausgebrannt. Und für die finsteren Schatten, die sich unbemerkt in den dunklen Ecken des riesigen Schloss geländes zusammen zogen, sobald die Erwachsenen uns den Rücken kehrten, reichte meine schwache, v
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: Kapitel 101 Das Urteil von Fleisch und BlutRamons Sicht Ich saß am wuchtigen, tief dunklen Eichentisch des Alfarats und starrte blind auf die aus gebreiteten Baupläne für die neuen Wohnhäuser. Eigentlich sollte ich mich auf die zwingend notwendige Vergrößerung unserer Jagd grenzen konzentrieren, doch die zahllosen, giftigen Stimmen im Schloss machten mich im Inneren schier wahnsinnig. Sie waren überall. Sie krochen durch die Ritzen der Türen, halten in den Gängen wider und raubten mir den Schlaf. Seit nun mehr drei langen Monaten lebte das geschundene Volk von Damion in unserem Nordtrakt. Drei Monate, in denen das schleichende Gift des Misstrauens unser gesamtes, einst so stolzes Rudel infiziert hatte wie eine unheilbare Seuche. "Du bist nicht bei der Sache, Ramon“, stellte mein Vater Friedrich mit gewohnt sachlicher, aber merklich gedämpfter Stimme fest. Er saß mir direkt gegenüber. Seine Arme lagen auf der Tischplatte, und seine bernsteinfarbenen Augen musterten mich mit einer tiefen, väterlichen Sorge, die ich im
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-17