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Novels by Lia

Vielleicht ist es Schicksal

Vielleicht ist es Schicksal

Wenn Freundschaft laut ist, Liebe leise wächst – und ein einziger Moment alles verändert. Flynn hatte nie geplant, sich zu verlieben. Schon gar nicht so tief, so endgültig, so unumkehrbar. Doch Lia ist längst mehr als nur ein Teil seines Lebens geworden – sie ist sein Zuhause, sein Chaos, sein Ruhepol. Nur eines fehlt ihm: der Mut, es ihr zu sagen. Während ihre gemeinsame Freundesgruppe zwischen Chaos, Humor, Streit und Zusammenhalt schwankt, schmiedet Flynn im Verborgenen einen Plan, der alles verändern soll. Unterstützt von seinen engsten Freunden Tyler und Derek entsteht ein Vorhaben, das so viel mehr ist als nur ein Antrag – es ist ein Risiko, ein Versprechen und ein Sprung ins Unbekannte. Doch Liebe ist nie einfach. Zwischen peinlichen Missverständnissen, einem heimlich ausgemessenen Ring, einem fast enttarnten Plan und Momenten, in denen alles zu zerbrechen droht, steht Flynn immer wieder vor derselben Frage: Wird sie „Ja“ sagen – oder verliert er sie, bevor er überhaupt die Chance hatte, sie für immer zu halten? Und dann kommt Silvester. Eine Nacht voller Lichter, Lärm und Erwartungen. Eine Nacht, in der aus Freundschaft Gewissheit wird. Eine Nacht, in der Flynn auf die Knie geht. Doch was passiert, wenn ein einziger Satz die Zukunft von zwei Menschen für immer neu schreibt? Wenn aus Angst Hoffnung wird. Aus Chaos Liebe. Und aus einem Moment… ein ganzes Leben? Manchmal beginnt die größte Geschichte nicht mit einem Anfang. Sondern mit einem „Ja“.
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Chapter: 158. Manchmal beginnt das Leben mit einem Ja
Später in der Nacht, als die Feier langsam weiterzog und sich die Stimmen der anderen wieder in Lachen, Gespräche und leise Musik auflösten, fanden Flynn und Lia endlich einen Moment für sich.Etwas abseits.Fast so, als hätten sie beide instinktiv gespürt, dass sie kurz aus allem heraus mussten, um wirklich begreifen zu können, was gerade passiert war.Unter einem Himmel, der immer noch gelegentlich von vereinzelten Feuerwerksblitzen erhellt wurde, standen sie nebeneinander.Die Nacht war kühl.Aber nicht kalt.Nicht für sie.Für einen Moment sagten sie nichts.Es war nicht nötig.Alles, was wichtig war, war bereits gesagt worden.Und trotzdem fühlte sich jede Sekunde noch ein bisschen unwirklich an.Lia hob langsam ihre Hand und betrachtete den Ring.Das Licht spiegelte sich darin, zart und unruhig, als würde selbst er noch nicht ganz glauben, dass er nun dort war, wo er hingehörte.„Das fühlt sich nicht echt an“, murmelte sie leise.Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch.Voller S
Last Updated: 2026-05-10
Chapter: 157. Sie sagt JA
Derek hatte Brian in seinen Plan zur Feier eingeweiht, und die beiden hatten es geschafft, die Schwestern von einer größeren Silvesterfeier zu überzeugen. „Ihr müsst euch wirklich um nichts kümmern“, hatte Derek gesagt und dabei betont gelassen gewirkt. Lia hatte nur gelacht. „Das klingt verdächtig entspannt von dir.“ „Ich entwickle mich“, hatte Derek trocken geantwortet. Brian hatte daneben gegrinst. „Solange es Essen gibt, bin ich dabei.“ Katy hatte die Augen verdreht. „Natürlich geht’s bei dir nur ums Essen.“ Die Freunde waren dankbar, dass die Schwestern so unkompliziert reagierten. „Das macht alles so viel einfacher“, murmelte Tyler später, als sie unter sich waren. „Sag ich doch“, antwortete Derek. „Wenn man ehrlich ist, funktioniert’s meistens besser.“ Je näher Silvester rückte, desto mehr spürte man die aufgeladene Stimmung in der Gruppe. „Ich sag’s euch“, meinte Brian irgendwann, „das wird entweder der beste oder der chaotischste Abend des Jahres.“ „Warum nicht bei
Last Updated: 2026-05-10
Chapter: 156. Der Moment rückt näher
Als sie den Laden verließen, spürte Flynn trotz der kleinen Verzögerung vor allem eines: Erleichterung. Und etwas anderes dazu. Sicherheit. Er hatte den Ring gefunden. Den richtigen. Und auch wenn es noch ein paar Tage dauern würde – es fühlte sich an, als wäre der wichtigste Schritt bereits getan. Die drei liefen ein Stück die Straße entlang, und langsam wich die Anspannung einem ruhigeren Gefühl. „Ich hab Hunger“, murmelte Tyler irgendwann. „Überraschung“, kam es trocken von Derek. Nach kurzem Abstimmen entschieden sie sich für einen kleinen Italiener nur zwei Straßen weiter. Im Restaurant setzten sie sich in eine ruhigere Ecke. Weg vom Trubel. Weg von Blicken. Fast so, als würden sie instinktiv verstehen, dass dieses Gespräch nicht für alle Ohren gedacht war. Nachdem der Kellner ihre Bestellungen aufgenommen hatte und wieder gegangen war, lehnte sich Derek leicht nach vorne. „Okay“, sagte er ruhig. „Jetzt mal konkret. Wie genau stellst du dir die Feier und danach den
Last Updated: 2026-05-10
Chapter: 155. Jetzt gibt es kein Zurück mehr
Derek und Tyler tauschten einen kurzen Blick und nickten dann gleichzeitig. Es war die richtige Wahl. Keine Frage. Der Juwelier nahm den Ring vorsichtig zurück und stellte dann die entscheidende Frage nach der Größe. Tyler gab sie ohne Zögern weiter. Doch kaum hatte er die Zahl ausgesprochen, veränderte sich der Ausdruck des Juweliers. „Wir haben den Ring leider nicht in dieser Größe vorrätig“, sagte er bedauernd. Für einen Moment war es still. Flynns Gesicht erstarrte leicht. Nicht dramatisch. Eher dieses leise, enttäuschte Innehalten. Als würde ihm jemand kurz den Boden unter den Füßen wegziehen. „Gibt es irgendetwas, das Sie tun können?“, fragte er schließlich, die Stimme ruhig, aber mit einem klaren Unterton von Hoffnung. Der Juwelier dachte einen Moment nach. Dann nickte er langsam. „Wir könnten den Ring anpassen. Allerdings… würde das ein bis zwei Tage dauern. Das Design ist etwas komplex, daher ist es kein schneller Eingriff.“ Wieder Stille. Tyler lehnte sich l
Last Updated: 2026-05-10
Chapter: 154. Der eine Ring
Nach dem Kinobesuch hatte Tyler Lia nach Hause gefahren und sich kurz darauf in die gemeinsame Gruppe geschrieben, die sie extra für ihr Vorhaben erstellt hatten. Seine Nachricht erschien wenige Sekunden später auf den Bildschirmen der anderen: Tyler: Mission „Ringmaß“ erfolgreich abgeschlossen. Kleines Update: Es gab ein ungewolltes Malheur mit einem Glätteisen. Flynn – falls dir ein vermeintlicher „Knutschfleck“ an Lias Hals auffällt… das war ich NICHT. Bitte keine voreiligen Schlüsse. Ich erklär’s dir später. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Derek: Oh je. Arme Lia. Und Tyler… ich hatte es irgendwie geahnt, dass bei dir kein Einsatz ohne Nebenwirkungen abläuft. ABER: Ringmaß erfolgreich = Fortschritt. Das zählt. Tyler las die Nachricht und schnaubte leise. „Sehr hilfreich. Wie immer.“ Kurz darauf erschien eine neue Nachricht. Flynn: Danke für die Warnung, Tyler. Ich werde versuchen, nicht sofort dramatisch zu reagieren, falls mir etwas auffällt… und ich
Last Updated: 2026-05-10
Chapter: 153. Noch ist alles ruhig
Lia runzelte die Stirn, ein wenig verwirrt, nickte dann aber. „Okay, ich schaue kurz nach.“ Und schon war sie im Kinderzimmer verschwunden. Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss. Stille. Für Tyler fühlte sich dieser Moment sofort anders an. Schwerer. Jetzt. Er atmete einmal tief durch und griff langsam in seine Jackentasche. Seine Finger schlossen sich um ein kleines Gerät. Geliehen. Organisiert. Ein Ringmaß. Tyler zog es vorsichtig hervor und sah sich noch einmal um. Links. Rechts. Flur leer. Kinderzimmer geschlossen. „Okay… ruhig bleiben“, murmelte er leise zu sich selbst. Dann trat er einen Schritt näher zum Sideboard. Dort lagen ein paar kleine Dinge. Schmuck. Alltagssachen. Nichts Besonderes – außer genau diesem einen Moment. Tyler beugte sich leicht vor und setzte das Ringmaß vorsichtig den Ring, der dort lag. Sein Herz schlug schneller. Zu schnell. „Bitte funktioniert das einfach…“, flüsterte er. Sekunde. Zwei. Dann las er die Größe ab. Er hielt kurz
Last Updated: 2026-05-10
Lass das Schicksal entscheiden

Lass das Schicksal entscheiden

Dies ist die Fortsetzung von „Vielleicht ist es Schicksal“. Nach einer unvergesslichen Silvesternacht scheint das Glück endlich auf der Seite von Katy und Lia zu sein. Lia schwebt nach ihrer Verlobung mit Flynn auf Wolke sieben, während das Leben langsam wieder in seinen gewohnten Rhythmus zurückfindet. Doch das neue Jahr bringt nicht nur Hoffnung und Glück mit sich. Alte Freundschaften geraten ins Wanken, Konflikte brechen auf und Entscheidungen müssen getroffen werden, die niemand erwartet hat. Während Lia ihre gemeinsame Zukunft mit Flynn plant, wird Katy mit Veränderungen konfrontiert, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen. Zwischen Liebe, Herzschmerz, Verlust, Neuanfängen und zerbrochenen Freundschaften müssen die beiden Schwestern lernen, dass das Leben selten den Weg geht, den man sich vorgestellt hat. Manchmal bedeutet Liebe festzuhalten. Und manchmal bedeutet Liebe loszulassen. Die emotionale Fortsetzung von „Vielleicht ist es Schicksal“ – eine Geschichte über Familie, Freundschaft, zweite Chancen und die Frage, ob das Schicksal wirklich schon alle Antworten kennt. ❤️
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Chapter: Kapitel 28 – Zwischen Kindergarten und Zukunftsplänen
„Mamaaa…“ Die Stimme war diesmal sehr deutlich. Sehr wach. Und direkt neben ihrem Ohr. Katy blinzelte langsam. Julien stand bereits neben dem Bett und zog leicht an ihrer Decke, noch im halben Chaos seines Morgen-Looks – T-Shirt verkehrt herum, Haare zerzaust, und die kleine Tasche schon fest in der Hand, als wäre er jederzeit bereit loszumarschieren. „Ich bin wach“, murmelte sie. „Du hast wieder die Augen zu“, stellte er sachlich fest. „Ich habe sie nur kurz ausgeruht.“ Julien nickte ernst. „Gut. Dann aufstehen.“ Katy seufzte leise, aber ein Lächeln schlich sich trotzdem auf ihr Gesicht. „Du bist heute sehr bestimmend.“ „Ich weiß.“ Natürlich wusste er das. Der Morgen nahm schnell Fahrt auf. In der Küche wurde es lebendig und chaotisch zugleich. Julien bestand auf sein Frühstück, erzählte gleichzeitig von seinen Plänen für den Tag und bestand darauf, dass sein Becher unbedingt der „mit dem schnellen Auto“ sein musste. Katy half ihm zwischendurch geduldig dabei, sein
Last Updated: 2026-06-10
Chapter: Kapitel 27 – Zwischen Akten und „Guten Morgen, Queen“
Langsam wurde es auch im Gruppenchat ruhiger. Die ersten verabschiedeten sich bereits. Chris hatte noch drei weitere Vorschläge für die Party geschickt. Taylor versprach, sich direkt am nächsten Tag um die Liste zu kümmern. Derek hatte noch einmal betont, dass er die Kontaktaufnahme übernehmen würde. Und Brian erinnerte alle daran, dass sie nebenbei auch noch ein Album fertigstellen mussten. Katy musste lächeln. Dann tippte sie eine letzte Nachricht. „Danke euch allen.“ „Wirklich.“ „Und schreibt morgen, sobald die Liste steht.“ „Dann können wir anfangen zu planen.“ Kurz darauf erschienen die ersten Antworten. Brian: „Machen wir.“ Derek: „Bekommst du.“ Taylor: „Ich arbeite bereits daran.“ Flynn: „Natürlich tut er das.“ Eric: „Gute Nacht, ihr zwei.“ Chris: „Und viel Glück mit der Geheimmission.“ Katy schüttelte grinsend den Kopf. „Und ihr viel Glück beim Album.“ „Und überarbeitet euch nicht.“ Brian reagierte sofort. „Zu spät.“ Chris: „Definitiv zu spät.“
Last Updated: 2026-06-10
Chapter: Kapitel 26 – Die Menschen, die er liebt
Katy starrte einen Moment auf ihre eigene Nachricht. Dann begann sie zu tippen. „Ich würde Milo gerne eine richtige Überraschungsparty zum 30. Geburtstag schenken.“ Für einen kurzen Moment blieb der Chat still. Ungewöhnlich still. Dann erschien die erste Antwort. Brian: „Von wie groß reden wir hier?“ Katy: „Groß groß.“ Chris: „Ich mag die Richtung.“ Taylor: „Ich auch.“ Flynn: „Mir macht das Angst.“ Derek: „Mir auch. Aber auf eine gute Art.“ Katy musste lachen. Dann schrieb sie weiter. „Ich meine seine Eltern.“ „Seine Schwester.“ „Seine Freunde.“ „Menschen, die ihm wichtig sind.“ „Einfach alle.“ Wieder erschien für einen Moment keine Antwort. Dann schrieb Eric: „Meinst du wirklich, dass er das wollen würde?“ Chris: „Das habe ich gerade auch gedacht.“ Brian: „Milo steht normalerweise nicht gern im Mittelpunkt.“ „Genau“, schrieb Derek. „Er freut sich nicht wirklich über Geburtstage. Und dann eine riesige Feier?“ Katy las die Nachrichten. Dann wurde ihr B
Last Updated: 2026-06-09
Chapter: Kapitel 25 – Operation Überraschung
Während Katy mit Julien im Bad verschwand, blieb Lia einen Moment im Wohnzimmer. Die Stimmen aus dem Bad waren gedämpftes Platschen, gelegentlich ein empörtes „Mama!“, und Katys ruhige, aber bestimmte Antworten. Lia schüttelte leicht grinsend den Kopf und ging zum Kamin. Ein paar Holzscheite lagen schon bereit. Sie kniete sich hin, ordnete das Holz neu und zündete das Feuer an. Nach ein paar Sekunden begann es zu knistern. Wärme breitete sich langsam im Raum aus. Sie lehnte sich kurz zurück und beobachtete die Flammen. Zuhause. Dieses Gefühl war plötzlich sehr präsent. Nach etwa zwanzig Minuten kamen die Geräusche aus dem Bad näher. Schritte im Flur. Dann Katys Stimme. Wenig später kam Katy mit Julien auf dem Arm wieder ins Wohnzimmer, sein Haar noch leicht feucht, sein Gesicht zufrieden müde vom Bad. „Oh“, sagte Lia und drehte sich um. „Sieht aus, als hätte jemand gewonnen.“ „Ich habe gewonnen“, erklärte Katy. Julien schüttelte sofort den Kopf. „Ich auch.“ „Natürlic
Last Updated: 2026-06-09
Chapter: Kapitel 24 – Kleine Kämpfe, große Liebe
Nach einer Weile hörte Lia, wie Flynn auf der anderen Seite der Leitung kurz leise seufzte. „Ich muss leider auflegen, Queen. Wir müssen weitermachen.“ „Natürlich.“ „Aber bevor ich gehe…“ Lia hob leicht eine Augenbraue, auch wenn er es nicht sehen konnte. „Ja?“ „Ich soll dir von Derek und Taylor ausrichten, dass sie dich lieben.“ Lia musste sofort lachen. „Natürlich sollst du das.“ „Und Derek vermisst deine Kochkünste.“ „Das überrascht mich jetzt gar nicht.“ Flynn lachte ebenfalls. „Ich soll dir außerdem sagen, dass Taylor schon wieder irgendetwas für unsere Hochzeit plant.“ „Oh nein.“ „Oh doch.“ „Das klingt gefährlich.“ „Ist es auch.“ Lia schüttelte grinsend den Kopf. „Ich sehe schon, ich heirate nicht nur dich.“ „Sondern?“ „Alle sechs Mitglieder gleich mit.“ Flynn prustete los. „Das klingt nach einer fairen Aufteilung.“ „Sehr großzügig von mir, ich weiß.“ Seine Stimme wurde etwas leiser. „Solange nur wir beide das Bett teilen, kann ich damit leben.“ Lia wur
Last Updated: 2026-06-09
Chapter: Kapitel 23 – Am anderen Ende der Leitung
Nach ihrem Gespräch blieben sie noch eine ganze Weile bei McDonald's sitzen. Julien hatte sein Happy Meal längst aufgegessen und beschäftigte sich inzwischen deutlich mehr mit der kleinen Überraschung als mit seinem Getränk. Zwischendurch erzählte er Geschichten, die nur er selbst vollständig verstand, zeigte den beiden Frauen mehrmals sein Spielzeug und verkündete mindestens dreimal, dass dies der beste Nachmittag überhaupt sei. „Vor einer Woche war es der beste Nachmittag überhaupt, weil du einen Keks bekommen hast“, erinnerte Katy ihn. „Das war ein anderer bester Nachmittag.“ „Ach so.“ „Ja.“ Damit war die Angelegenheit für Julien geklärt. Schließlich machten sie sich wieder auf den Heimweg. Diesmal verlief die Fahrt deutlich ruhiger. Die Aufregung über McDonald's hatte sich gelegt. Julien kuschelte sich zufrieden in seinen Sitz und hielt sein kleines Spielzeug fest umklammert. Als sie zuhause ankamen, schlüpfte er sofort aus seinen Schuhen. „Darf ich noch eine Folge gu
Last Updated: 2026-06-08
Zwischen Herz und Freundschaft

Zwischen Herz und Freundschaft

Zwischen Herz und Freundschaft „Wo Freundschaft endet, beginnt das Herz zu sprechen.“ In der kleinen Stadt Monvalle scheint jeder jeden zu kennen – doch hinter vertrauten Fassaden verbergen sich Wünsche, Ängste und Gefühle, die längst nicht mehr ignoriert werden können. Rina führt mit viel Herz die kleine Buchhandlung ihrer Familie und stellt die Bedürfnisse anderer immer über ihre eigenen. Liebe? Dafür bleibt in ihrem Leben kaum Platz. Bis der charismatische Musiker Cody plötzlich auftaucht und etwas in ihr berührt, das sie viel zu lange verdrängt hat. Währenddessen versucht ihre Schwester Kathy, zwischen Familienleben, Verantwortung und ihrem lebhaften Sohn Lio nicht den Halt zu verlieren. Doch auch sie muss lernen, dass manche Menschen auftauchen, wenn man sie am wenigsten erwartet – und das Herz schneller verändern können, als einem lieb ist. Zwischen Konzerten, Sommernächten und den Straßen von Aken erkennen auch Jona und Ren, dass aus tiefer Freundschaft manchmal Gefühle entstehen, die alles komplizierter machen. Doch Liebe bedeutet nicht nur Nähe. Sie bedeutet Risiko. Vertrauen. Und den Mut, jemanden wirklich in sein Herz zu lassen. Zwischen stillen Wasserwegen, warmen Sommerabenden und den kleinen Momenten des Alltags erzählt Zwischen Herz und Freundschaft von Menschen, die ihren eigenen Weg suchen – und dabei entdecken, dass die schönsten Geschichten oft dort beginnen, wo man sie nie erwartet hätte.
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Chapter: Kapitel 72 – Der Nachklang von ihm
Cody lachte leise, und in diesem Moment fühlte sich alles – der Kaffee, der Duft der Bücher, das leise Rascheln der Seiten – wie Magie an. „Ich schlage vor, wir lassen es locker angehen. Ein Abend, wir beide, und sehen, wohin es führt.“ Rina nickte, ihre Augen glänzten. „Deal. Aber… nur, wenn du versprichst, dass du diesmal nicht so geheimnisvoll bist.“ Er grinste verschmitzt. „Kein Versprechen. Ein bisschen Geheimnis muss sein.“ Rina spürte, wie ihr Herz schneller schlug, als sie Cody ansah. Verlegen strich sie sich eine Haarsträhne hinter das Ohr und konnte kaum glauben, dass er wirklich hier war, in ihrem Laden. Insgeheim wollte sie noch so viel über ihn herausfinden, doch er blieb rätselhaft, ließ sich nicht in die Karten schauen. Diese geheimnisvolle Aura, die ihn umgab, zog sie magisch an – und sie konnte nicht widerstehen, immer wieder zu ihm zu schauen. Sie redeten weiter, über alles Mögliche. Bücher, Musik, kleine Alltagsgeschichten, peinliche Missgeschicke, über die
Last Updated: 2026-06-10
Chapter: Kapitel 70 – Wenn alles kurz stehen bleibt
Cody sah sie einen Moment lang an, dann deutete er mit einem kleinen, fast amüsierten Lächeln auf die Bücher vor ihr. „Du siehst ein klein wenig hilflos aus“, bemerkte er leise. Rina blinzelte überrascht. Hilflos? Sie? Vor Herrn Wagner? Ja. Leider absolut korrekt. "Laass mich dir bitte helfen." Sie schluckte schwer, ihr Herz klopfte viel zu schnell. „Danke… das… das wäre nett“, brachte sie schließlich hervor. Und plötzlich war es, als würde der restliche Laden für einen Moment in den Hintergrund rutschen. Die Regale, die Geräusche, selbst Herr Wagner – alles verschwamm ein Stück weit. Nur Cody blieb klar. Er trat an das Regal, zog das gewünschte Buch heraus und kam wieder zu ihr an den Tresen. Ganz ruhig. Ganz selbstverständlich. Und genau das machte es für Rina noch schlimmer. „Hier“, sagte er leise und reichte es ihr. Rina griff danach. Ihre Finger streiften seine. Nur ein kurzer Kontakt. Aber genug, dass ihr Atem für einen Moment stockte. Cody zog seine Hand nicht
Last Updated: 2026-06-09
Chapter: Kapitel 71 – Zwischen Ja und Herzklopfen
Ein paar Sekunden schwiegen sie, während der Kaffee zwischen ihnen langsam an Wärme verlor. Rina spielte gedankenverloren mit dem Henkel ihrer Tasse. „Ähm… du“, begann sie schließlich vorsichtig, „ich habe neulich Ryan getroffen… nur kurz, aber…“ Sie zögerte. Cody sah sie aufmerksam an, ohne sie zu unterbrechen. „Ich wollte dich fragen… also… wie steht ihr beide eigentlich zueinander?“ Für einen kurzen Moment wurde es ruhiger zwischen ihnen. Cody nahm einen Schluck Kaffee, lehnte sich dann entspannt zurück und lachte leise. „Ryan?“, wiederholte er. „Wir sind sehr gute Freunde. Mehr nicht. Wirklich.“ Rina nickte langsam, als würde sie diese Antwort gedanklich sortieren. Freunde. Klar. Einfach Freunde. Trotzdem blieb dieses kleine, unklare Gefühl in ihr. Dieses leise Kribbeln von „Irgendwas kommt mir bekannt vor“, das sie nicht ganz greifen konnte. Um die Stille zu füllen, stellte sie ihre nächste Frage etwas schneller als geplant. „Und… was machst du beruflich eigentlich?
Last Updated: 2026-06-09
Chapter: Kapitel 69 – Der falsche Moment zur richtigen Zeit
Dann beugte er sich leicht über die Theke und musterte Rina über den Rand seiner Brille hinweg. „Ich erinnere mich übrigens daran, dass beim letzten Mal ein Buch gefehlt hat.“ Rina erstarrte innerlich. Ach nein. Nicht das schon wieder. „Ich hoffe, das passiert heute nicht erneut“, fügte er trocken hinzu. „Natürlich nicht!“, antwortete Rina etwas zu schnell. Zu schnell. Herr Wagner hob eine Augenbraue. „Alles ist da“, ergänzte sie hastig. „Ich habe die Lieferung letzte Woche schon überprüft und noch einmal kontrolliert.“ Der ältere Herr nickte langsam. Zu langsam. Als würde er jedes einzelne ihrer Worte erst sorgfältig analysieren müssen. „Sehr gut.“ Er zog ein kleines Notizbuch aus seiner Manteltasche hervor, blätterte darin herum und strich mit dem Finger über einige handschriftliche Notizen. „Dann sehen wir uns später beim Inventarcheck.“ Rina schenkte ihm ihr professionellstes Lächeln. „Natürlich.“ „Ich erwarte höchste Genauigkeit.“ „Wie immer.“ „Höchste.“ „Ja,
Last Updated: 2026-06-09
Chapter: Kapitel 68 – Pünktlichkeit und andere Katastrophen
Der nächste Morgen begann deutlich hektischer, als Rina es sich gewünscht hätte. Irgendwo hatte ihr Handy bereits zum zweiten Mal Alarm geschlagen, doch statt aufzustehen, hatte sie im Halbschlaf nur nach der Schlummertaste getastet. Ein Fehler, wie sie jetzt feststellen musste. „Mist! Mist, Mist, Mist!“ Mit einem Blick auf die Uhr sprang sie aus dem Bett. Innerhalb weniger Minuten raste sie durch die Wohnung, zog sich halb im Laufen an, band ihre Haare zu einem lockeren Knoten zusammen und suchte gleichzeitig nach ihrem Haustürschlüssel. „Wo ist denn jetzt schon wieder— ah, da!“ Giotto folgte ihr auf Schritt und Tritt, als hätte er erkannt, dass heute Morgen Chaos angesagt war. Sein Schwanz wedelte aufgeregt, während er hoffnungsvoll zur Haustür blickte. „Ja, ich weiß. Wir müssen los“, murmelte Rina und griff nach seiner Leine. Gerade als sie ihre Jacke überstreifte, erschien Kathy verschlafen im Türrahmen. Die Haare standen in alle Richtungen, und sie blinzelte noch gegen da
Last Updated: 2026-06-08
Chapter: Kapitel 67 – Noch ein bisschen Paris im Herzen
Die Rückfahrt verlief überraschend entspannt, auch wenn die drei noch komplett im Paris-Rausch steckten. Die Autobahn zog ruhig an ihnen vorbei, Lichter flackerten in der Ferne, und irgendwann wurde es einfach… still im Bauch. Die Zeit verging udn langsam wurde es dunkel. „Okay… ich glaube, ich verhungere gleich“, murmelte Mimi nach einer Weile und hielt sich den Magen. „Same“, kam es von der Rückbank. „Same plus Kaffee und Zucker und alles auf einmal“, ergänzte Kathy. „McDonald’s?“, schlug Mimi vor. „Bitte sofort“, kam die einstimmige Antwort. Wenige Minuten später rollten sie auf den Parkplatz eines Raststopps, der hell beleuchtet war und noch überraschend belebt wirkte. Drinnen war es warm, etwas zu hell, und es roch nach Fritteuse, Kaffee und diesem typischen „Autobahn-Leben“. Sie stellten sich an, beobachteten die Leute um sich herum – müde Familien, LKW-Fahrer, ein paar Teenager, die lachend ihre Burger fotografierten. „Ich liebe es, wie jeder hier aussieht, als hätte
Last Updated: 2026-06-08
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