
Zwischen Herz und Freundschaft
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Zwischen Herz und Freundschaft
„Wo Freundschaft endet, beginnt das Herz zu sprechen.“
In der kleinen Stadt Monvalle scheint jeder jeden zu kennen – doch hinter vertrauten Fassaden verbergen sich Wünsche, Ängste und Gefühle, die längst nicht mehr ignoriert werden können.
Rina führt mit viel Herz die kleine Buchhandlung ihrer Familie und stellt die Bedürfnisse anderer immer über ihre eigenen. Liebe? Dafür bleibt in ihrem Leben kaum Platz. Bis der charismatische Musiker Cody plötzlich auftaucht und etwas in ihr berührt, das sie viel zu lange verdrängt hat.
Währenddessen versucht ihre Schwester Kathy, zwischen Familienleben, Verantwortung und ihrem lebhaften Sohn Lio nicht den Halt zu verlieren. Doch auch sie muss lernen, dass manche Menschen auftauchen, wenn man sie am wenigsten erwartet – und das Herz schneller verändern können, als einem lieb ist.
Zwischen Konzerten, Sommernächten und den Straßen von Aken erkennen auch Jona und Ren, dass aus tiefer Freundschaft manchmal Gefühle entstehen, die alles komplizierter machen.
Doch Liebe bedeutet nicht nur Nähe.
Sie bedeutet Risiko.
Vertrauen.
Und den Mut, jemanden wirklich in sein Herz zu lassen.
Zwischen stillen Wasserwegen, warmen Sommerabenden und den kleinen Momenten des Alltags erzählt Zwischen Herz und Freundschaft von Menschen, die ihren eigenen Weg suchen – und dabei entdecken, dass die schönsten Geschichten oft dort beginnen, wo man sie nie erwartet hätte.
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Chapter: Kapitel 131 - Zu den SternenKathy lachte schallend. „Dann mach Platz, ich übernehme das!“„Aber—“„Kein Aber.“Bevor Rina überhaupt protestieren konnte, schnappte Kathy sich das Handy. Mit einem breiten Grinsen tippte sie auf das Nachrichtenfeld.„Kathy, was machst du da?“„Dich vor dir selbst retten.“„Kathy!“Doch da war es schon passiert.Kathy tippte:Freue mich auch. Meine Adresse lautet …Dann drückte sie auf Senden.Rina starrte sie mit offenem Mund an.„Du hast das wirklich abgeschickt?!“„Natürlich.“„Du kannst doch nicht einfach—“„Doch, kann ich.“ Kathy legte das Handy wieder auf den kleinen Hocker neben der Badewanne und grinste zufrieden. „Du hättest sonst noch zwanzig Minuten auf den Bildschirm gestarrt und überlegt, ob ein Punkt am Ende der Nachricht zu kühl wirkt.“Rina ließ sich tiefer ins warme Wasser sinken.„Das hätte ich nicht.“Kathy sah sie an.Rina wich ihrem Blick aus.„…Vielleicht.“„Siehst du.“Rina musste trotz ihrer Aufregung lachen. Sie strich sich eine nasse Haarsträhne aus dem Ges
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: Kapitel 130 – Vorfreude und HerzklopfenEtwa eine Stunde später packte Mimi ihre Tasche und sah noch einmal prüfend in die Runde.„So, ich muss los – der Kühlschrank schreit nach mir. Wenn ich nicht bald einkaufen gehe, verhungere ich noch.“Sie schlüpfte in ihre Jacke und warf sich die Tasche über die Schulter.„Ihr zwei müsst jetzt schon ohne mich zurechtkommen.“„Das werden wir irgendwie schaffen“, meinte Kathy trocken.Mimi sah sie an.„Irgendwie?“„Ich wollte Rina nicht unnötig unter Druck setzen.“Rina, die gerade gedankenverloren auf ihr Handy starrte, hob den Kopf.„Was?“Mimi grinste.„Siehst du? Genau das meine ich.“„Was denn?“„Du bist gar nicht hier.“Rina blinzelte.„Natürlich bin ich hier.“„Körperlich vielleicht.“Kathy musste lachen.Mimi deutete auf Rinas Handy.„Seit einer halben Stunde schaust du da drauf, als würde es dir gleich die Zukunft verraten.“Rina senkte den Blick auf das Display und schüttelte den Kopf.„Ich warte auf nichts.“„Hab ich auch gar nicht behauptet.“„Mimi!“„Ich sag ja nichts.“Mi
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: Kapitel 129 – Tickets und HerzklopfenDer Freitagmorgen begann mild, die Sonne schickte goldene Strahlen durchs Fenster.Rina war heute nicht im Buchladen. Wegen ihres verletzten Fußes hatte sie beschlossen, wenigstens für zwei Tage etwas kürzerzutreten. Ihre Aushilfe würde den Laden am Freitag und Samstag für jeweils ein paar Stunden allein öffnen und sich um die Kunden kümmern.Ganz wohl war Rina bei dem Gedanken nicht gewesen.„Du kannst nicht ständig selbst hinter der Theke stehen“, hatte Kathy ihr am Vorabend gesagt. „Der Laden läuft dir nicht weg.“Und irgendwo hatte sie damit recht.Trotzdem hatte Rina heute Morgen bereits zweimal auf die Uhr geschaut und sich gefragt, ob in ihrem Laden auch wirklich alles lief.Kathy war bereits mit Giotto unterwegs und genoss die frische Luft, während ihr Handy vibrierte.Eine Nachricht von Mimi.„Ich bin um 10 Uhr bei euch! Bereit?“Kathy grinste und tippte schnell zurück:„Perfekt. Wir sind startklar!“Als Kathy zurückkam, roch es nach Kaffee und frisch gebackenen Brötchen.Rin
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: Kapitel 128 – GedankenkarussellZehn Minuten später nahm sie ihre Jacke, Giottos Leine und schloss den Laden ab.Rina zog die Jacke etwas enger um sich, als sie die vertraute Straße hinunterging. Der Abend war mild, die Sonne hing tief über den Dächern, und aus der kleinen Imbissbude an der Ecke wehte ihr der vertraute Duft von frittierten Pommes und Currysoße entgegen.Spontan bog sie ab, trat hinein und bestellte zwei Portionen Pommes mit Currywurst.„Mit ordentlich Soße, bitte.“Während sie wartete, glitt ihr Blick nach draußen. Menschen lachten, Autos rauschten vorbei, und inmitten all dem wirbelte ihr Kopf.Cody.Wie er im Laden gestanden hatte – etwas verlegen, aber mit diesem ehrlichen, offenen Blick.Wie er gezögert hatte, die Hände in den Taschen vergraben, bevor er sie schließlich gefragt hatte:„Rina … hättest du vielleicht Lust, mal was zu unternehmen? Nur wir zwei?“Und dann hatte sie Ja gesagt.Nicht lange nachgedacht. Nicht abgewogen. Einfach Ja.Jetzt, wo sie allein darüber nachdenken konnte, fühlte
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-17
Chapter: Kapitel 127 – Ein Schritt ins Ungewisse„Ein … Date?“, fragte sie ungläubig. Ihre Finger umklammerten das Kassenbuch, als müsste sie sich irgendwo festhalten.„Ja.“Cody nickte. Seine Stimme war leise und ehrlich, fast schüchtern.„Nur … du und ich. Kein großes Ding. Vielleicht ein Kaffee, vielleicht einfach ein Spaziergang. Ich würde dich gern mal außerhalb dieser vier Wände sehen.“Rina sah ihn an und suchte nach den richtigen Worten. Doch ihr Herz war viel zu laut.Da war dieser vertraute Schlag, dieser nervöse Druck in ihrer Brust, der sie immer dann überkam, wenn Cody in ihrer Nähe war.Und gleichzeitig spürte sie dieses Ziehen nach Ryan.Ryan, der irgendwo da draußen war. Vielleicht noch in den USA, vielleicht bereits zurück. Sie wusste es nicht. Sie wusste nur, dass er sich noch immer nicht bei ihr gemeldet hatte und ein Teil ihres Herzens trotzdem auf ihn wartete.Du bist nicht mit Ryan zusammen, erinnerte sie sich. Du hast ihm nichts versprochen.Aber Gefühle hielten sich selten an logische Erklärungen.Sie wusste
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-17
Chapter: Kapitel 126 – Zwischen zwei HerzenAm Donnerstag war der Himmel endlich klar, doch in Rinas Kopf blieb es grau.Trotz allem stand sie hinter der Theke und zählte die Stunden bis zum Feierabend. Ihr verletzter Fuß ruhte, so gut es ging, auf einem kleinen Hocker, während Giotto eingerollt in seiner Ecke döste.Ein paar Kunden kamen und gingen. Das leise Läuten der Türglocke begleitete sie wie ein Herzschlag.Rina seufzte und warf einen Blick auf die Uhr.„Noch ein paar Stunden“, murmelte sie. „Dann ab nach Hause, Fuß hochlegen und bloß nichts mehr anstellen.“Giotto hob kurz den Kopf, als hätte er ihr widersprechen wollen, und legte ihn anschließend wieder auf seine Pfoten.„Du bist keine große Hilfe, weißt du das?“Der Hund wedelte einmal mit dem Schwanz.Rina musste lächeln. „Ja, ja. Wenigstens bist du da.“Doch kaum hatte sie sich wieder ihren Büchern zugewandt, wanderten ihre Gedanken zu Ryan.Zwei Wochen waren vergangen, seit er in die USA gereist war. Sie wusste, dass er viel zu tun hatte. Studio, Termine, Reisen.
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-16

Vielleicht ist es Schicksal
Starke weibliche HauptfigurSüße RomanzeSüße RomantikStarGeheime LiebeLiebe auf den ersten Blick
Wenn Freundschaft laut ist, Liebe leise wächst – und ein einziger Moment alles verändert.
Flynn hatte nie geplant, sich zu verlieben. Schon gar nicht so tief, so endgültig, so unumkehrbar. Doch Lia ist längst mehr als nur ein Teil seines Lebens geworden – sie ist sein Zuhause, sein Chaos, sein Ruhepol.
Nur eines fehlt ihm: der Mut, es ihr zu sagen.
Während ihre gemeinsame Freundesgruppe zwischen Chaos, Humor, Streit und Zusammenhalt schwankt, schmiedet Flynn im Verborgenen einen Plan, der alles verändern soll. Unterstützt von seinen engsten Freunden Tyler und Derek entsteht ein Vorhaben, das so viel mehr ist als nur ein Antrag – es ist ein Risiko, ein Versprechen und ein Sprung ins Unbekannte.
Doch Liebe ist nie einfach.
Zwischen peinlichen Missverständnissen, einem heimlich ausgemessenen Ring, einem fast enttarnten Plan und Momenten, in denen alles zu zerbrechen droht, steht Flynn immer wieder vor derselben Frage: Wird sie „Ja“ sagen – oder verliert er sie, bevor er überhaupt die Chance hatte, sie für immer zu halten?
Und dann kommt Silvester.
Eine Nacht voller Lichter, Lärm und Erwartungen.
Eine Nacht, in der aus Freundschaft Gewissheit wird.
Eine Nacht, in der Flynn auf die Knie geht.
Doch was passiert, wenn ein einziger Satz die Zukunft von zwei Menschen für immer neu schreibt?
Wenn aus Angst Hoffnung wird.
Aus Chaos Liebe.
Und aus einem Moment… ein ganzes Leben?
Manchmal beginnt die größte Geschichte nicht mit einem Anfang.
Sondern mit einem „Ja“.
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Chapter: 158. Manchmal beginnt das Leben mit einem JaSpäter in der Nacht, als die Feier langsam weiterzog und sich die Stimmen der anderen wieder in Lachen, Gespräche und leise Musik auflösten, fanden Flynn und Lia endlich einen Moment für sich.Etwas abseits.Fast so, als hätten sie beide instinktiv gespürt, dass sie kurz aus allem heraus mussten, um wirklich begreifen zu können, was gerade passiert war.Unter einem Himmel, der immer noch gelegentlich von vereinzelten Feuerwerksblitzen erhellt wurde, standen sie nebeneinander.Die Nacht war kühl.Aber nicht kalt.Nicht für sie.Für einen Moment sagten sie nichts.Es war nicht nötig.Alles, was wichtig war, war bereits gesagt worden.Und trotzdem fühlte sich jede Sekunde noch ein bisschen unwirklich an.Lia hob langsam ihre Hand und betrachtete den Ring.Das Licht spiegelte sich darin, zart und unruhig, als würde selbst er noch nicht ganz glauben, dass er nun dort war, wo er hingehörte.„Das fühlt sich nicht echt an“, murmelte sie leise.Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch.Voller S
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-10
Chapter: 157. Sie sagt JADerek hatte Brian in seinen Plan zur Feier eingeweiht, und die beiden hatten es geschafft, die Schwestern von einer größeren Silvesterfeier zu überzeugen. „Ihr müsst euch wirklich um nichts kümmern“, hatte Derek gesagt und dabei betont gelassen gewirkt. Lia hatte nur gelacht. „Das klingt verdächtig entspannt von dir.“ „Ich entwickle mich“, hatte Derek trocken geantwortet. Brian hatte daneben gegrinst. „Solange es Essen gibt, bin ich dabei.“ Katy hatte die Augen verdreht. „Natürlich geht’s bei dir nur ums Essen.“ Die Freunde waren dankbar, dass die Schwestern so unkompliziert reagierten. „Das macht alles so viel einfacher“, murmelte Tyler später, als sie unter sich waren. „Sag ich doch“, antwortete Derek. „Wenn man ehrlich ist, funktioniert’s meistens besser.“ Je näher Silvester rückte, desto mehr spürte man die aufgeladene Stimmung in der Gruppe. „Ich sag’s euch“, meinte Brian irgendwann, „das wird entweder der beste oder der chaotischste Abend des Jahres.“ „Warum nicht bei
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-10
Chapter: 156. Der Moment rückt näherAls sie den Laden verließen, spürte Flynn trotz der kleinen Verzögerung vor allem eines: Erleichterung. Und etwas anderes dazu. Sicherheit. Er hatte den Ring gefunden. Den richtigen. Und auch wenn es noch ein paar Tage dauern würde – es fühlte sich an, als wäre der wichtigste Schritt bereits getan. Die drei liefen ein Stück die Straße entlang, und langsam wich die Anspannung einem ruhigeren Gefühl. „Ich hab Hunger“, murmelte Tyler irgendwann. „Überraschung“, kam es trocken von Derek. Nach kurzem Abstimmen entschieden sie sich für einen kleinen Italiener nur zwei Straßen weiter. Im Restaurant setzten sie sich in eine ruhigere Ecke. Weg vom Trubel. Weg von Blicken. Fast so, als würden sie instinktiv verstehen, dass dieses Gespräch nicht für alle Ohren gedacht war. Nachdem der Kellner ihre Bestellungen aufgenommen hatte und wieder gegangen war, lehnte sich Derek leicht nach vorne. „Okay“, sagte er ruhig. „Jetzt mal konkret. Wie genau stellst du dir die Feier und danach den
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-10
Chapter: 155. Jetzt gibt es kein Zurück mehrDerek und Tyler tauschten einen kurzen Blick und nickten dann gleichzeitig. Es war die richtige Wahl. Keine Frage. Der Juwelier nahm den Ring vorsichtig zurück und stellte dann die entscheidende Frage nach der Größe. Tyler gab sie ohne Zögern weiter. Doch kaum hatte er die Zahl ausgesprochen, veränderte sich der Ausdruck des Juweliers. „Wir haben den Ring leider nicht in dieser Größe vorrätig“, sagte er bedauernd. Für einen Moment war es still. Flynns Gesicht erstarrte leicht. Nicht dramatisch. Eher dieses leise, enttäuschte Innehalten. Als würde ihm jemand kurz den Boden unter den Füßen wegziehen. „Gibt es irgendetwas, das Sie tun können?“, fragte er schließlich, die Stimme ruhig, aber mit einem klaren Unterton von Hoffnung. Der Juwelier dachte einen Moment nach. Dann nickte er langsam. „Wir könnten den Ring anpassen. Allerdings… würde das ein bis zwei Tage dauern. Das Design ist etwas komplex, daher ist es kein schneller Eingriff.“ Wieder Stille. Tyler lehnte sich l
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-10
Chapter: 154. Der eine RingNach dem Kinobesuch hatte Tyler Lia nach Hause gefahren und sich kurz darauf in die gemeinsame Gruppe geschrieben, die sie extra für ihr Vorhaben erstellt hatten. Seine Nachricht erschien wenige Sekunden später auf den Bildschirmen der anderen: Tyler: Mission „Ringmaß“ erfolgreich abgeschlossen. Kleines Update: Es gab ein ungewolltes Malheur mit einem Glätteisen. Flynn – falls dir ein vermeintlicher „Knutschfleck“ an Lias Hals auffällt… das war ich NICHT. Bitte keine voreiligen Schlüsse. Ich erklär’s dir später. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Derek: Oh je. Arme Lia. Und Tyler… ich hatte es irgendwie geahnt, dass bei dir kein Einsatz ohne Nebenwirkungen abläuft. ABER: Ringmaß erfolgreich = Fortschritt. Das zählt. Tyler las die Nachricht und schnaubte leise. „Sehr hilfreich. Wie immer.“ Kurz darauf erschien eine neue Nachricht. Flynn: Danke für die Warnung, Tyler. Ich werde versuchen, nicht sofort dramatisch zu reagieren, falls mir etwas auffällt… und ich
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-10
Chapter: 153. Noch ist alles ruhigLia runzelte die Stirn, ein wenig verwirrt, nickte dann aber. „Okay, ich schaue kurz nach.“ Und schon war sie im Kinderzimmer verschwunden. Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss. Stille. Für Tyler fühlte sich dieser Moment sofort anders an. Schwerer. Jetzt. Er atmete einmal tief durch und griff langsam in seine Jackentasche. Seine Finger schlossen sich um ein kleines Gerät. Geliehen. Organisiert. Ein Ringmaß. Tyler zog es vorsichtig hervor und sah sich noch einmal um. Links. Rechts. Flur leer. Kinderzimmer geschlossen. „Okay… ruhig bleiben“, murmelte er leise zu sich selbst. Dann trat er einen Schritt näher zum Sideboard. Dort lagen ein paar kleine Dinge. Schmuck. Alltagssachen. Nichts Besonderes – außer genau diesem einen Moment. Tyler beugte sich leicht vor und setzte das Ringmaß vorsichtig den Ring, der dort lag. Sein Herz schlug schneller. Zu schnell. „Bitte funktioniert das einfach…“, flüsterte er. Sekunde. Zwei. Dann las er die Größe ab. Er hielt kurz
Zuletzt aktualisiert: 2026-05-10

Lass das Schicksal entscheiden
ModernStarke weibliche HauptfigurSüße RomantikKünstlerUnabhängigIntelligentVerratMissverständnisZweite Chance
Dies ist die Fortsetzung von „Vielleicht ist es Schicksal“.
Nach einer unvergesslichen Silvesternacht scheint das Glück endlich auf der Seite von Katy und Lia zu sein. Lia schwebt nach ihrer Verlobung mit Flynn auf Wolke sieben, während das Leben langsam wieder in seinen gewohnten Rhythmus zurückfindet.
Doch das neue Jahr bringt nicht nur Hoffnung und Glück mit sich. Alte Freundschaften geraten ins Wanken, Konflikte brechen auf und Entscheidungen müssen getroffen werden, die niemand erwartet hat. Während Lia ihre gemeinsame Zukunft mit Flynn plant, wird Katy mit Veränderungen konfrontiert, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen.
Zwischen Liebe, Herzschmerz, Verlust, Neuanfängen und zerbrochenen Freundschaften müssen die beiden Schwestern lernen, dass das Leben selten den Weg geht, den man sich vorgestellt hat.
Manchmal bedeutet Liebe festzuhalten.
Und manchmal bedeutet Liebe loszulassen.
Die emotionale Fortsetzung von „Vielleicht ist es Schicksal“ – eine Geschichte über Familie, Freundschaft, zweite Chancen und die Frage, ob das Schicksal wirklich schon alle Antworten kennt. ❤️
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Chapter: Kapitel 65 – Ein Plan ohne FlynnLia nahm einen Schluck von ihrem Kaffee und ließ den Blick durch die Küche wandern.Für einen kurzen Moment wirkte alles beinahe normal.Fast wie an jedem anderen Morgen.Doch die Gedanken an Katy und Milo waren noch immer da.Lia stellte ihre Tasse ab und sah zu Brian.„Was habt ihr denn jetzt genau vor wegen Milo?“Brian biss gerade in sein Brötchen.Er kaute in Ruhe, schluckte und nahm noch einen Schluck Kaffee, bevor er antwortete.„Chris, Derek, Taylor und ich werden gleich zu ihm fahren.“Lia nickte langsam.„Und dann?“„Wir versuchen, ein ruhiges Gespräch mit ihm zu führen.“Brian sah in die Runde.„Ohne Geschrei. Ohne Vorwürfe. Einfach reden.“„Wir wollen herausfinden, was wirklich in seinem Kopf vorgeht“, ergänzte Chris.„Und diesmal lassen wir ihn nicht nach fünf Minuten davonkommen“, fügte Derek hinzu.Flynn hob plötzlich den Kopf.„Moment.“Alle sahen ihn an.„Was ist mit mir?“Derek sah ihn ernst an.„Du bleibst hier.“Flynn blinzelte.„Warum?“„Weil wir wissen, wie wicht
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-07
Chapter: Kapitel 64 – Eine kleine ÜberraschungWährend Flynn die Treppe hinaufging, kreisten seine Gedanken noch immer um Milo.Er musste am nächsten Tag eine Lösung finden.Nicht nur, um seinem Freund zu helfen.Auch, um selbst endlich wieder etwas ruhiger zu werden.Denn solange er nicht wusste, was wirklich in Milo vorging, würde ihn die Sache nicht loslassen.Und dann war da noch das Treffen mit seinen Eltern.Er wollte, dass dieser Abend für Lia schön wurde.Sie freute sich darauf.Und genau deshalb wollte Flynn alles dafür tun, dass sie sich wohlfühlte.Auch wenn er tief in seinem Inneren bereits wusste, dass es wahrscheinlich nicht ganz so einfach werden würde.Er öffnete leise die Schlafzimmertür.Lia schlief noch immer tief und fest.Flynn zog sich so leise wie möglich aus und legte seine Sachen beiseite.Dann schlüpfte er unter die Decke.Kaum lag er, drehte Lia sich im Schlaf zu ihm.Als hätte sie gespürt, dass er neben ihr war.Ihre Hand legte sich auf seine Brust.Dann hob sie leicht den Kopf und gab ihm einen sanften
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-06
Chapter: Kapitel 63 – Ein Plan und andere SorgenAm Abend war Chris endlich zurück.Er hatte seinen Termin so schnell wie möglich beendet und war anschließend direkt zu den anderen gefahren. Inzwischen saßen sie alle gemeinsam im Wohnzimmer.Lia hatte sich mit einer Tasse Tee auf das Sofa gesetzt, während Flynn neben ihr saß. Derek, Brian, Taylor und Chris hatten es sich auf den anderen Sitzmöglichkeiten bequem gemacht.Eric war immer wieder verschwunden.Mal für ein paar Minuten.Mal etwas länger.Jedes Mal ging er nach oben, um nach Katy zu sehen.Sie hatte tatsächlich ein wenig von dem Essen gegessen, das Lia ihr später gebracht hatte.Nicht viel.Aber genug, dass alle ein kleines bisschen erleichtert gewesen waren.Reden wollte sie allerdings noch immer nicht.Eric hatte es ein paar Mal vorsichtig versucht.Doch Katy hatte meistens nur den Kopf geschüttelt oder die Augen geschlossen.Also hatte er sie schließlich einfach wieder in Ruhe gelassen.Unten herrschte währenddessen eine angespannte Stille.Bis Flynn plötzlich die Arme
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-05
Chapter: Kapitel 62 – Was gestern wirklich passiert istEs dauerte nicht lange, bis es erneut an der Haustür klingelte.Lia sah zu Taylor.„Das werden sie sein.“Taylor nickte und legte den Kochlöffel beiseite, den er gerade in der Hand hielt.Lia ging zur Tür.Als sie öffnete, standen Flynn, Derek und Brian davor.Flynn breitete sofort die Arme aus.„Queen.“Lia musste trotz allem lächeln.„Hey, Babe.“Flynn zog sie in eine innige Umarmung.„Komm her.“Lia drückte sich kurz an ihn.„Schön, dass ihr da seid.“„Natürlich.“Flynn löste sich von ihr und sah sie ernst an.„Wie geht es dir?“„Ich halte mich.“Sein Blick wurde weich.„Das reicht fürs Erste.“Derek trat hinter ihm hervor und umarmte Lia ebenfalls kurz.„Hey, Lia.“„Hey.“Brian legte ihr eine Hand auf die Schulter.„Wir wollten nicht mit leeren Händen kommen.“Er hielt eine Tüte hoch.Lia sah hinein.„Was ist das?“„Kaffee. Und ein paar Sachen, die wir unterwegs eingepackt haben.“Flynn grinste.„Und Schokolade.“Lia schüttelte leicht den Kopf.„Ihr seid unmöglich.“„Das weißt du
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-04
Chapter: Kapitel 61 – Kleine Dinge, die helfenLia konnte einfach nicht nichts tun.Sie hatte es versucht.Sie hatte sich eingeredet, dass Katy gerade Ruhe brauchte und dass es wahrscheinlich das Beste war, sie nicht weiter zu bedrängen.Aber untätig herumzusitzen und zu wissen, dass ihre Schwester oben lag und weinte, fühlte sich einfach falsch an.Also stand Lia schließlich auf und sah sich in der Küche um.Vielleicht konnte sie wenigstens etwas tun.Etwas Kleines.Etwas, das Katy vielleicht ein bisschen helfen würde.Sie öffnete den Kühlschrank.Dann einen Schrank.Ihr Blick wanderte über die Lebensmittel.Und plötzlich wusste sie, was sie machen würde.Katys Lieblingsessen.Sauerkraut mit weißen Bohnen und Bratwurst.Lia lächelte schwach.Sie wusste jetzt schon, dass Katy wahrscheinlich kaum etwas davon essen würde.Vielleicht würde sie überhaupt nichts anrühren.Aber das spielte keine Rolle.Lia wollte, dass es da war.Für den Fall, dass Katy irgendwann doch Hunger bekam.Sie holte das Sauerkraut heraus, stellte die Bohnen da
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-03
Chapter: Kapitel 60 – Nur bei dirKaty lag noch immer in Erics Bett.Seit Stunden hatte sie sich kaum bewegt.Die Decke lag bis zu ihrem Kinn gezogen, während sie mit leerem Blick auf die Wand starrte.Sie hatte nicht geschlafen.Nicht wirklich.Immer wenn sie die Augen geschlossen hatte, war Milo wieder da.Seine Stimme.Seine Worte.Sein Blick.Und dieser eine Satz, der sich wie ein Messer in ihr Herz gebohrt hatte.Es ist vorbei.Katy zog die Decke ein Stück höher.Sie wollte niemanden sehen.Niemanden hören.Eigentlich wollte sie überhaupt nichts.Außer, dass dieser Schmerz endlich aufhörte.Eric hatte sie nicht gedrängt.Seit sie in seinem Zimmer lag, war er einfach da gewesen.Still.Geduldig.Wenn sie reden wollte, hörte er zu.Wenn sie schwieg, blieb er trotzdem.Und genau das brauchte sie gerade.Keine Fragen.Keine gut gemeinten Ratschläge.Kein „Du musst stark sein“.Sie wollte einfach nur jemanden neben sich wissen, bei dem sie nicht so tun musste, als wäre alles in Ordnung.Lia hatte zweimal an der Tür ge
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-02