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Boluwatife Emiola
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Novels by Boluwatife Emiola

Der Junge, dem ich geschworen habe, ihn zu hassen

Der Junge, dem ich geschworen habe, ihn zu hassen

Kimberly Lawson kam an die Epihigh University, um sich selbst neu aufzubauen diesmal ohne Fehler. Dann traf sie Andrew Raymond brillant, mächtig und völlig unantastbar. Er ist der Sohn des Mannes, der ihre Familie zerstört und ruiniert hat. Der Wettbewerb mit ihm im Unterricht sollte eigentlich genug sein ein Beweis dafür, dass sie über ihm stehen kann. Doch als sie gezwungen werden, gemeinsam an Projekten zu arbeiten, die über ihre Zukunft entscheiden könnten, wird der Hass unausweichlich, und alles beginnt kompliziert zu werden. Denn Andrew ist nicht so einfach, wie sie dachte. Und je näher sie ihm kommt, desto schwerer wird es, die Wahrheit zu ignorieren. Als schließlich die Wahrheit über seine Familie ans Licht kommt und Kimberly öffentlich in den Schmutz gezogen wird, muss Andrew sich zwischen Loyalität und Macht entscheiden. Doch was er wählt, zerstört nicht nur ihr Vertrauen sondern lässt Kimberly mit einem Schmerz zurück, den sie nicht so leicht überwinden kann.
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Chapter: Kapitel 35 – Wer die Tür verschloss
Kimberly konnte Elena nicht ansehen.Nicht, ohne an ihre letzten Worte zu denken.Ich war diejenige, die deine Mutter damals eingesperrt hat.Aber ich war nicht diejenige, die die Tür abgeschlossen hat.„Was soll das bedeuten?“, fragte Kimberly.Elena schwieg.„Du hast meine Mutter eingesperrt.“„Ja.“„Und du erwartest, dass ich dir jetzt vertraue?“„Nein.“Kimberly lachte bitter.„Wenigstens bist du ehrlich.“Andrew stand noch immer neben ihr. Er hatte sich seit Elenas Geständnis nicht bewegt.„Elena“, sagte er schließlich. „Du solltest das nicht tun.“Sie sah ihn an.„Was? Ihr endlich die Wahrheit sagen?“„Nicht so.“„Es gibt keinen richtigen Weg, Kimberly zu erzählen, dass ihre Mutter jahrelang in einem Keller festgehalten wurde.“Kimberly schloss die Augen.Jahrelang.Das Wort ließ sie nicht los.„Wie lange?“, fragte sie.Elena sah sie an.„Was?“„Wie lange war meine Mutter dort?“„Ich weiß es nicht genau.“„Du hast sie eingesperrt, aber du weißt nicht, wie lange?“„Ich habe sie n
Last Updated: 2026-09-16
Chapter: Kapitel 34 – Die Wahrheit hinter der Tür
Kimberly konnte den Blick nicht von Daniel lösen.„Du weißt etwas“, sagte sie erneut.Daniel sah auf ihr Handy.Die Nachricht leuchtete noch immer auf dem Bildschirm.Aber du solltest lieber herausfinden, warum dein Vater sie eingesperrt hat.„Woher hast du das?“, fragte er.„Das habe ich dich bereits gefragt.“„Kimberly, ich meine es ernst.“„Und ich auch.“Andrew stand neben ihr. Er sagte nichts, aber Kimberly spürte, dass er jede Bewegung von Daniel beobachtete.Daniel gab ihr das Handy zurück.„Du solltest nach Hause gehen.“Kimberly lachte kurz auf.„Ist das dein Ernst?“„Ich will nur, dass du dich da raushältst.“„Woraus? Aus meiner eigenen Familie?“Daniel schloss für einen Moment die Augen.Und genau da wusste Kimberly, dass sie recht hatte.„Du kennst meinen Vater“, sagte sie. „Du weißt, was mit meiner Mutter passiert ist.“„Ich weiß nicht alles.“„Aber du weißt etwas.“Daniel sah zu Andrew.„Können wir kurz reden?“Kimberly verschränkte die Arme.„Nein. Wenn du etwas zu sage
Last Updated: 2026-09-14
Chapter: Kapitel 33 – Was er wusste
Kimberly blieb vor Daniel stehen.„Du kennst meinen Vater.“Daniel sagte nichts.Sein Blick wanderte kurz zu Andrew, dann zurück zu Kimberly.„Woher weißt du das?“Kimberly zog ihr Handy aus der Tasche und zeigte ihm die Nachricht.„Das habe ich bekommen.“Daniel las sie.Sein Gesicht veränderte sich sofort.Nur für einen Moment.Aber Kimberly bemerkte es.„Du weißt etwas“, sagte sie.„Kimberly„Nein.“Ihre Stimme wurde fester.„Ich habe genug davon, dass alle mir irgendetwas verschweigen.“Andrew trat neben sie.„Sie hat recht.“Daniel sah ihn an.„Du solltest dich da nicht einmischen.“Andrew verzog keine Miene.„Zu spät.“Daniel atmete tief durch.Dann sah er sich auf dem Flur um.„Nicht hier.“„Warum?“„Weil manche Dinge nicht für die Ohren anderer bestimmt sind.“Kimberly verschränkte die Arme.„Dann sag es mir.“Daniel schwieg einige Sekunden.Schließlich deutete er auf eine leere Treppe am Ende des Flurs.Sie gingen dorthin.Andrew blieb dicht hinter Kimberly.Als sie außer Hör
Last Updated: 2026-09-12
Chapter: Kapitel 32 – Die Wahrheit über meinen Vater
Kimberly konnte den Blick nicht von ihrem Handy lösen.Aber du solltest lieber herausfinden, warum dein Vater sie eingesperrt hat.Immer wieder las sie den Satz.Ihr Vater.Das Wort fühlte sich plötzlich fremd an.„Kimberly?“Andrew stand direkt vor ihr.Sie hob langsam den Kopf.„Mein Vater hat meine Mutter eingesperrt.“Es war keine Frage.Andrew schwieg.Und dieses Schweigen war Antwort genug.„Du wusstest es“, sagte Kimberly.„Nicht genau.“„Aber du wusstest etwas.“Andrew sah zur Seite.„Ich wusste, dass dein Vater mit all dem zu tun hatte.“Kimberly spürte, wie ihre Hände zu zittern begannen.„Warum hast du mir das nie gesagt?“„Weil ich nicht wusste, wem ich vertrauen konnte.“„Du hättest mir vertrauen können.“„Ich weiß.“Seine Stimme war kaum hörbar.„Aber damals wusste ich selbst nicht, was wahr war.“Kimberly sah ihn lange an.Dann wandte sie sich an Daniel.„Du.“Daniel blieb still.„Du kennst meinen Vater.“„Ja.“„Du weißt, was er getan hat.“Daniel atmete tief durch.„Ic
Last Updated: 2026-09-11
Chapter: Kapitel 31 – Was damals geschah
Kimberly konnte nicht sprechen.Das Wort ihrer Schwester hallte immer wieder in ihrem Kopf wider.Unsere Mutter.Sie hatte ihre Mutter gefunden.Damals.Als Kind.Hinter der roten Tür.„Das kann nicht sein“, flüsterte Kimberly.Elena wischte sich hastig die Tränen aus dem Gesicht.„Doch.“„Meine Mutter war zu Hause.“„Nicht immer.“Kimberly schüttelte den Kopf.„Ich erinnere mich daran, dass sie bei mir war.“„Natürlich erinnerst du dich daran.“Elena sah sie traurig an.„Aber du erinnerst dich nicht an alles.“Kimberly blickte zu Andrew.Er sagte nichts.Und genau das machte ihr noch mehr Angst.„Du wusstest es“, sagte sie.Andrew senkte den Blick.„Nicht alles.“„Aber genug.“Er schwieg.Kimberly trat einen Schritt zurück.„Wie lange?“„Kimberly…“„Wie lange wusstest du, dass ich dort war?“Andrew atmete tief ein.„Seit drei Jahren.“Kimberlys Augen füllten sich mit Tränen.„Drei Jahre?“„Ich wollte es dir sagen.“„Aber du hast es nicht getan.“„Ich hatte Angst.“„Vor mir?“„Vor dem
Last Updated: 2026-09-10
Chapter: Kapitel 30 – Die Wahrheit hinter der Tür
Kimberly hielt den Schlüssel so fest, dass die Kanten sich in ihre Handfläche bohrten.„Gebt uns den Schlüssel!“Die Stimme kam wieder aus der Dunkelheit.Andrew zog Kimberly tiefer hinter die Mauer.„Bleib unten.“„Wer sind die?“„Später.“„Andrew„Kimberly, bitte.“Sie hatte ihn noch nie so klingen gehört.Nicht wütend.Nicht geheimnisvoll.Sondern verängstigt.Ein weiterer Knall ertönte.Kimberly zuckte zusammen.Elena lag einige Meter entfernt hinter dem Wagen und hielt sich die Schulter.„Elena!“Kimberly wollte zu ihr laufen, doch Andrew hielt sie fest.„Nein!“„Sie ist verletzt!“„Wenn du jetzt rausgehst, wirst du ebenfalls verletzt.“Kimberly sah ihn an.Dann sah sie zu Elena.Der Mann im schwarzen Mantel bewegte sich plötzlich aus seiner Deckung und rannte auf Elena zu.Er zog sie hinter den Wagen.„Wir müssen verschwinden“, sagte er.Mia nickte.„Und der Schlüssel?“Alle sahen Kimberly an.Sie stand langsam auf.„Ich habe ihn.“Andrew sah sie an.„Kimberly, was machst du?“S
Last Updated: 2026-09-09
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