登入Vor fünf Jahren zerbrach Evelyn Fosters Welt. Von ihrem hinterhältigen Freund Marcus betäubt und gemeinsam mit ihrer falschen besten Freundin Chloe verraten, erwachte sie in einem luxuriösen Hotelzimmer – neben einem gefährlich attraktiven Fremden. Durch eine perfide inszenierte Medienfalle öffentlich gedemütigt, von ihrem skrupellosen Vater verstoßen und von ihrer grausamen Stiefmutter verbannt, wurde Evelyn aus dem Land gejagt. Alles, was ihr blieb, war ein Geheimnis, das ihr Schicksal für immer verändern sollte: Sie war mit Drillingen schwanger. Im Exil in Paris starb das naive Mädchen – und eine unerschütterliche, furchtlose Frau wurde geboren. Unter dem Namen „Eva Cruz“ eroberte sie die internationale Modewelt und stieg zur milliardenschweren Star-CEO ihrer Marke Crux auf. Nun kehrt sie zurück. An ihrer Seite: ihre drei hochintelligenten, kompromisslos beschützenden fünfjährigen Drillinge Leo, Max und Ava. Ihre Mission? Die Imperien jener zu zerstören, die sie einst vernichtet haben. Doch das Schicksal spielt sein eigenes Spiel. Bei einer zufälligen Begegnung am Flughafen stößt der kleine Leo mit Ethan Vance zusammen – einem unantastbaren, gefährlich mächtigen Tech-Milliardär… und dem Mann, der unwissentlich jene schicksalhafte Nacht mit Evelyn teilte. Als Ethans einflussreiche Großmutter die verblüffende Ähnlichkeit erkennt, lässt sie heimlich einen DNA-Test durchführen. Das Ergebnis: 99,9 % Übereinstimmung. Plötzlich beginnt für Ethan eine besessene Suche nach der geheimnisvollen Frau aus seiner Vergangenheit. Während Evelyn ihre eiskalte, präzise Rache an Familie und Verrätern entfesselt, gerät sie in ein explosives Katz-und-Maus-Spiel mit Ethan. Hinter verschlossenen Türen verwandelt sich ihre frostige Rivalität in eine lodernde, besitzergreifende Leidenschaft. Denn eines wird schnell klar: Rache mag süß sein… doch völlige Hingabe ist unwiderstehlich.
查看更多Der Morgen des hundertsten Tages seit unserer großen Kursänderung brach mit einer Pracht an, die selbst die kühnsten Träume alter Seefahrer übertroffen hätte. Der Südpazifik erstreckte sich vor uns wie ein unendliches, flüssiges Juwel aus flüssigem Saphir und flüssigem Gold. Die aufgehende Sonne warf ihre ersten, warmen Strahlen über die stählerne Silhouette der Sentinel, während die Rumpfplatten sanft in der langen, ruhigen Ozeandünung wogten. Es gab keinen Nebel, keine drohenden Sturmfronten und keinen einzigen Schiffsradar-Impuls, der die absolute Vollkommenheit dieses Augenblicks gestört hätte.Unten in Sektor Drei war das einst kontroverse Schott längst zu einem Symbol unseres unerschütterlichen Zusammenhalts geworden. Das knallige Neonpink war von Ethan und Max mit einem messerscharfen, sechzig Zentimeter breiten, anthrazitgrauen Nutzstreifen veredelt worden. Sauber aufgestempelte Spantennummern und präzise Markierungen für die Kraftstoffventile verliehen der Wand das Antlitz ei
Die Nacht nach dem Aufbruch aus der Ankerbucht senkte sich wie ein samtener, tiefblauer Schleier über den Südpazifik. Es war eine jener seltenen, magischen Nächte auf See, in denen der Wind gänzlich schlafen geht und die Wasseroberfläche so spiegelglatt ruht, dass sich das Sternenzelt bis zum weit entfernten Horizont darin spiegelt. Das schwere Eisenschiff schien nicht mehr bloß über die Wellen zu gleiten; die Sentinel schwebte förmlich durch ein endloses, dreidimensionales Meer aus flackernden Lichtpunkten.Tief unten im Rumpf schnurrte der Hauptdiesel in einem kaum wahrnehmbaren, gleichmäßigen Ruhetakt. Ethan hatte die Drehzahl auf ein Minimum reduziert, um die Stille der Nacht nicht zu brechen.Wir hatten uns alle auf dem erhöhten Beobachtungsdeck hinter der Brücke versammelt. Ethan, die Jungen und ich saßen auf zusammengelegten Segeltuchplanen, eingehüllt in dicke, schwere Wolljacken, um uns gegen die kühle Ozeanluft zu schützen. In der Mitte unserer kleinen Runde stand eine feuer
Der fünfte Tag nach dem Aufbruch aus den chilenischen Küstengewässern brachte eine spiegelglatte See und eine Sichtweite, die bis an die Krümmung des Horizonts reichte. Die Sentinel lag mit gedrosselten Maschinen in einer geschützten, hufeisenförmigen Bucht einer kleinen, unbewohnten Inselgruppe. Das tiefblaue Wasser war so klar, dass man bis auf den felsigen Grund blicken konnte, wo dunkle Tangwälder sanft in der leichten Strömung wogten.Es war ein perfekter Tag für die routinemäßige Frischwasseraufbereitung.Tief im Bauch des Schiffes summte der Hydromat-3000 in einem gleichmäßigen, tiefen C-Dur-Ton. Die Entsalzungsanlage, die Max und Ethan aus den Überresten dreier verschiedener Industriesysteme zusammengebaut hatten, funktionierte seit Tagen ohne den geringsten Druckabfall. Reines, mineralisch ausgewogenes Trinkwasser floss mit einer Rate von vierhundert Litern pro Stunde in die Haupttanks.Ethan stand am Steuerbord-Relingnetz auf dem Hauptdeck. Er trug sein verwaschenes, dunkelb
Die ruhige See vor der chilenischen Küste erstreckte sich wie ein endloser, dunkelblauer Spiegel unter einem makellosen Nachmittagshimmel. Seit der Beilegung der groben Farb-Auseinandersetzung in Sektor Drei glitt die Sentinel mit einer bemerkenswerten, fast unheimlichen Gleichmäßigkeit durch das Wasser. Das schwere Dröhnen der Hauptmaschinen war einem tiefen, beruhigenden Summen gewichen, und die Meeresbrise trug nicht den geringsten Hauch von Rauch oder verbranntem Isolierband über die Decks.Doch auf einem Schiff, das von zwei hochgradig neugierigen Brüdern, einem pedantischen Pinguin und einer hochentwickelten Künstlichen Intelligenz bewohnt wurde, war absolute Ereignislosigkeit ein Zustand von äußerst kurzer Dauer.Es begann um punkt 14:15 Uhr im Kommunikationszentrum von Sektor Sieben.Ein leises, aber stetiges Geräusch durchdrang die sterile Atmosphäre des Raumes. Es war kein klassischer Alarmton und auch kein schrilles Pfeifen der Funkübertragung. Es war ein trockenes, rhythmi
Evelyn.Die Neonlichter der VIP-Lounge verschwammen zu schwindelerregenden Streifen aus Purpur und Gold.Evelyns Kopf pochte. Eine schwere, künstliche Lethargie fesselte ihre Glieder an die weiche Samtbank. Sie blinzelte und versuchte, Marcus zu fokussieren, ihren Freund seit drei Jahren. Er lächel
Der Große Ballsaal des Imperial Hotels war ein schier endloses Meer aus glitzernden Diamanten, unaufhörlich fließendem Champagner und der unerträglichen, tief verwurzelten Heuchelei der High Society. Die Kronleuchter aus geschliffenem Kristall warfen ein unbarmherziges Licht auf die feine Gesellsch
Das Lederinterieur des gepanzerten Maybachs roch nach teurem Zedernholz und meinem eigenen, maßgeschneiderten Parfum, aber im Moment fühlte es sich an wie ein vergoldeter Käfig. Ich saß steif da und starrte auf die vertraute Neon-Skyline der Stadt, aus der ich vor fünf Jahren vertrieben worden war.
Die Luft in der internationalen Ankunftshalle der Heimat war dick, schwül und schwer von Nostalgie. Ich stieg aus dem Gang des Privatjets, und meine fünfzehn Zentimeter hohen Louboutins klickten rhythmisch auf dem polierten Terrazzoboden. Ich trug einen elfenbeinfarbenen, maßgeschneiderten Trenchco












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