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Kapitel 114

Author: Diva Noir
last update publish date: 2026-10-02 02:32:10

Maddies Sicht

Das Morgenlicht fühlte sich an wie eine Klinge an meinen Augen, aber der Druck in meinem Bauch war schlimmer. Es waren nicht nur die Nerven; es war eine körperliche Übelkeit, ein aufwühlendes Grauen, das jeden Atemzug so schwer machte, als würde ich Blei einatmen. Ich stand in der Mitte des Zimmers, die Hände zitterten, während ich versuchte, den Stoff meiner Tuniken glatt zu streichen, aber das Vibrieren in meinen Knochen ließ sich nicht stoppen.

„Hey, sieh mich an“, Jaxs Stimme
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    Maddies SichtDas Zimmer fühlte sich an, als würde es schrumpfen, die Luft dick vom metallischen Beigeschmack von Blut und der erstickenden Hitze, die von Jaxs Körper abstrahlte. Ich eilte an seine Seite, die Knie schlugen hart auf den Boden, als ich nach ihm griff. Als ich seine Stirn berührte, zuckte ich zurück. Er war nicht nur warm; er war glühend heiß.„Jax? Jax, sieh mich an“, flehte ich, aber seine Augen waren zurückgerollt und flackerten unter den Lidern.Ich wandte meine Aufmerksamkeit der Wunde an seiner Seite zu. Mein Magen machte einen heftigen Salto. Sie hatte sich in der kurzen Zeit, in der ich abgelenkt war, verwandelt. Das Fleisch war nicht mehr nur roh; es eiterte, die Ränder geschwollen und weinend von einer dicken, gräulichen Flüssigkeit. Am schlimmsten war, dass die Haut um den Biss herum ein geisterhaftes, durchscheinend blasses geworden war, wie der Bauch eines toten Fisches. Die Adern darunter waren schwarz und spannten sich wie Spinnweben über seine Rippen.„We

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    Maddies SichtDie Luft im hinteren Korridor fühlte sich schwer an, dick vom Geruch abgestandenen Fetts und etwas Schärferem—metallisch und kalt. Meine Haut kribbelte. Ein tiefes, rhythmisches Pochen begann an der Basis meines Schädels, dieser hektische Instinkt, der mich gewöhnlich vor einem Puck ins Gesicht rettete, aber das hier war tiefer. Jemand war hinter mir. Ich spürte die Verschiebung in der Luft, die plötzliche Hitze eines Körpers, der die Distanz schloss.Ich setzte an, mich zu drehen, die Muskeln spannten sich zum Abtauchen, aber ein gutturales Stöhnen schnitt durch die Stille.Klack.Es war der Laut von Knochen, der auf Fleisch traf. Ich wirbelte herum, das Herz hämmerte gegen die Rippen, und sah einen Mann auf den Boden sacken. Jax stand über ihm, das Gesicht eine Maske blasser Wut. Seine Knöchel waren aufgerissen, und er schwankte auf den Füßen, aber seine Augen waren auf die schattige Gestalt geheftet, die jetzt an seinen Stiefeln keuchte.„Jax!“, keuchte ich und streck

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    Jax’ SichtIch versuchte, mein Gewicht zu verlagern, und ein weißglühender Stich der Qual schoss von der Hüfte durch den gesamten Brustkorb. Ich stieß ein tiefes, gutturales Stöhnen aus und klammerte mich an die Seite der Krankenliege. Ich fühlte mich wie ein weggeworfenes Stück Schrottmetall—nutzlos, verrostet und stationär, während die Welt draußen brannte.„Versuch noch nicht, dich aufzusetzen, Jax“, sagte der Rudelarzt, seine Stimme ein ruhiges Brummen, das mich nur noch mehr reizte. Er kam herüber und prüfte die Infusion, die an meinem Arm hing. „Du hast Glück, dass du noch atmest, geschweige denn über die Aussicht meckern kannst.“„Ich fühle mich, als wäre ich von einem Güterzug getroffen worden“, krächzte ich, die Kehle roh. „Was zum Teufel war an der Klinge?“Der Arzt seufzte und rückte die Brille zurecht. „Ein seltenes Destillat. Es ist ein altes lähmendes Mittel, ein alchemistisches Artefaktgift. Schon eine mikroskopische Menge im Blutkreislauf ist darauf ausgelegt, das Nerv

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 125

    Maddies SichtDie Welt kippte, der Knall der Explosion hallte noch in meinen Ohren wie ein schrilles, endloses Pfeifen. Ich rappelte mich auf die Füße, das Herz hämmerte so hart gegen die Rippen, dass ich dachte, es könnte sie zerspringen. Ich drehte den Kopf scharf zur Quelle des Lärms—der Laut war aus dem Nordflügel gekommen, der Richtung der Küchen und des Hauptlagers.Ich sah Rook an, der schon auf den Beinen war, der Kiefer zu einer harten, gefährlichen Linie gespannt. Dann blickte ich zurück zum Rauch, der sich um die Ecke des Gangs zu kräuseln begann.„Bleib hier“, bellte Rook, die Stimme sank in einen tiefen Alpha-Befehl. „Genau da, wo du bist, Maddie. Beweg dich nicht.“„Nein!“, fuhr ich ihn an und trat auf ihn zu. Ich würde nicht wieder im Dunkeln zurückgelassen werden, weggepackt wie eine Porzellanpuppe, während die Welt brannte. „Wenn ich nicht verstehe, was vor sich geht, bin ich für dich so gut wie nutzlos. Ich sitze nicht hier und warte darauf, dass das Nächste hochgeht

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 124

    Rooks Sicht„Erklär das, Rook“, krächzte Jax, die Stimme eine gezackte Kante ihres früheren Selbst. Er biss die Zähne zusammen, das Gesicht bleich, während er sich abmühte, die Position zu wechseln. Ich sah zu, wie er das schwere Eichengestell des Bettes packte, die Knöchel weiß, während er versuchte, seinen massiven Körper hochzuziehen. „Wenn es nicht die Saints waren, wer zum Teufel war es dann?“Ich trat näher, aber ich half ihm nicht. Jax musste den Boden unter den Füßen spüren, wenn er verarbeiten sollte, was ich ihm zu sagen hatte. „Setz dich wieder hin, bevor du die Nähte aufreißt, Jax. Du gehst nirgendwohin.“„Antworte mir“, knurrte er, der Atem schwer und rhythmisch, ein Zeichen, dass der Wolf in ihm sich abmühte, den Schaden zu heilen.Ich holte Luft, das Gewicht der Beweise lag wie Blei im Bauch. „Wir haben die Hülse gefunden. Und den Auslösemechanismus. Das war keine Schrottarbeit eines Saints, Jax. Es war einer von uns.“Jax erstarrte, die Hand noch am Bettpfosten geklamm

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    Jax’ SichtIch konnte nicht atmen. Ich hatte sie tausendmal gesehen, in taktischer Ausrüstung, in Jogginghosen, in gar nichts, aber heute Nacht war es anders. Die mitternachtsblaue Seide war wie eine zweite Haut, schmiegte sich an die Kurven ihrer Hüften und die Wölbung ihrer Brüste und brachte mein Blut zum Sieden. Sie sah aus wie eine Göttin, die aus einem Traum in diese Höhle voller Wölfe getreten war. Selbst im Chaos der Party, selbst mit dem Bourbon in der Hand, war ich von ihr gelähmt. Sie war das Schönste, das ich je gesehen hatte.Dann sah ich es. Ein Aufblitzen von Silber, ein hohes Summen, das die Musik durchschnitt.„Maddie, weg!“, brüllte ich.Ein gezackter Metallsplitter, summend vor tödlicher Geschwindigkeit, schnitt durch die Luft auf ihre Schläfe zu. Er war nur wenige Zentimeter entfernt. Mein Herz hämmerte gegen die Rippen wie ein gefangener Vogel. Ich dachte nicht nach. Ich sprang los, meine Stiefel rutschten über den polierten Boden, während ich mein ganzes Gewicht

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