LOGINPOV: DAIMON
Die Strömung blieb gewaltsam, das Geräusch des Wasserfalls brüllte, als hallte es meine innere Wut wider. Ich stand zwischen den Steinen und starrte den Wasserfall an, die Fäuste geballt. Noch ein Tag. Noch eine Nacht. Und keine Spur. Keine verdammte Spur meiner kleinen Menschin.
Ihr Körper wurde nie gefunden. Monate waren vergangen. Ich hatte ganze Städte durchsucht, Grenzen zu Asche reduziert, war durch Blut und Asche gegangen auf der
POV: DAIMONSie warf mir einen tödlichen Blick zu, schluckte aber schweigend und fügte sich.„Ich weiß mehr über dich, weil ich Nachforschungen über dich angestellt habe“, fuhr ich fort, meine Stimme erfüllt von jenem tiefen Ton, der sie zittern ließ. „Ich musste wissen, wer die Frau war, die in meine Nacht eingedrungen war … die es gewagt hatte, mir meine Aufmerksamkeit und meine Beherrschung zu rauben. Und natürlich …“ Ein grausames Lächeln bildete sich an meinem Mundwinkel. „… verfüge ich über genug Mittel, um alle Antworten zu bekommen, die ich haben will.“Sie verdrehte die Augen, legte eine großzügige Portion Sarkasmus in diese eine Geste und nah
POV: DAIMONIch knurrte leise, gereizt, weil diese Prüfung nötig war; ich kannte ihre Angst und die Risiken.„Solange die Magie wirkt, spüre ich nichts. Nicht ein Funke ihrer Existenz erreicht mich.“ Ich schnalzte mit der Zunge und dachte laut nach, während meine Hand über ihre Taille fuhr und sie leicht drückte. „Aber du …“, meine Augen hielten ihre fest, „du bist die Mutter. Du trägst sie in deiner Seele, kennst ihren Geruch, ihre Gefühle, ihre Instinkte. Du bist das stärkste Band.“Airys riss die Augen ein wenig auf, ihr Atem beschleunigte sich.„Du wirst bei der Prüfung nicht allein sein“, fügte ich mit
POV: DAIMON„Hör auf damit“, murmelte sie keuchend, presste die Augen fest zusammen und grub die Nägel in die eigenen Arme, als versuchte sie, sich an der Wirklichkeit festzuhalten. „Bitte, Daimon … Ich bin nur ein Mensch, das war ich schon immer. Ich weiß nicht, was du in mir siehst, aber … und wenn du es nicht findest?“ Ihre Stimme schwankte, belegt. „Wirst du mich dann fallen lassen?“Das Lachen, das in meiner Brust vibrierte, war tief und ironisch, getragen von einem so reinen Sarkasmus, dass es im ganzen Raum widerhallte wie ein dunkles Versprechen. Ich trat noch einen Schritt vor und überwand endgültig jede Distanz, die sich noch hartnäckig zwischen uns hielt. Mit beherrschter Grobheit legte ich den Arm um ihre Taille, zog sie nach hinten und press
POV: DAIMONSie verstummte, die Augen weit aufgerissen und verwirrt, und wich mit unregelmäßigem Atem einen Schritt zurück; sie keuchte, als wäre die Luft zu schwer geworden, als dass ihre zarten Lungen sie noch hätten ertragen können.„Ich verleugne gar nichts“, erklärte sie und versuchte, fest zu klingen, doch in ihrer nervösen Stimme vibrierte die Anspannung. „Ich bin ein Mensch. Ich kann das nicht ändern, selbst wenn ich wollte … Vielleicht hätte ich dann weniger unter meinem Vater, dem früheren Alpha und meinem Ex-Mann gelitten.“Mein Kiefer verkrampfte sich. Ein tiefes, wildes Knurren vibrierte in meiner Brust. Ich trat einen Schritt vor, drang noch weiter in ihren Raum ein und roch den bittersüßen Duft der Angst, vermischt mit dem Verlangen, das sie vergeblich zu verbergen versuchte.„Du bist eine kluge u
POV: AIRYSDie Last des Augenblicks senkte sich auf meine Schultern. Es gab kein Entkommen. Es gab keine Zweifel.»Wir haben keine Wahl … Besiegle unser Schicksal und bring unsere Kinder zurück.«Die Worte kamen einfach über meine Lippen, ohne dass ich sie kontrollieren konnte. Ohne nachzudenken. Ohne abzuwägen. Sie … waren einfach heraus.Das zufriedene Funkeln, das durch Fenrirs Augen zog, ließ mich bis in die Seele erschauern. Er hob das Kinn mit wilder Arroganz, wie ein König angesichts der Unterwerfung seiner Königin.Seine Klaue bewegte sich langsam meinen Hals hinab, die feste, scharfe Berührung kratzte aufreizend über meine Haut, bis sie die Stelle erreichte, an der Daimons Mal brannte, lebendig und pulsierend.Ich erbebte heftig, mein Körper reagierte ohne meine Erlaubnis, und ich keuchte unte
POV: AIRYS„Ich war dort“, sagte er langsam, die Stimme leise und voller Drohung. „Ich habe jeden Winkel durchsucht. Ich habe nie eine Spur von einem Krankenhaus gefunden … oder von Patienten.“Ich schluckte schwer und spürte, wie die Verzweiflung an mir zu nagen begann.„Ich …“ Ich schüttelte den Kopf und versuchte, meine Gedanken zu ordnen. „Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll …“Ich seufzte und suchte nach der Kraft weiterzusprechen.„Colen … er ist ein Hybrid“, sagte ich langsam und beobachtete jede seiner Reaktionen. „Jaqueline ist anscheinend ein Mensch. Und ihre Schwester …“ Ich biss die Zähne zusammen. „Ich habe sie nie kennengelernt, aber es hieß, sie sei eine Lupina. Ich habe nie verstanden, wie drei verschiedene Spezies Geschwister se







