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Kapitel Siebzig: Ich werde Mama

Autor: Zara
last update Data de publicação: 2026-09-22 21:24:46

Freyas Gesicht brannte so heiß, dass sie das Gefühl hatte, ihre Haut könnte jeden Moment Feuer fangen.

Sie starrte angestrengt auf ein modernes abstraktes Gemälde an Liams Wand und tat mit jeder Faser ihres Seins so, als wäre sie vollkommen in die Pinselstriche vertieft. Ihr Herz hämmerte noch immer wie ein gefangener Vogel gegen ihre Rippen, und ihre Lippen kribbelten förmlich von der Hitze von Liams Kuss.

Liam hingegen machte keinerlei Versuch, seine Mordlust zu verbergen. Er stand groß, brei
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  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Siebzig: Ich werde Mama

    Freyas Gesicht brannte so heiß, dass sie das Gefühl hatte, ihre Haut könnte jeden Moment Feuer fangen.Sie starrte angestrengt auf ein modernes abstraktes Gemälde an Liams Wand und tat mit jeder Faser ihres Seins so, als wäre sie vollkommen in die Pinselstriche vertieft. Ihr Herz hämmerte noch immer wie ein gefangener Vogel gegen ihre Rippen, und ihre Lippen kribbelten förmlich von der Hitze von Liams Kuss.Liam hingegen machte keinerlei Versuch, seine Mordlust zu verbergen. Er stand groß, breitschultrig und stocksteif da, seine dunklen Augen blitzten in einem hellen, tödlichen Gold, während er seinen Beta anstarrte.Die schiere Dichte seiner Alpha-Aura im Raum hätte einen schwächeren Wolf ersticken können. Doch Oliver räusperte sich lediglich, sein Gesichtsausdruck ein wahres Meisterwerk selbstgefälliger Beherrschung.„Verstehe“, sagte Oliver seelenruhig und klopfte mit quälender Langsamkeit mit seinem Lederordner gegen seine Handfläche. „Die... operative Besprechung scheint ja in vo

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Neunundsechzig: Candy Crush

    Die schweren Eisentore der unterirdischen Arena waren kaum hinter ihnen ins Schloss gefallen, da wirbelte Freya bereits auf dem Absatz herum. Ihre Sneakers quietschten scharf auf der polierten Steinrampe.Das berauschende Gefühl des Silberfeuers in ihrem Blut wich rasch einer kochenden, unberechenbaren Wut. Sie marschierte die Rampe hinauf in Richtung der oberen Wohnbereiche. Ihre Brust hob und senkte sich unter ihrem grauen Sporttop, während sie die Fäuste so fest ballte, dass ihre Knöchel kreideweiß hervortraten.Liam folgte ihr mit nur einem Schritt Abstand. Seine schweren, bedachten Schritte hallten von den steinernen Wänden wider. Seine breite Gestalt strahlte eine ruhige, gefährliche Zufriedenheit aus, doch seine goldgesprenkelten Augen waren fest auf ihren Nacken gerichtet.Freya stieß die Doppeltüren zur privaten Wohngalerie auf und wirbelte so schnell zu ihm herum, dass ihr Pferdeschwanz über ihre Schulter peitschte.„Hast du überhaupt eine Ahnung, was du mir da unten angetan

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Achtundsechzig: Silbernes Blut

    Der Zusammenprall war brutal.Bevor Freya überhaupt Luft holen konnte, um zu schreien, prallte Anitas volles Körpergewicht gegen ihre Brust und presste ihr mit einem widerwärtigen dumpfen Schlag die Luft aus den Lungen. Die Welt geriet ins Wanken, als Freya auf dem groben Kiesboden aufschlug. Die scharfkantigen Steine bohrten sich in ihren Rücken und ihre Ellbogen.Schmerz schoss durch ihre Schultern, doch es blieb keine Zeit, ihn zu verarbeiten.Anita war bereits über ihr. Ihre Augen waren blutunterlaufen und völlig außer Kontrolle. Die Muskeln an ihrem bandagierten Hals spannten sich an, während sie ihren linken Unterarm mit aller Kraft gegen Freyas Luftröhre presste.„Liam!“, würgte Freya hervor. Ihre Finger krallten sich verzweifelt in Anitas Ärmel. Das kalte Metall der silbernen Dämpferfesseln schrammte über Freyas Kiefer, doch Anitas Griff war wie aus Eisen.„Er wird mich nicht rechtzeitig erreichen!“, zischte Anita ihr ins Gesicht. Ihr Atem war heiß, säuerlich und mit dem metal

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Siebenundsechzig: Anita wird mich umbringen

    Die gewaltige Weite des unterirdischen Exerzierplatzes fühlte sich kalt, endlos und erdrückend an.Freyas Finger waren noch immer tief in den dunklen Stoff von Liams Kompressionsshirt gekrallt. Ihre Knöchel zeichneten sich kreideweiß gegen seine sehnigen Muskeln ab. Sie spürte den gleichmäßigen, rhythmischen Schlag seines Herzens unter ihrer Handfläche, doch er vermochte nichts gegen die kalte Panik auszurichten, die ihr die Kehle hinaufkroch.Mehr als zweihundert abgehärtete Krieger in schwarzen Rüstungen standen vor ihnen in absoluter, beängstigender Stille. Ihre Köpfe waren in synchroner Unterwerfung gesenkt.„Erhebt euch.“Liams Stimme donnerte durch die gewaltige steinerne Arena und trug die absolute, unnachgiebige Autorität eines Souveränen Alpha in sich.Wie auf ein einziges Kommando richteten sich die zweihundert Kämpfer auf. Ihre scharfen, raubtierhaften Augen richteten sich auf die Plattform in der Mitte.Liam drehte sich leicht zu Freya. Seine von goldenen Sprenkeln durchzo

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Sechsundsechzig: Wach endlich auf

    Das durchdringende, schrille Kreischen einer mechanischen Sirene zerriss die friedliche Stille der Master-Suite.Freya fuhr im Bett hoch. Ihr Herz sprang ihr augenblicklich in die Kehle, während das schrille, elektrisch anmutende Kreischen von der gewölbten Decke widerhallte. Sie presste beide Hände fest auf ihre Ohren und ließ ihren Blick panisch durch den Raum schweifen, auf der Suche nach einer drohenden Gefahr oder einem Notfall.„Was zum Teufel ...“, keuchte Freya, schlug die schwere Samtdecke zurück und schwang die Beine über die Bettkante.Barfuß tappte sie über den weichen Teppich und folgte dem ohrenbetäubenden Heulton, bis ihr Blick auf einen unauffälligen Lautsprecher mit Messingrand fiel, der direkt in die Deckenleiste eingelassen war.Ein statisches Knacken drang aus dem Lautsprecher, unmittelbar gefolgt von einer tiefen, ruhigen und geradezu unverschämt gelassenen Stimme.„Bist du schon wach?“Freya starrte den Messinglautsprecher an, als hätte er sie persönlich beleidig

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Fünfundsechzig: Tante Linda könnte zurück sein.

    Das warme Licht des gläsernen Wintergartens rückte in den Hintergrund, als Freya sich auf den Weg zurück zu den privaten Wohnbereichen der Donstilion-Festung machte. Der Knoten der Angst, der sich nach der Konfrontation mit Anita im Verlies in ihrer Brust zusammengezogen hatte, war verschwunden. An seine Stelle war eine ruhige, festigende Klarheit getreten.Evelyns Worte hallten beruhigend in ihrem Kopf wider. Liams sechs Jahre der Isolation waren kein Warten auf eine politische Verbindung gewesen. Sie waren seine sture, kompromisslose Weigerung gewesen, sich mit jemand anderem als seiner wahren Gefährtin zufriedenzugeben.Als Freya einen gewölbten Steinkorridor entlangging, dessen Wände mit uralten eisernen Wandhaltern und Seidentapisserien geschmückt waren, trat plötzlich eine große, schlanke Gestalt aus einer Seitengalerie.Es war Liams jüngerer Bruder Noah.Noah lehnte lässig am kunstvoll geschnitzten Türrahmen, ein ansteckendes Grinsen auf den Lippen. Er hatte dieselbe markante K

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