Mag-log inWarte mal, ich kann tatsächlich mit meinen Lesern interagieren? 😭😂 Na gut, erzählt mal! Wie gefällt euch die Geschichte bisher? ❤️
VALENTINAS SICHTIch konnte den Blick nicht vom Bildschirm abwenden.Die Flammen fraßen sich durch meine Bäckerei und verschlangen den Laden, den ich über Jahre hinweg aufgebaut hatte. Die Menschenmenge draußen schrie wütende Anschuldigungen, ihre Stimmen übertönten den Reporter, aber ich hörte sie kaum.Das kann nicht passieren.Die Worte wiederholten sich immer wieder in meinem Kopf.Das kann nicht passieren.Tränen liefen mir über das Gesicht, während ich auf den Fernseher starrte und auf irgendein Wunder wartete. Darauf, dass jemand einschritt und sagte, dass alles nur ein grausamer Irrtum war. Dass das Gebäude nicht mir gehörte. Dass das Feuer nicht echt war.Nichts änderte sich.Meine Bäckerei brannte bis auf die Grundmauern nieder.Dann wurde der Bildschirm schwarz. Jemand hatte den Fernseher ausgeschaltet und ließ mein eigenes blasses, schockiertes Spiegelbild im Glas zurückstarren.Ich nahm die Bewegung neben mir kaum wahr, bis Matteo und Sofia direkt bei mir standen. Ich dre
LORENZOS SICHTDie schwere Tür fiel hinter Valentina mit einem lauten Knall ins Schloss und hinterließ ein scharfes Echo im Büro.Ich blieb auf meinem Stuhl sitzen und starrte die Tür an.Was zum Teufel war das gerade?Einen Moment zuvor hatte sie noch vor meinem Schreibtisch gestanden und mich angestarrt, als wollte sie mit mir streiten. Im nächsten Moment war sie praktisch aus meinem Büro gestürmt.Ich blickte auf das halb gegessene Croissant auf meinem Teller hinunter.Dann wieder zur Tür.„Unglaublich“, murmelte ich.Gefährtin.Die Stimme meines Wolfs durchbrach meine Gedanken.Ich schloss die Augen. „Nicht jetzt.“Sie ist unsere Gefährtin.„Ist sie nicht.“Du hast es gespürt.Mein Wolf war unerträglich gewesen, seit sich unsere Wege gestern gekreuzt hatten. Jedes Mal, wenn sie in meine Nähe kam, wurde er unruhig und bestand darauf, dass es etwas an ihr gab, das ich erkennen musste. Und jetzt war er überzeugt, dass sie unsere Gefährtin war.Lächerlich.Im Laufe der Jahre hatte ich
Valentinas Sicht„Was?“, stieß ich hervor und starrte den Alpha-König völlig schockiert an.Er hob lediglich eine Augenbraue. Sein Gesichtsausdruck blieb ruhig und unbeeindruckt, als er antwortete: „Du hast mich doch gehört, oder?“Ich versuchte immer noch, zu begreifen, was er gerade gesagt hatte.„Ja, Eure Majestät, aber mich hier als königliche Bäckerin zu behalten, ist …“ Ich hielt inne und suchte verzweifelt nach einem Wort, das mich nicht direkt in eine Zelle bringen würde. „Unvernünftig.“Seine Augenbraue hob sich angesichts meiner Bemerkung noch ein wenig höher.„Wie bitte?“„Ich habe ein Leben außerhalb dieses Palastes! Ich habe ein eigenes Geschäft, das ich führe, und es ist nicht akzeptabel, mich hier festzuhalten“, sagte ich und verschränkte die Arme fest vor der Brust. „Außerdem wurde ich gerade beschuldigt, versucht zu haben, Sie umzubringen!“„Ganz genau“, sagte er und trat mit langsamen, bedachten Schritten auf mich zu. „Deshalb wirst du hierbleiben.“Ich beobachtete,
Lorenzos SichtIch sah zu, wie die Wachen die Frau wegschleppten, während ihr Blick starr geradeaus gerichtet blieb. Sie sah kein einziges Mal zurück. Die gewaltigen Doppeltüren des Großen Saals schlugen hinter ihnen zu, und ich starrte auf die leere Stelle, an der sie noch vor wenigen Augenblicken gekniet hatte.Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück und ließ den Kopf gegen das geschnitzte Holz sinken. Mein Körper zitterte noch immer vor Erschöpfung aufgrund der allergischen Reaktion. Mein Hals war wund, meine Brust fühlte sich bleischwer an, und jedes scharfe Geräusch im Saal schien viel zu laut zu sein.Schwere, eilige Schritte näherten sich meinem Tisch. Ich öffnete die Augen und sah, wie mein Onkel direkt vor mir stehen blieb.„Warum hast du sie gehen lassen?“, verlangte Vittorio mit vor kalter Wut verdunkeltem Gesicht. „Sie hat gerade versucht, dich umzubringen!“Ich hob den Kopf leicht und sah ihn kühl und müde an, während ich mit den Fingern eine abwinkende Geste machte.„Ich
Valentinas SichtDie Küchentüren flogen mit einem lauten Knall auf, und das plötzliche Geräusch ließ alle im Inneren augenblicklich erstarren. Ich blickte von der Arbeitsfläche auf. Mein Herz rutschte mir in die Kehle, als mehrere königliche Wachen mit finsteren, ernsten Gesichtsausdrücken in die geschäftige Küche stürmten. Die Gespräche verstummten sofort, die Köche hielten mitten in ihren Bewegungen inne, und sogar das ständige Klappern der Metallteller verstummte völlig, während die Wachen den Raum absuchten.„Wer ist für die Backwaren verantwortlich?“, verlangte der vorderste Wachmann zu wissen. Seine Stimme hallte von den Wänden wider.Mein Magen zog sich zu einem festen Knoten zusammen, als ich mich langsam von der Arbeitsfläche entfernte und meine Angst hinunterschluckte, bevor ich leise antwortete: „Ich bin es. Ist alles in Ordnung?“Er antwortete mir nicht. Stattdessen blickte er über seine Schulter und gab den beiden Männern hinter sich ein Zeichen, während er befahl: „Nehmt
Lorenzos SichtIn dem Moment, in dem ich den großen Ballsaal betrat, verstummte der Raum. Die Gespräche verstummten und gingen in atemlose Flüsterstimmen über, nicht weil jemand es angeordnet hatte, sondern weil allein meine Anwesenheit es verlangte.Die Köpfe drehten sich zu mir. Mehrere Gäste richteten sich instinktiv auf, als ich an ihnen vorbeiging, und ihre Aufmerksamkeit folgte mir durch den Raum.Die Gala zur italienischen Einheit war bereits in vollem Gange. Kristalllüster erhellten den riesigen Ballsaal und spiegelten sich im polierten Marmorboden und in den unzähligen Gläsern wider, die zum Feiern erhoben wurden. Alphas, Betas und Omegas aus beinahe jedem bedeutenden Rudel Italiens füllten den Raum.Ich war es gewohnt, beobachtet zu werden. Das gehörte zur Krone.Ich hatte kaum die Hälfte des Ballsaals durchquert, als eine Frau mir in den Weg trat. Sie trug ein eng anliegendes schwarzes Kleid. Ihr Lächeln war selbstbewusst und neckisch, während ihre Augen mich langsam von Ko







