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Kapitel 35:

Penulis: Michaelangelo
last update Tanggal publikasi: 2026-10-31 15:26:49

Anastasia:

Die schwere Eichentür der Suite schloss sich mit einem satten, gedämpften Klick hinter Nicholas und Fredrico, wodurch die dicke, schwere Stille des Raumes wieder Besitz von uns ergriff. Doch die Anspannung der vergangenen Stunden war wie weggeblasen, fortgespült von der plötzlichen, unbeschwerten Welle der Wärme, die Gemma durch ihr ungestümes Auftreten in den Raum gebracht hatte.

Gemma, das junge und stets eifrige Hausmädchen des Anwesens, stand immer noch mitten im Zimmer, die Händ
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  • Das Erbe des Alphas   Kapitel 47:

    Anastasia:Die Morgensonne hatte kaum das östliche Mauerwerk überquert, als der Frieden des Laurent-Anwesens vom Geräusch jemandes erschüttert wurde, der über verschüttete Milch weinte – im wörtlichen Sinne.Ich stand am Rande des großen Wintergartens und ging Chloes fertiggestellte digitale Akte auf meinem Tablet durch, als das scharfe, nasale Dröhnen von Valeries Stimme durch den gewölbten Flur des Ostflügels hallte.»Ist es dem Dienstpersonal in dieser zugigen Festung tatsächlich unmöglich, Kaffee zu servieren, der kein lauwarmes Spülwasser ist?« schnauzte Valerie, ihr Tonfall triefend vor dramatischer, aristokratischer Verachtung.Ich blickte nicht von meinem Bildschirm auf, aber meine Finger hielten über dem Glasdisplay inne.Einen Moment später murmelte Adas sanfte, zitternde Stimme eine Entschuldigung, gefolgt vom nassen, schweren Klatschen einer Porzellantasse, die auf dem Steinboden zerschellte.»Ungeschickt«, schnaubte Valerie lautstark. »Kein Wunder, dass dieses Rudel aus a

  • Das Erbe des Alphas   Kapitel 46 : Nicholas

    Die große Halle des Laurent-Anwesens hallte normalerweise von der stetigen, vorhersehbaren Last der Autorität wider. Doch im Moment, als ich am Kopf des langen Eichentisches stand, fühlte sich mein Schädel an, als würde er von einem unsichtbaren Keil gespalten.Mein Verstand war ein Schlachtfeld. Auf der einen Seite stand Valerie, die wie ein giftiger Geist im Ostflügel verweilte, alte Blutlinien-Details manipulierte, eine tote Geschichte als Waffe einsetzte und verräterische Geheimnisse knapp außer Reichweite baumeln ließ. Auf der anderen Seite stand Anastasia – meine brillante, unter Menschen aufgewachsene Luna, die mein Kind trug und jahrhundertealte Rudelpolitik mit juristischen Unternehmensschriftsätzen und kalter, verheerender Logik ausmanövrierte. Zwei Frauen. Zwei völlig verschiedene Welten. Zwei Kräfte, die meine Vernunft von innen heraus zerrissen.Der Druck hinter meinen Augen war blendend. Meine Alpha-Aura, normalerweise eine kontrollierte, erstickende Decke der Dominanz,

  • Das Erbe des Alphas   Kapitel 45:

    Anastasia:Das private Wohnzimmer, das an unsere Meistersuite angrenzte, war in das dämmrige, veilchenblaue Licht des morgendlichen Himmels getaucht.Unten, im unterirdischen Kommandozentrum, rissen Nicholas und Fredrico derzeit die digitale Infrastruktur des Anwesens auseinander, um das Hochfrequenzsignal zurückzuverfolgen, das Valerie außerhalb von Zelle 12 abgefangen hatte. Die Luft im Schloss war dick vor stummer, zusammengepresster Anspannung – jener Art, die einer absoluten, blutigen Abrechnung vorausgeht.Ich saß auf dem plüschigen Samtsofa zusammengerollt, eingehüllt in eine schwere Strickdecke, und starrte auf den dunklen Bildschirm meines Telefons, das auf meinem Knie ruhte. Mein Kopf pochte vor einem dumpfen, anhaltenden Schmerz. Mein Magen drehte sich mit einer weiteren leisen, hormonellen Welle frühmorgendlicher Übelkeit und erinnerte mich mit bitterer Nachdrücklichkeit daran, dass, während ein Krieg vor unseren Toren braute, ein kleines, kostbares Leben leise in mir hera

  • Das Erbe des Alphas   Kapitel 44: Nicholas:

    Das schwere Eisengitter des unterirdischen Traktbereichs stöhnte, als es aufschwang, und entließ eine kalte, abgestandene Luftwelle, die nach feuchtem Stein, altem Eisen und unterdrückter Verzweiflung roch.Es war spät am Abend, ungefähr vierundzwanzig Stunden nach Valeries unangekündigter, hochkalkulierter Intrige in meinem privaten Arbeitszimmer. Getreu meinem Wort – oder besser gesagt, getreu dem gefährlichen Täuschungsspiel, das ich spielte – hatte ich ihrer Bitte zugestimmt, die Verliese zu besichtigen. Als Alpha-König war ein Gang durch die hochgesicherten unterirdischen Gewölbe eine Routine-Sicherheitsinspektion. Aber mit einer mutmaßlichen Spionin hindurchzugehen, deren jede Bewegung eine sorgfältig einstudierte Vorstellung war, verwandelte die kalten Korridore in ein Minenfeld.Ich ging einen halben Schritt vor ihr, das schwere Leder meiner Stiefel hallte rhythmisch von der gewölbten Steindecke wider. Hinter mir klackten Valeries Absätze scharf auf dem Boden.Selbst hier unte

  • Das Erbe des Alphas   Kapitel 43: Nicholas:

    Das digitale Leuchten der Perimeter-Monitore warf blasse, geisterhafte Linien über die dunklen Eichenwände meines privaten Arbeitszimmers.Es war nach zwei Uhr morgens. Der Rest des Laurent-Anwesens lag in einem tiefen, schweren Schlaf, gehüllt in die fragile Illusion des Friedens. Oben schlief Anastasia endlich. Nach Stunden harter Arbeit, angetrieben von bloßem Willen, schwarzem Kaffee und einem unerbittlichen juristischen Verstand, hatte sie die Ausarbeitung der Gegenanträge beendet, die die finanzielle Position des Rates demontieren würden. Ich hatte zugesehen, wie sie an ihrem Schreibtisch einschlief, den Kopf auf den Armen über einem Stapel von Steuerstatuten gebettet, vollkommen erschöpft. Ich hatte sie selbst ins Bett getragen, die schweren Wolldecken über ihre Schultern gezogen und an ihrem Atem Wache gehalten, bis sich ihr Puls zu einem tiefen, stetigen Rhythmus verlangsamte.Sie dachte, die Schlacht für diese Nacht sei vorbei. Sie dachte, dass die Unterbringung von Valerie

  • Das Erbe des Alphas   Kapitel 42:

    Anastasia:Die schwere Mahagonitür des Arbeitszimmers fiel hinter uns ins Schloss und sperrte das sanfte, goldene Licht des Morgengrauens sowie den fragilen Waffenstillstand aus, den wir soeben im Dunkeln aufgebaut hatten.Ich ging neben Nicholas den kalten, hallenden Steinflur des Ostflügels hinunter, während meine Absätze in einem langsamen, stetigen Rhythmus auf dem Marmorboden klackten. Ich hielt den Kopf hoch, meine Haltung aufrecht und unnachgiebig, obwohl sich jeder Muskel in meinem Rücken anfühlte, als stünde er kurz vorm Zerreißen. In der Innentasche meines maßgeschneiderten Seidenblazers saß der verschlüsselte USB-Stick schwer an meinen Rippen – eine stumme, digitale Waffe, die auf ihren Einsatz wartete.Neben mir war Nicholas eine Statue aus reiner, starrer Anspannung. Er hatte kein Wort gesprochen, seit wir das Arbeitszimmer verlassen hatten. Seine breiten Schultern waren angespannt, sein Kiefer so fest zusammengepresst, dass ununterbrochen ein Muskel über seine Haut zuckt

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