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ผู้เขียน: Miss Queen Mikayla
last update วันที่เผยแพร่: 2026-07-17 04:22:31

 Kapitel 5

Evander lehnte sich lässig gegen die Griffe des Laufbandes und verringerte den Abstand zwischen ihnen immer weiter, bis Isolde seinen herben, maskulinen Duft riechen konnte. „Ich werde immer neugieriger“, raunte Evander, während sein Blick völlig ungeniert auf Isoldes Brust sank, die sich vor Erschöpfung heftig hob und senkte.

Isolde wurde augenblicklich nervös; sie fühlte sich von diesem Blick, der sie regelrecht auszuziehen schien, zutiefst eingeschüchtert. Um den Mann vor sich zu ignorieren, drückte sie hektisch auf die Tasten, um die Geschwindigkeit des Geräts zu erhöhen – fest entschlossen zu beweisen, dass sie sich nicht ablenken ließ. Doch der plötzliche Tempowechsel gepaart mit ihrer ohnehin geschwächten Verfassung ließ sie ins Stolpern geraten.

„Ach, du Schande —“

Noch bevor ihr schwerer Körper vom Laufband geschleudert werden konnte, reagierte Evander blitzschnell. Er machte einen Ausfallschritt nach vorn und fing sie ab. Seine beiden großen Hände legten sich fest um ihre volle Taille, fingen ihr Gewicht auf und drückten mit einem besitzergreifenden, fast schon sündhaften Druck zu. Ihre vom Schweiß erhitzte Haut erzeugte bei der Berührung ein augenblickliches, elektrisierendes Prickeln.

„Vorsichtig, mein kleines Pummelchen“, flüsterte Evander ganz nah an ihrer Schläfe, sichtlich berauscht von der weichen Fülle des Körpers in seinen Armen.

Kaum hatte Isolde ihr Gleichgewicht wiedergefunden, stieß sie Evanders Hände heftig von sich. Mit hochrotem Kopf funkelte sie ihn beschämt an. „Lass mich los! Ich kann das allein!“

Evander lachte nur noch lauter auf, ohne auch nur im Mindesten beleidigt zu sein. „Ganz ruhig. Ich werde dich schon nicht auffressen ... noch ist es nicht an der Zeit.“

„Sie haben ein unverschämtes Mundwerk, Mr. Evander.“

„Und doch schenkst du diesem unverschämten Mundwerk deine volle Aufmerksamkeit, nicht wahr?“ Evander zwinkerte ihr provokant zu.

Isolde schnaubte verächtlich und zwang ihre Beine weiterzulaufen, obwohl Evanders Nähe jede ihrer Bewegungen hölzern und verkrampft wirken ließ. Die Situation wurde nur noch unerträglicher, als sich plötzlich die Glastür des Fitnessraums erneut öffnete. Azriel trat ohne anzuklopfen ein und ignorierte die intime Stimmung im Raum vollkommen. Der blasse junge Mann setzte sich direkt auf das Ecksofa und schlug sein großes Skizzenbuch auf.

*Ritsch ... ritsch ...* Das rhythmische Geräusch von Graphit auf Papier erfüllte den Raum.

Isoldes Augen weiteten sich vor Entsetzen, während sie mit fliegendem Atem und heftig bebender Brust auf dem Gerät umherlief. „Ist das dein Ernst?! Du willst jetzt hier zeichnen?!“

„Ja“, antwortete Azriel schlicht und ohne jede Spur von schlechtem Gewissen. Sein Blick wanderte unablässig zwischen ihren prallen Oberschenkeln, die von der engen Leggings betont wurden, und dem Papier hin und her, während er ihre Konturen übertrug.

„Warum ausgerechnet hier?!“, herrschte Isolde ihn an, da sie sich wie ein Ausstellungsstück vorkam.

„Weil sich mir hier ein faszinierendes Motiv bietet.“

„Und was bitte soll daran faszinierend sein?!“

Azriel hob langsam den Kopf und sah ihr mit einem dunklen, von besessener Leidenschaft erfüllten Blick tief in die Augen. „Die Art und Weise, wie dein üppiger Körper sich bewegt und im Rhythmus dieser Maschine mitschwingt. Das ist ... auf künstlerische Weise äußerst erregend.“

Isoldes Gesicht brannte augenblicklich wie Feuer – eine Mischung aus Erschöpfung, Scham und tiefer Kränkung über Azriels schamlose Offenheit.

Evander, der die Szene beobachtet hatte, lachte amüsiert auf, verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich gegen eine Säule. „Langsam verstehe ich, warum du so besessen von ihr bist, Azriel.“

„Ich bin nicht besessen“, warf Azriel gelassen ein, während seine Finger bereits wieder über das Papier flogen. „Das ist die reine Betrachtung eines Meisterwerks.“

„Ihr seid beide krank!“, rief Isolde aus, die sich zwischen diesen beiden Raubtieren immer mehr in die Enge getrieben fühlte.

Der Schweiß rann ihr nun in Strömen den weißen Hals hinunter und sickerte bis in ihr Dekolleté. Ihre Beinmuskeln schrien vor Erschöpfung, doch ihr verletzter Stolz machte sie unglaublich stur. Sie zwang sich unter den sinnlichen, einschüchternden Blicken der beiden Männer, unbarmherzig weiterzulaufen.

„Einfach köstlich“, raunte Evander, trat wieder näher an das Laufband heran und starrte auf ihren schweißglänzenden Hals. „Dein schmerzerfülltes, flehendes Gesicht ist im Moment weitaus verlockender als gestern Nacht.“

Diese Worte entfachten in Isolde eine Mischung aus nackter Wut und dem traumatischen Schmerz über Gavins Demütigungen. Sie drückte erneut auf die Taste, um das Tempo zu erhöhen. Schneller. *Ich muss dünn werden. Ich muss dem Ideal entsprechen, damit diese Welt endlich aufhört, mich zu verurteilen*, schrie es in ihrem Inneren. Doch vor ihren Augen begann sich alles zu drehen, und ihre Brust fühlte sich an, als läge ein tonnenschwerer Stein darauf, weil ihr der Sauerstoff ausging.

*Wumm!*

Jemand schlug von vorne brutal auf den Notstopp-Knopf des Geräts. Das Laufband stoppte abrupt, wodurch Isolde das Gleichgewicht verlor und nach vorne taumelte. Doch noch ehe sie fallen konnte, packte eine starke Hand ihren Arm mit eisernem Griff und zog ihren weichen Körper direkt gegen eine harte, breite Brust.

„Es reicht.“

Die eiskalte Baritonstimme ließ die Luft im Raum augenblicklich gefrieren. Lucien Blackthorne stand vor ihr, mit angespanntem Kiefer und einem stechenden Blick aus seinen grauen Augen. Er war gerade erst eingetreten und sofort in Rage geraten, als er sah, wie seine beiden Brüder Isolde mit ihren lüsternen Blicken regelrecht sezierten, während das Mädchen kurz vor dem Kollaps stand.

Isolde rang nach Luft und versuchte verzweifelt, ihren Arm aus Luciens Griff zu befreien. „Lassen Sie mich ... ich bin noch nicht fertig!“

„Du fällst hier gleich ohnmächtig um, du dumme Gans.“

„Mir geht es bestens!“

„Du bringst ja kaum noch ein Wort heraus“, schnitt Lucien ihr scharf das Wort ab. Sein Blick fixierte ihre schwere Brust, die sich durch den fliegenden Atem heftig gegen sein teures Hemd presste. Diese ungewollte körperliche Nähe ließ seinen Kiefer noch härter werden, während er versuchte, ein völlig neues, fremdes Verlangen in sich zu unterdrücken.

Evander stieß im Hintergrund einen leisen, provokanten Pfiff aus. „Lucien, sei doch nicht so streng mit unserem neuen Spielzeug. Du machst ihr ja Angst.“

Lucien ignorierte seinen Bruder, doch sein Griff um Isoldes Arm wurde nur noch besitzergreifender. „Du schändest deinen eigenen Körper.“

Isolde biss die Zähne zusammen und kämpfte gegen das brennende Gefühl in ihrer Brust an. „Ich muss mich anstrengen, Mr. Lucien!“

„Wozu?“

Isolde lachte bitter auf – ein verzweifeltes, gebrochenes Lachen, das all ihren aufgestauten Schmerz widerspiegelte. „Damit mein Körper perfekt wird! Damit ich endlich schön bin und nicht mehr abscheulich!“

Im Fitnessraum wurde es schlagartig totenstill. Evander stellte seine Sticheleien ein, und auch Azriels Stift verharrte mitten in der Luft.

Lucien trat noch einen Schritt näher an sie heran und beugte sich hinab, bis sein Gesicht auf einer Höhe mit ihren hochroten Wangen war. „Du schändest also diesen ... kostbaren Körper, nur um den Idioten da draußen zu gefallen, die dich beleidigen?“

„Ich will einfach nur nie wieder so gedemütigt werden!“, brach es schließlich aus Isolde heraus. Die Tränen, die sie so mühsam zurückgehalten hatte, flossen nun ungehindert über ihre runden Wangen. „Ich habe es so satt, ausgelacht zu werden! Ich kann es nicht mehr ertragen, dass das ganze Land über mich herzieht! Ich will nicht mehr, dass mein Ex-Verlobter und alle anderen mich als fette Sau beschimpfen!“

Sie schluchzte haltlos auf. Ohne Rücksicht auf die Blicke der drei Blackthorne-Brüder, die sie mit einer Mischung aus widerstreitenden Gefühlen anstarrten, riss sie sich von Lucien los, wandte sich ab und rannte voller Scham so schnell sie konnte aus dem Raum.

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