LOGINIn der Nacht ihrer Verlobung zerbricht Isolde Ravelyns Welt. Im Blackthorne-Anwesen muss sie sich drei gefährlichen Erben, verbotenen Begierden und einem schockierenden Familiengeheimnis stellen, das alles bedroht.
View MoreKapitel 1
„Verdammt ... eure Körper sind so viel heißer als die dieser wuchtigen Frau.“
Gavins tiefe Stimme drang durch die Tür der Hotelsuite. Isolde Ravelyn erstarrte. Das Samtetui in ihrer Hand begann leicht zu zittern, während sich ihr Brustkorb plötzlich zuschnürte.
„Deine Verlobte wartet doch unten auf dich, oder?“, folgte das kokette Lachen einer Frau.
„Lass sie doch“, entgegnete Gavin abwertend. „Lass diese langweilige Gans ruhig warten.“
„Aber mal ehrlich, Herr Gavin ... Ist es dein Ernst, dass du eine Frau mit so viel Übergewicht heiraten willst? Schämst du dich denn gar nicht?“
Drinnen brach schallendes Gelächter aus. In Isoldes Ohren begann es ohrenbetäubend zu dröhnen. Dieser Name – Gavin. Der Mann, der fünf Jahre lang an ihrer Seite gewesen war. Der Mann, der sie immer wieder versichert hatte, dass „das Aussehen nicht alles ist“.
Mit zitternden Händen stieß Isolde die Tür auf. Ihre gesamte Fassung brach in sich zusammen, als sie das Bild im Zimmer sah. Kleidung lag verstreut auf dem Boden. Auf dem Bett lag Gavin mit freiem Oberkörper, flankiert von zwei Frauen.
Gavins Augen weiteten sich vor Schreck. „Isolde ...“
Das Ringetui entglitt Isoldes Hand und fiel zu Boden. Die beiden Frauen im Bett zogen hastig die Decke hoch, während Gavin panisch aufsprang.
„Schatz, lass es mich erklären ...“
„Nenn mich nicht so. Es ist einfach nur ekelhaft“, unterbrach ihn Isolde mit brüchiger, von Tränen erstickter Stimme. Ihr Blick fiel auf die Lippenstiftabdrücke an Gavins Hals.
Eine der Frauen im Bett schnaubte verächtlich und musterte Isolde von oben bis unten. „Mein Gott ... Sie ist ja noch viel bulliger, als sie auf den Fotos aussieht. Ein echter Trampel!“
Isolde spürte, wie ihr das Blut ins Gesicht schoss. Eine Welle der Demütigung überrollte sie.
„Haltet verdammt noch mal den Mund!“, herrschte Gavin die beiden Frauen frustriert an.
Doch die andere zischte nur gehässig: „Tja, sie ist doch selbst schuld. Welcher Mann hält es schon mit einer Frau aus, die sich so gehen lässt? Neben dir sieht sie absolut lächerlich aus, Herr Gavin. Wie eine Eins und eine Null.“
Diese Worte trafen Isolde wie ein Schlag in die Magengrube. Grausame Bemerkungen über ihre Figur war sie seit ihrer Jugend gewohnt, doch sie direkt aus dem Mund der Geliebten ihres Verlobten zu hören, schnitt ihr das Herz auf eine ganz neue, vernichtende Weise auf.
„Isolde ...“ Gavin versuchte, nach ihrer Hand zu greifen. „Ich kann das erklären.“
„Was willst du erklären?“, flüsterte sie, während ihr die Tränen in die Augen stiegen. „Dass du dich für eine Verlobte wie mich schämst? Dass ich dir in Wirklichkeit den Magen umdrehe?“
„So ist das nicht!“
„Was dann?!“, verlor Isolde schließlich die Beherrschung. „Warum tust du mir diesen Abschaum ausgerechnet in der Nacht unserer Verlobung an?!“
Gavin schwieg. Seine Kiefermuskeln spannten sich an. Dieses Schweigen war für Isolde die ehrlichste Antwort, die er ihr je gegeben hatte.
Isolde lachte bitter auf – ein Lachen über ihre eigene Dummheit. „Weißt du was? Ich habe drei Wochen lang kaum etwas gegessen, bis ich fast zusammengebrochen wäre, nur um heute Abend in dieses Kleid zu passen. Nur um das Gefühl zu haben, es wert zu sein, an deiner Seite zu stehen.“
„Hat wohl trotzdem nichts gebracht, was? Reine Zeitverschwendung“, stichelte die Frau im Bett hämisch.
In dieser Nacht zerbrach etwas in Isolde. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, wandte sie sich um und rannte so schnell sie konnte aus diesem verfluchten Zimmer.
Der Hotelsaal war noch immer voller Leben und das Stimmengewirr der Gäste laut, als Isolde mit völlig zerzaustem Aussehen hereinstürmte. Ihr Kleid war zerknittert, ihr Make-up von den Tränen völlig verschmiert. Ihr plötzliches Auftauchen veränderte die Atmosphäre im Raum augenblicklich.
Gavins Mutter eilte mit besorgter Miene auf sie zu. „Um Himmels willen, Isolde. Was ist denn mit dir passiert?“
Isolde antwortete nicht. Ihr Blick war fest auf Gavin gerichtet, der gerade durch einen Seiteneingang hereingeschlüpft war. Sein Gesicht war kreidebleich, und er schüttelte flehentlich den Kopf, um sie anzuflehen, den Mund zu halten.
Gavin wusste, dass alles auf dem Spiel stand. Fünf Jahre lang war er nur aus einem Gefühl der moralischen Verpflichtung heraus mit Isolde zusammen gewesen. Vor Jahren hatten Isoldes Eltern ihr Leben geopfert, um Gavins Mutter zu retten. Diese Lebensschuld hatte Gavin in einer Endlosschleife aus Dankbarkeit gefangen gehalten – eine moralische Last, die ihn innerlich so sehr auffraß, dass er Zuflucht in den schmutzigsten Affären gesucht hatte.
Doch Isolde ignorierte seinen flehenden Blick. Sie ging mit festen Schritten auf das Podium zu und griff nach dem Mikrofon.
„Diese Verlobung ist abgesagt“, verkündete Isolde laut und deutlich. Im Saal wurde es totenstill.
„Isolde, hör auf, hier so ein billiges Drama zu inszenieren“, zischte Gavin, der inzwischen neben sie getreten war und versuchte, die Situation zu retten.
„Ein Drama?“ Isolde sah Gavin voller Abscheu an. „Du betrügst mich vor wenigen Minuten in einem Hotelzimmer mit zwei Frauen gleichzeitig, und jetzt wirfst du mir vor, ich würde ein Drama inszenieren?“
Sofort brach unter den Gästen wildes Getuschel aus. Gavins Mutter wurde so blass, dass sie beinahe in Ohnmacht fiel, während seinem Vater der Zorn ins Gesicht stieg, da das Ansehen der Familie vor aller Augen beschmutzt wurde.
„Weißt du überhaupt, was du da redest, Isolde?!“, rief Gavins Vater mit drohender Stimme.
„Sie lügt! Das ist alles nur ein Missverständnis!“, versuchte Gavin sich vor den versammelten Geschäftspartnern seiner Familie zu rechtfertigen.
„Ich lüge?“ Isolde trat noch einen Schritt näher und sah Gavin tief in die Augen. „Sieh dir deinen Hals an, Gavin. Er ist voller Knutschflecke von diesen Frauen. Es ist einfach nur erbärmlich.“
Gavin erstarrte und fasste sich unwillkürlich an den Hals. Sein bleiches Gesicht und sein Stammeln waren für jeden im Raum Bestätigung genug.
*Klatsch!*
Ein lauter Schlag hallte durch das noch immer eingeschaltete Mikrofon. Er kam nicht von Isolde. Es war Gavins Vater, der seinem Sohn mit hochrotem Kopf vor Wut eine schallende Ohrfeige verpasste.
„Du undankbarer Bastard! Du ziehst den Namen unserer Familie vor all unseren Geschäftspartnern in den Dreck!“, brüllte sein Vater mit rasendem Atem.
Gavins Mutter, die eben noch so getan hatte, als würde sie kollabieren, schlug nun immer wieder auf Gavins Brust ein, ohne Rücksicht auf die Hunderte von Augenpaaren, die auf sie gerichtet waren. „Gavin! Was hast du getan?! So habe ich dich nicht erzogen! Wie sollen wir uns jemals wieder blicken lassen?!“
Die prunkvolle Bühne der Verlobungsfeier verwandelte sich in Sekundenschnelle in den Schauplatz einer öffentlichen Schlammschlacht. Gavin stand nur mit gesenktem Kopf da, die Kiefer fest aufeinandergepresst, um die Scham und den Zorn zu unterdrücken, während seine eigenen Eltern seinen Stolz vor aller Augen vernichteten.
Das Brüllen und die Beschimpfungen der Familie hallten weiter durch den Saal, doch Isolde war es gleichgültig. Das wütende Chaos vor ihr berührte sie nicht mehr. Ihre Liebe war erloschen, ersetzt durch eine lähmende Leere.
Isolde trat einen Schritt zurück, um die Bühne zu verlassen und dieses familiäre Trauerspiel hinter sich zu lassen. Doch während oben das Chaos tobte, richtete sich die Aufmerksamkeit der Gäste weiter unten nun auf sie. Das Tuscheln aus den vorderen Reihen drang ungefiltert an ihr Ohr.
„Aber wenn man mal ehrlich ist ... Es ist kein Wunder, dass Herr Gavin sich anderweitig umsieht. Ein so gutaussehender und erfolgreicher Mann, der gezwungen wird, so eine wuchtige, unscheinbare Frau wie Isolde zu heiraten? Das passt doch hinten und vorne nicht.“
„Stimmt, schau dir nur ihre Figur an. Kein Wunder, dass er eine andere brauchte.“
Die grausamen, über ihren Körper urteilenden Stimmen schwollen an und schnürten ihr von allen Seiten die Kehle zu. Isoldes Brust zog sich zusammen, neue Tränen trübten ihre Sicht. Als sie hastig die Stufen der Bühne hinabsteigen wollte, um den verurteilenden Blicken zu entkommen, verfing sich der Saum ihres langen Kleides im Absatz ihres Schuhs.
Sie verlor das Gleichgewicht. Mit voller Wucht stürzte Isolde auf den kalten Marmorboden direkt am Fuß der Treppe. Einige Gäste, die in der Nähe standen, wichen instinktiv zurück, als hätten sie Angst, von ihr getroffen zu werden. Andere – vor allem die jüngeren Frauen der High Society – hielten sich tuschelnd die Hand vor den Mund, während einige sogar heimlich ihre Smartphones zückten und die Kameras auf sie richteten.
Isoldes Gesicht brannte wie Feuer. Der Schmerz in ihren Knien war nichts gegen die Demütigung, dass man ihren Stolz vor Hunderten von Menschen mit Füßen trat. Niemand reichte ihr die Hand, um ihr aufzuhelfen. Gavin und seine Eltern waren viel zu sehr mit ihrem Streit auf der Bühne beschäftigt, als dass sie auch nur einen Blick für sie übrig gehabt hätten.
Mit der letzten Kraft und dem letzten Funken Würde, der ihr geblieben war, rappelte sich Isolde auf. Ohne Rücksicht auf ihr zerrissenes Kleid oder ihr zerzaustes Haar rannte sie so schnell sie konnte aus dem Festsaal – weg von all den Augen, die sie anstarrten wie eine Attraktion im Zirkus.
Die kühle Nachtluft traf ihre Haut, als sie den Außenbereich des Hotels erreichte. Isolde blieb im Schatten einer dunklen Säule stehen. Ihr Körper bebte unter den heftigen Schluchzern, die nun ungehindert aus ihr herausbrachen. Mit einer abrupten Bewegung streifte sie die High Heels ab, ohne den brennenden Schmerz der Blasen an ihren Fußsohlen zu beachten.
Mitten in ihrem Weinkrampf begann das Handy in ihrer Tasche heftig zu vibrieren. Es war eine unbekannte Nummer. Isolde atmete tief durch, bevor sie den Anruf entgegennahm.
„Hallo ...?“, ihre Stimme klang brüchig.
„Spreche ich mit Fräulein Isolde Ravelyn?“ Die Stimme eines älteren Mannes klang am anderen Ende der Leitung – ruhig, formell und gefasst.
„Ja, das bin ich. Wer ist da?“
„Mein Name ist Raymond Hale. Ich bin der persönliche Rechtsanwalt der verstorbenen Frau Berliana Blackthorne.“
Isolde zog die Stirn in Falten. Frau Berliana war eine ältere, überaus wohlhabende und großherzige Frau gewesen. Seit dem Tod von Isoldes Eltern hatte die alte Dame im Geheimen für all ihre Lebenshaltungs- und Studienkosten gesorgt, ohne jemals eine Gegenleistung zu verlangen.
„Worum geht es, Herr Hale?“
Am anderen Ende der Leitung entstand eine kurze Pause. „Frau Berliana ist vor knapp einer Stunde im Krankenhaus verstorben.“
Für Isolde blieb die Welt in dieser Nacht zum zweiten Mal stehen. Der Verlust des einzigen Menschen, der sich je aufrichtig um sie gesorgt hatte, ließ ihr Herz vollends in Stücke brechen. „Was ...? Frau Berliana ...“
„Es gibt ein dringendes und überaus wichtiges Testament, das Ihnen als Begünstigte unverzüglich verlesen werden muss“, fuhr der Anwalt fort. „In wenigen Minuten wird ein Wagen unserer Kanzlei bei Ihnen eintreffen, um Sie direkt zum Hauptwohnsitz der Familie Blackthorne zu bringen.“
„Ein Testament? Aber ich verstehe nicht, was das mit mir zu tun hat ...“, flüsterte Isolde verwirrt.
Raymond machte eine kurze Pause, um den letzten Worten besonderes Gewicht zu verleihen. „Alles Weitere wird Ihnen bei Ihrer Ankunft im Detail erklärt, Fräulein Isolde. Denn ab heute Nacht sind Sie offiziell dazu verpflichtet, in der Blackthorne-Mansion zu leben.“
Kapitel 91Die Atmosphäre in der prächtigen Mensa der Universität war zu Beginn der Mittagspause recht ruhig. Die meisten Studenten zogen es vor, draußen zu essen oder die Fast-Food-Restaurants rund um den Campus aufzusuchen. An einem Tisch abseits des Trubels saß Isolde jedoch Evander gegenüber.Genau wie am Morgen versprochen, handelte Evander nicht mehr impulsiv und berührte Isolde nicht mehr ohne ihre Erlaubnis. Stattdessen zeigte sich der junge Mann mit dem zerzausten Haar ausgesprochen großzügig. Er bestellte einige der besten Gerichte der Mensa – von Premium-Rindersteaks über köstliche Pasta in Sahnesoße bis hin zu Isoldes Lieblings-Schokoladeneis – und schob jeden Teller zu dem fülligen Mädchen hinüber.„Iss so viel du willst“, sagte Evander gelassen, verschränkte die Arme auf dem Tisch und beobachtete Isolde. „Ich übernehme die Rechnung.“Isoldes graue Augen leuchteten auf. Ihre rundlichen Wangen röteten sich vor Freude bei dem Anblick des Festmahls vor ihr. Die Befangenheit,
Kapitel 90Die Stille auf dem verlassenen Korridor im zweiten Stock wurde nach der panischen Flucht von Arabella und ihrer Clique immer drückender. Auch die Studenten, die sich als Zuschauer versammelt hatten, lösten sich allmählich auf. Niemand von ihnen wagte es, sich mit dem unberechenbaren Zorn Evander Blackthornes anzulegen.Isolde stand noch immer wie erstarrt hinter der mächtigen Säule. Ihr schwarzes Haar war leicht zerzaust, und ihr Atem ging in kurzen, unregelmäßigen Stoßseufzern, während die Benommenheit in ihrem Kopf nicht nachlassen wollte. Mit ihrem fülligen Handrücken wischte sie sich die restlichen Tränen von ihren rundlichen Wangen, ihre grauen Augen voller widerstreitender Gefühle auf den breiten Rücken des vor ihr stehenden Mannes mit dem zerzausten Haar gerichtet.Evander drehte sich langsam um. Die wilde Wut, die noch vor wenigen Augenblicken in seinen adlergleichen Augen gebrannt hatte, verblasste allmählich und wich einem starren Gesichtsausdruck, während sich se
Kapitel 89Isolde ging den Hauptkorridor des Fakultätsgebäudes entlang, ein Lächeln lag noch immer auf ihrem rundlichen Gesicht. Die Wärme von Luciens Kuss und die süßen Versprechungen, die sie vorhin im Auto ausgetauscht hatten, waren in ihren Gedanken noch immer lebendig und ließen jeden Schritt ihrer vollbusigen Gestalt federleicht wirken. Einige vorbeigehende Studenten starrten sie an, doch Isolde ignorierte sie und konzentrierte sich lieber auf den Bildschirm ihres Handys, auf dem eine Textnachricht ihrer besten Freundin zu sehen war.Die fröhliche Stimmung verflog jedoch augenblicklich, als aus einer Ecke des Hauptkorridors eine Gruppe modisch gekleideter Mädchen auftauchte, die mit herablassender Selbstbewusstheit dahergingen. Ganz vorne stand Arabella – das junge Mädchen, das auf dem gesamten Campus wegen des sozialen Status ihrer Familie und ihrer auffallenden Schönheit als „Campus-Königin“ bekannt war.Isolde, die damit beschäftigt war, die Nachricht zu beantworten, bemerkte
Kapitel 88Die luxuriöse schwarze Limousine von Lucien durchschnitt die Stadtstraßen, die sich allmählich mit dem morgendlichen Berufsverkehr füllten. Im kühlen Innenraum, der nach Sandelholz und teurem Herrenparfüm duftete, herrschte eine warme Atmosphäre. Isolde saß auf dem Beifahrersitz, wechselte gelegentlich die Lieder auf dem Musikplayer des Autos und wiegte dabei sanft den Kopf. Ihre rundlichen Wangen waren noch immer auf niedliche Weise gerötet und strahlten ein Glück aus, das sie nicht verbergen konnte.Es dauerte nicht lange, bis die glänzende Limousine langsam durch das Haupttor der Universität fuhr. Lucien brachte den Wagen am Rande einer ruhigen Haltebucht zum Stehen, einige Dutzend Meter vom Gebäude von Isoldes Fakultät entfernt, um nicht zu viel Aufmerksamkeit der anderen Studenten auf sich zu ziehen.Isolde schnallte sich ab, ehe sie ihren kurvigen Körper zu Lucien herumdrehte.„Danke, dass du mich hergefahren hast, Luci. Ich mache mich dann mal auf den Weg, ja?“Das k











