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Kapitel 146

Author: Prettydarlie
last update Petsa ng paglalathala: 2026-02-26 20:11:30

146

Während Mike noch zögernd an der Tür stand, stürmte Andy, der gerade eingetreten war, direkt ins Esszimmer. Er trug drei Schachteln — eine große und zwei kleinere darauf — sowie einen Strauß roter Rosen.

Die Gegenstände versperrten ihm die Sicht, sodass er Kayden und Aria nicht sah, die sich leidenschaftlich küssten, während Aria leise stöhnte.

„Boss, die Dinge, die Sie mich entgegennehmen lassen wollten, sind angekommen“, sagte Andy und stellte die Sachen ab. Erst da bemerkte er die ni
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  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   56

    Sicht des AutorsDamian blickte auf Arabellas weit aufgerissene, entsetzte Augen hinab. Er schwankte zwischen dem Drang, laut loszulachen, und dem Bedürfnis, vor schierer Frustration aufzustöhnen.Hatte sie überhaupt eine Ahnung, was sie mit ihm anstellte?Verdammt. Wie sehr wünschte er sich, einfach jede Vorsicht über Bord werfen, sie direkt hier auf dem Sofa unter sich ziehen und sich nehmen zu können, wonach sein Körper so verzweifelt verlangte.Stattdessen zwang er sich, das plötzlich aufflammende Verlangen hinunterzuschlucken, und atmete langsam und kontrolliert aus. Er musste behutsam vorgehen, damit sie sich nicht vor lauter Verlegenheit am liebsten im Boden vergraben wollte.Doch bevor er auch nur ein beruhigendes Wort hervorbringen konnte, erwachte Arabella aus ihrer Starre. Sie riss ihre Hand so heftig zurück, als hätte sie gerade ein glühend heißes Eisen berührt.Die Hitze, die ihr in die Wangen schoss, ließ jeden noch so kräftigen Rotton blass aussehen.„I-ich ... es tut m

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   55

    55 Arabellas SichtIch weiß nicht, wie lange ich in Damians Armen geblieben bin.Ich wusste nur, dass er sich nicht beschwerte. Er stand einfach still da, hielt mich fest und ließ mich auf eine Weise zusammenbrechen, wie ich es noch nie zuvor zugelassen hatte.Ich wollte es mir selbst nicht eingestehen, aber in seinen Armen fühlte ich mich sicher. Trotzdem flüsterte eine leise Stimme in meinem Hinterkopf, dass ich seine Freundlichkeit nicht länger ausnutzen durfte.Also löste ich mich sanft von ihm, obwohl jede Faser meines Körpers danach schrie, für immer an seiner Brust liegen zu bleiben.„Ich ... ich sollte gehen“, brachte ich heiser hervor. Meine Kehle war wie zugeschnürt.„Du musst nicht gehen, Arabella. Bleib einfach über Nacht hier“, bat er mich. Sein Tonfall war ungewöhnlich sanft.Ich blickte zu ihm auf. Allein der Gedanke, mit Damian unter demselben Dach zu schlafen, ließ meine Fantasie völlig verrücktspielen und meine Nerven flattern.Ich hatte Angst davor, was mein eigene

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   54

    54Damians SichtIn meinem Kopf herrschte plötzlich völlige Leere.Ihre Worte trafen mich wie ein Blitzschlag und erschütterten mich bis ins Mark.Was hatte sie gerade gesagt?„Arabella“, brachte ich heiser hervor. Meine Kehle schnürte sich zu, doch sie ließ mich gar nicht erst zu Wort kommen.„Oder soll ich mich lieber daran erinnern, wie verzweifelt ich war, als ich mich in eine Privatdetektivin verwandelte und nach Hinweisen suchte, selbst nachdem er mich ohne jede Erklärung blockiert hatte?“Mein Herz zerbrach in zwei Hälften.Sie sprach von mir.„Ich meine, er hatte nicht einmal ein Profilbild“, fuhr sie fort. Ihre Stimme brach, als wäre endlich ein gewaltiger Damm gebrochen, hinter dem sich jahrelang unterdrückte Gefühle aufgestaut hatten.„Es war einfach ... alles schwarz. Ein komplett schwarzer Bildschirm mit einem ‚S‘ darauf. Du kannst dir vorstellen, wie begeistert ich war, als ich monatelang recherchiert und schließlich herausgefunden hatte, dass es sich um ein vorläufiges

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   53

    Arabellas SichtAls ich die Augen öffnete, befand ich mich in einem Zimmer, das ich nicht kannte.„Wo bin ich?“, flüsterte ich. Meine Stimme klang rau, während ich die fremden Wände musterte. Die letzte klare Erinnerung, die ich hatte, war, dass Jake angehalten hatte, um mich vor dem Anwesen meines Vaters abzuholen.Hinter dem Glasfenster erstreckte sich eine dunkle Skyline. Es musste bereits spät in der Nacht sein.Wie lange war ich bewusstlos gewesen?Das Geräusch einer sich öffnenden Tür ließ mich aufblicken. Eine ältere Frau, die ungefähr fünfzig zu sein schien, trat leise ein.Als sie bemerkte, dass ich wach war, schenkte sie mir ein warmes, freundliches Lächeln und legte ordentlich einen frischen Satz Kleidung auf die Bettkante.„Miss Morgan, Sie sind endlich wach. Ich bin Hannah, die Haushälterin hier. Sie hatten Fieber, und Mr. Sterling hat mich gebeten, mich um Sie zu kümmern. Das hier sind Ihre Sachen.“In diesem Moment traf mich die schreckliche Erkenntnis wie ein Schlag. J

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   52

    Arabella hatte geträumt.In ihrem Traum war sie wieder neunzehn. Naiv, unerschütterlich optimistisch und voller strahlender, ungetrübter Hoffnungen.Sie sah sich selbst auf ihrem schmalen Bett im Studentenwohnheim liegen. Jedes Mal, wenn er auf ihre nächtlichen Nachrichten antwortete, quietschte sie vor Freude und strampelte aufgeregt mit den Beinen in der Luft.Sie erinnerte sich an seine beständige Sanftheit, seine unheimliche Fähigkeit, ihre tiefsten Gedanken zu verstehen, und daran, wie mühelos und beinahe schwindelerregend er ihr Herz erobert hatte. Damals hatte sie in Gedanken ganze Galaxien erschaffen und von einer friedlichen Zukunft geträumt: einem Golden Retriever, zwei Kindern, einem Jungen und einem Mädchen, und einer Liebesgeschichte wie aus einem lebendig gewordenen Märchen.In ihrem Traum trat ihr jüngeres Ich auf sie zu und legte ihr sanft die Hände an die tränenüberströmten Wangen.„Arabella, ich möchte dich lächeln sehen. Du musst glücklich leben.“Arabella stockte d

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   51

    51 Damian hatte keine Ahnung, was er da eigentlich tat.Verdammt.Er wusste nicht einmal, warum er in den letzten dreißig Minuten all diese Dinge getan hatte.Doch nachdem er Jakes panischen Anruf erhalten hatte, gab es für ihn nur eine unumstößliche Wahrheit: Er musste Arabella in seiner Nähe haben. Er musste sie in Sicherheit wissen, direkt in seinem Blickfeld.Er hatte bereits Dr. Martin, seinen persönlichen Arzt, angerufen und zu sich bestellt. Außerdem hatte er das Personal des Hauptanwesens angewiesen, den medizinischen Behandlungsraum vorzubereiten.Im Augenblick lief er in der prächtigen Eingangshalle unruhig auf und ab und wartete darauf, dass Jake mit Arabella vor dem Haupthaus eintraf.Er stand noch nicht einmal eine Minute dort, doch es fühlte sich an wie eine ganze Stunde.Abrupt blieb er stehen, wirbelte herum und funkelte Andrew an, der schweigend hinter ihm stand.„Warum ist Jake noch nicht hier? Ruf ihn sofort an und sag ihm, dass er verdammt noch mal schneller fahre

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