INICIAR SESIÓN„Zieh die Hose aus“, befahl Kayden mit tiefer, gefährlicher Stimme. „Leg dich aufs Bett und spreiz die Beine für mich.“ Aria schüttelte panisch den Kopf und wich zurück. „Kayden, hör auf mit diesem Wahnsinn! Ich bin die Frau deines Bruders!“ Seine Augen verdunkelten sich. „Reiz mich nicht. Die Art von Strafe, die ich dir geben werde, wird dir nicht gefallen.“ Er trat näher. „Sei jetzt ein braves Mädchen… und nimm meinen Schwanz.“ „Du bist der Abschaum der Erde“, spuckte sie, die Stimme zitternd vor Wut und Angst. „Ich verfluche den Tag, an dem ich dir begegnet bin!“ Kayden bewegte sich wie ein Raubtier, das sich seiner verwundeten Beute näherte. Aria wich zurück, bis die Rückseite ihrer Beine gegen die Bettkante stieß. Sie stolperte und fiel rückwärts auf die Matratze, der Atem stockte ihr. Bevor sie sich wegwinden konnte, packten kalte Hände ihre Schenkel und zwangen sie auseinander. Er hielt inne, starrte auf sie herab mit einer räuberischen Ruhe, die ihr den Magen umdrehte. Ein langsames, höhnisches Lächeln verzog seine Lippen. „Was für eine Heuchlerin du bist, Schwägerin“, murmelte er. „Dein Körper lügt nicht…“ Sein Blick glitt zwischen ihre Beine, dunkel und hungrig. „Du bist schon nass für mich.“ --- Hast du jemals eineiige Zwillinge getroffen, die so ähnlich waren, dass man sie kaum auseinanderhalten konnte? Ariana glaubte zu wissen, welchen von beiden sie geheiratet hatte. In der Nacht, in der sie versuchte, ihre zerbrechende Ehe zu retten, gab sie sich dem Mann, den sie für ihren Ehemann hielt, vollständig hin. Sie irrte sich – der Mann, der sie befriedigt hatte, war nicht Jayden… sondern sein Zwilling, Kayden Hunt – das schwarze Schaf der Familie, der Mann, der jeden Grund hatte, sie zu hassen. Ariana wollte den Fehler begraben und so tun, als wäre er nie geschehen. Kayden hatte andere Pläne.
Ver más„Bitte, Schatz, tu mir das nicht an! Was habe ich falsch gemacht?“ flehte Aria, ihre Stimme zitterte vor Verzweiflung, während sie zu dem Mann eilte, den sie für ihren Ehemann hielt, und ihn umarmte, noch bevor er sich von ihr abwenden konnte.
„Sag mir einfach, was ich tun soll, um deine Meinung zu ändern. Ich werde alles tun, um es wieder gutzumachen. Bitte, verlass mich nicht … Zerbrich uns nicht …“ „Würdest du aufhören, mich zu unterbrechen, wenn ich spreche?“ knurrte Kayden, was Aria bei dem scharfen Klang seiner Stimme zusammenzucken ließ. Auch wenn Aria diese neue Seite ihres fürsorglichen Mannes nicht verstand, war sie entschlossen, zu ihm durchzudringen. Also umarmte Aria ihn, angetrieben von der Entschlossenheit, ihren Mann zurückzugewinnen, noch fester und setzte all die verführerischen Fähigkeiten ein, die sie online gelernt hatte. Sie blickte mit einem verführerischen Blick zu ihm auf und leckte sich sinnlich über die Lippen. Kayden spürte ihre weichen Kurven an sich gepresst, und die berauschende Süße ihres weiblichen Duftes – wie Lavendel in einem sonnendurchfluteten Garten – füllte seine Nase und hüllte ihn ein, entfachte Erinnerungen, die sein Herz rasen ließen und seinen Hals trocken werden ließen, während alles Blut in seinen Adern in eine bestimmte Richtung schoss. Er konnte fühlen, wie dieser Teil seines Körpers zum Leben erwachte. Er hatte geglaubt, sie zu hassen; er hatte geglaubt, nach dem, was sie ihm vor Jahren angetan hatte, nicht einmal dieselbe Luft wie sie atmen zu wollen – doch warum reagierte er auf ihre Berührungen und ihre offensichtliche Provokation? „Raus hier!“ fauchte er, seine Stimme fest, mit einem Hauch von Endgültigkeit. „Bitte weise mich nicht zurück; ich halte das nicht aus, Schatz“, flehte sie, ihre Augen wirkten noch verzweifelter, als sie zu ihm aufsah, bevor sie fast unter Tränen hinzufügte: „Mach Liebe mit mir wie früher oder wie auch immer du willst. Ich gehöre dir … Wirf mich nur nicht aus diesem Zimmer.“ Diese Worte wirkten wie ein böses Omen, ließen Kayden eine eisige Aura ausstrahlen, und sein Blick wurde geradezu räuberisch, so wild wie der eines lauernden Panthers. Als er Ariana ansah, die sich ihm mit solcher Entschlossenheit und Verzweiflung anbot, wurde er von intensiver Eifersucht und Besitzansprüchen erfüllt; sie sollte seine sein … Nur seine! ‚Sie war verdammt noch mal seine! Doch jetzt fühlte sich alles wie ein Witz an … ein sehr kranker Witz … Und sie jetzt so zu sehen, wie sie versuchte, ihn mit aller Kraft zu verführen, in dem Glauben, er sei sein Zwillingsbruder, machte ihn nur noch wütender. Wenn er es wäre – würde sie dann so um ihn kämpfen? Würde sie so schamlos um ihn betteln?‘ Je mehr Kaydens Gedanken in die Vergangenheit abdrifteten, desto größer wurde seine Wut, und im nächsten Moment fühlte es sich an, als würde etwas in ihm zerbrechen. Er begann, etwas zu begehren, von dem er geglaubt hatte, es längst vergessen zu haben. Er begann, all die Dinge zu begehren, nach denen er sich einst gesehnt hatte, die er jedoch tief in diesem dunklen Teil seines Herzens eingeschlossen hatte. Er war es leid, der Verfluchte zu sein, der Zurückgelassene, der Ersatz … die Kopie. Er wollte jetzt die Hauptfigur sein; er wollte nicht länger im Schatten leben. Aber vor allem wollte er sie; er wollte, dass sie unter ihm flehte und schrie, während sie sich wand. Er wollte alles. „Gut!“ sagte er, und Ariana fühlte sich, als wäre sie nach 24 Stunden Luftmangel aus dem Wasser gezogen worden. „Danke, Schatz“, flüsterte sie und stellte sich auf die Zehenspitzen, um ihn zu küssen, doch Kayden fixierte sie mit einem tödlichen Blick, der ihr Herz einen Schlag aussetzen ließ. Ihre frühere Zuversicht fiel wie ein Luftballon in sich zusammen, sodass ihre Lippen die Richtung änderten und den Kuss schwach auf sein Kinn drückten, während sie ihr Bestes gab, sich von seinem Verhalten nicht anmerken zu lassen. „Du wirst mir gehorchen und tun, was ich sage; es ist dir nicht erlaubt, irgendetwas ohne meine Erlaubnis zu tun. Hast du das verstanden?“ Seine Stimme war tief, aber voller Autorität. Aria nickte hastig. „Ich verstehe“, sagte sie. Aria wusste nicht, warum Jayden, ihr Ehemann, sich ihr gegenüber so kalt verhielt, aber sie war sicher, dass nach einer Nacht leidenschaftlicher Liebe ihr fürsorglicher Mann zu ihr zurückkehren würde. „Wage es ja nicht, es später zu bereuen!“ fauchte Kayden, und im nächsten Moment sah er sie emotionslos an und befahl: „Ausziehen!“ Vier Stunden zuvor … Arias und Jaydens Villa … „Guten Abend, Ma’am; das ist gerade für Sie angekommen“, sagte ein Dienstmädchen und hielt einen braunen Umschlag in der Hand. „Oh, legen Sie ihn einfach dort auf den Couchtisch; ich schaue später hinein“, sagte Aria und wandte ihre Aufmerksamkeit wieder dem Wohnzimmer zu. Sie inspizierte ein letztes Mal sorgfältig die Dekorationen, die sie im Saal angebracht hatte, und lächelte. Duftkerzen waren in Herzform aufgestellt, und Rosenblätter waren auf dem Weg verstreut und seitlich von Kerzen gesäumt. Langsame, romantische Musik lief im Hintergrund, während das gedimmte Licht einen Kerzenschein-Effekt erzeugte. Auf dem Esstisch stand ein Eiskübel mit einem der teuren Weine aus ihrem Weinschrank, und der Tisch war mit köstlichen Speisen gedeckt – alles von Aria selbst zubereitet –, während sie auf die Ankunft ihres Mannes wartete. Heute war ihr Hochzeitstag mit ihrem Ehemann Jayden Hunt – ein Tag, um die besten drei Jahre ihres Lebens zu feiern. Aria brauchte keinen Magier, um ihr zu sagen, dass sie einen Volltreffer gelandet hatte, als sie Jayden kennengelernt hatte. Der Mann liebte sie, verwöhnte sie und störte sich nie daran, dass sie aus einfachen Verhältnissen stammte. Sie war das „Aschenputtel von Manhattan“, ein Spitzname, den ihr die Leute in New York gegeben hatten, doch es kümmerte sie nicht. Es war ihr egal, was diese neidischen Society-Damen hinter ihrem Rücken tratschten oder über sie sagten; sie kümmerte sich nur darum, was Jayden von ihr hielt. Dank ihm wagten es selbst ihr Vater und ihre Stiefmutter nicht mehr, sie zu schikanieren; auch ihr jüngerer Bruder besuchte eine der besten Universitäten in New York. Jayden war ihr Glücksstern, und seine Liebe und Anerkennung waren alles, was zählte. Sie sah erneut auf die Uhr und stellte fest, dass es bereits nach 19:00 Uhr war, doch Jayden war immer noch nicht zu Hause. Sie hatte an diesem Morgen mit ihm gesprochen, nachdem er aus Spanien ins Land zurückgekehrt war. Sie hatten über alles Mögliche geredet, und Jayden hatte ihr gesagt, wie sehr er sie vermisst hatte und dass er es kaum erwarten konnte, zu ihr zurückzukehren. Er hatte ihr erklärt, dass er nur noch einige ausstehende Unterlagen erledigen müsse, die während seiner Abwesenheit auf seine Unterschrift warteten, und dann direkt nach Hause kommen würde. Sie beschloss, ihn anzurufen, um zu erfahren, warum er sich verspätete, doch alle ihre Anrufe landeten auf der Mailbox. Besorgt rief Aria den Sekretär ihres Mannes, James, an, doch dasselbe geschah – niemand nahm ab. Beunruhigt beschloss sie, sich für den Moment von den Gedanken an ihren Mann abzulenken. ‚Vielleicht ist er in einer wichtigen Besprechung mit James, deshalb gehen beide nicht ans Telefon‘, tröstete sich Ariana und beschloss, den Inhalt des Umschlags zu überprüfen, den sie gerade erhalten hatte. ‚Es ist nicht das erste Mal, dass Jayden wegen eines dringenden Meetings lange auf sich warten lässt‘, sagte sie sich innerlich. „Er wird sich einiges anhören müssen, wenn er zurückkommt. Ich sage ihm immer, dass er mir in solchen Fällen wenigstens eine Nachricht schicken soll, damit ich mir keine Sorgen mache, aber er hört nie zu“, murmelte Aria vor sich hin, während sie vorsichtig den Umschlag öffnete und die Papiere herauszog. Was sie sah, ließ sie beinahe zusammenbrechen. Die Worte „SCHEIDUNGSVEREINBARUNG“ starrten ihr in fetter Schrift entgegen. Ihre Augen weiteten sich, und ihre Knie gaben nach. Schwach bewegte sie sich zum Sofa und ließ sich darauf nieder, während ihr ganzer Körper zitterte. Ein Keuchen entwich ihren Lippen, als sie die Namen am Ende der Vereinbarung sah: Ariana Gray und Jayden Hunt, begleitet von diesen kräftigen, selbstbewussten Strichen, die die Handschrift ihres Mannes und seine markante Unterschrift darstellten. ‚Es war echt!‘„Ein Kuss von dir?“ Ich schnaubte verächtlich und zwang mich zu einem kalten, höhnischen Lachen, um die Übelkeit und Angst in meiner Kehle zu überspielen. „Das Einzige, was ich empfunden habe, als deine Lippen meine berührt haben, war Ekel. Wage es nicht, mich mit demselben Mund anzufassen, mit dem du deine Geliebte küsst. Er ist widerlich.“Ethans Augen blitzten auf, während sich seine Pupillen vor blanker Wut weiteten.„Widerlich?“, wiederholte er. Seine Stimme sank zu einem tödlichen Zischen. „Willst du mir allen Ernstes sagen, dass du nie wieder möchtest, dass ich dich berühre?“Ich starrte ihn an, als hätte er vollkommen den Verstand verloren.„Warum um alles in der Welt sollte ich dich auch nur in meiner Nähe haben wollen?! Unsere Ehe ist tot, Ethan! Ich will die Scheidung“, zischte ich und beugte mich näher zu ihm. Jedes einzelne Wort triefte vor Gift.„Wann wirst du das endlich in deinen dicken, selbstverliebten Schädel bekommen?“Ethan starrte mich einen Moment lang an, bevor
38Auf wackelnden Beinen trat ich an meine Mutter heran, meine Augen suchten wild ihr Gesicht nach jedem Anzeichen ab, dass ihr Herz unter der Belastung versagte.„Mom", rief ich leise, als ich sie erreichte, schlang die Arme um ihre zerbrechliche Gestalt und half ihr behutsam, zurück ins Zimmer zu treten.Ich führte sie zum Bett, meine Hände zitterten, während ich ihr beim Hinsetzen half und die Kissen aufschüttelte, damit sie sich bequem zurücklehnen konnte.„Geht es dir gut?", fragte ich, meine Stimme eng vor unterdrückter Angst, als sie endlich saß.Meine Mutter musterte mein Gesicht aufmerksam, ihre müden Augen nahmen jedes Detail auf. „Hast du geweint, Arabella?"Ich zwang mir ein winziges, beruhigendes Lächeln ab und schüttelte den Kopf. „Nein, Mom. Nur etwas war mir unterwegs ins Auge gekommen. Mir geht es gut."Eine gewaltige Welle der Erleichterung überschwemmte mich, als ich begriff, dass sie meine Worte auf dem Flur nicht mitangehört hatte.Ethans erstickende Präsenz spürt
Arabellas Sicht„Arabella?“Die plötzliche Stimme, die meinen Namen rief, riss mich aus dem Nebel meiner Gedanken, während ich durch die Eingangshalle des Krankenhauses eilte. Abrupt blieb ich stehen und drehte mich um. Neben den Aufzügen entdeckte ich ein vertrautes Gesicht.„Alex? Was machst du denn hier?“, fragte ich völlig überrascht.Es war über ein Jahr her, seit ich das letzte Mal mit meinem Jugendfreund gesprochen hatte. Nach meiner Hochzeit mit Ethan hatte ich den Kontakt zu ihm nach und nach abgebrochen, weil Ethan mich ständig an die Pflicht einer Ehefrau erinnerte, „angemessene Grenzen im Umgang mit dem anderen Geschlecht einzuhalten“.„Ich besuche einen Kollegen, der gestern eingeliefert wurde“, erklärte Alex und musterte mein Gesicht mit aufrichtiger Besorgnis.„Oh“, hauchte ich und versuchte, meinen rasenden Puls zu beruhigen. „Ich bin hier, um meine Mutter zu besuchen. Sie liegt im dritten Stock.“„Deine Mutter? Ist sie …?“„Es geht ihr gut“, unterbrach ich ihn hastig.
„Informieren Sie mich sofort, sobald sie wieder durch diese Tür kommt“, wies ich Tante Irene knapp an, bevor ich das Gespräch beendete.Ich öffnete meine Kontaktliste, tippte auf Arabellas Namen und schickte ihr kurzerhand eine Nachricht.Wo bist du?Ich starrte auf das Display. Dreißig Sekunden vergingen. Eine Minute. Zwei Minuten …Ich wartete volle fünf Minuten, doch es kam keine Antwort.Arabella hatte nicht auf meine Nachricht geantwortet?Arabella?Dieselbe Frau, die mir früher innerhalb von drei Sekunden geantwortet hatte?Erst da wurde mir eine verblüffende Tatsache bewusst: Seit drei Tagen hatte Arabella mir keine einzige Nachricht mehr geschickt.Normalerweise bombardierte sie mein Handy jeden einzelnen Tag mit fünf bis zehn Nachrichten, ohne jemals eine Ausnahme zu machen.„Bist du gut im Büro angekommen? Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!“„Draußen wird es kälter. Vergiss bitte nicht deinen Mantel, wenn du das Haus verlässt. Ich liebe dich!“„Versink nicht so sehr in


















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