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Kapitel 156

Author: Prettydarlie
last update publish date: 2026-03-02 05:55:46

156

Alles begann an jenem schicksalhaften Tag, als Kayden Aria auf ritterliche Weise zu ihrem Nebenjob brachte, einem kleinen Café in der Stadt. Gemeinsam kümmerten sie sich um die streunende Katze, bis der Besitzer gefunden wurde, dazu kamen gelegentliche Treffen im Krankenzimmer der Schule.

Es dauerte nicht lange, bis sich zwischen ihnen eine Verbindung entwickelte, die keiner von beiden ignorieren konnte, und ihre Leben begannen sich auf beinahe unvermeidliche Weise miteinander zu verflechte
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  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   46

    46Sienna stieß einen Schrei aus, ihre Fingernägel gruben sich in seinen Rücken, während ihre Beine sich um seine Taille schlangen.„Verdammt, Sienna“, presste er hervor. Seine Hüften fanden einen Rhythmus – tief und bedächtig –, während ihre Muschi ihn wie eine Faust umschloss. „Du fühlst dich an …“ – er stieß erneut zu, diesmal härter – „… wie ein Zuhause.“„Ja“, stöhnte sie und ging jedem seiner Stöße entgegen; ihre Hüften hoben sich, um ihn noch tiefer in sich aufzunehmen. „Ja, Ethan, genau da …“Sein Daumen fand ihre Klitoris und kreiste im Takt seiner Stöße. Sienna legte den Kopf in den Nacken, ihr Mund öffnete sich zu einem langen, abgehackten Stöhnen.Er stieß langsam und tief in sie ein – so, wie er sie immer dann liebte, wenn ihn Schuldgefühle plagten. Als könnte er ihr Versprechen in den Körper hineinstoßen, als könnte er all die abgesagten Abendessen, all die verpassten Weihnachtsmorgen und all die Male, in denen er zu Arabella zurückkehren musste, anstatt bei ihr zu bleib

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    45Siennas WohnungDie Tür schwang auf, noch bevor Ethan zum zweiten Mal anklopfen konnte. Es wirkte, als hätte Sienna direkt dahinter gestanden und darauf gewartet, das Geräusch seines Autos in der Einfahrt zu hören.Sie trug einen dünnen, champagnerfarbenen Seidenmantel, der in der Taille locker zusammengebunden war. Ihre Augen waren gerötet und geschwollen; verschmierte Wimperntusche hinterließ dunkle Schatten unter ihnen.Sie hatte geweint. Natürlich hatte sie geweint. „Ethan …“, hauchte sie und streckte die Hände nach ihm aus.Er ergriff ihre Handgelenke, noch bevor sie seine Brust berühren konnten. „Der Nachrichtenchef hat deinen Namen genannt. Er sagt, du hättest ihm erzählt, die Fotos von Arabella und mir würden mich freuen.“Siennas Wimpern zitterten. Sie zog ihre Hände zurück, wandte ihm den Rücken zu und ging ins Wohnzimmer. Dort stand ein halb leeres Weinglas auf dem Couchtisch aus Marmor, daneben lag ein zerknülltes Papiertaschentuch. „Du bist also den ganzen Weg hierherg

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    44Sicht des AutorsZwei Stunden zuvorEthan verließ den Krankenhausparkplatz in miserabler Stimmung.Jedes Mal, wenn er Arabellas kalte, trotzige Worte in Gedanken wiederholte, wallte eine heftige Wut in ihm auf, die ihn am liebsten irgendetwas gegen die Wand schleudern ließ.Als sie zur SCC zurückkehrten, hielt selbst Robert einen Sicherheitsabstand von fünf Metern zu ihm. Er wollte um jeden Preis vermeiden, den Zorn seines Chefs auf sich zu ziehen.Ethan saß hinter seinem großzügigen Mahagonischreibtisch und versuchte, die vierteljährlichen Finanzberichte durchzugehen, doch er konnte sich einfach nicht konzentrieren.Statt Tabellen und Zahlen waren seine Gedanken von ungewollten Erinnerungsfetzen an Arabella erfüllt.Ihre weichen Lippen … diese unverfälschte, unbeholfene Unerfahrenheit, die ihn trotz allem in ihren Bann gezogen hatte … und ihr Duft. Natürlich, dezent und völlig frei von den schweren Parfüms, die Sienna ständig trug.Dieser „verfluchte Duft“ war der Grund gewesen, w

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    43 Ich hielt Damian fest, obwohl ich für einen flüchtigen Moment nicht einmal wusste, was ich sagen sollte.Meine einzige Sorge war, dass ich den Gedanken nicht ertragen konnte, er könnte mich missverstehen.„Arabella?“ Seine tiefe Stimme riss mich sanft aus meinen Gedanken.„Hast du … hast du es dir anders überlegt?“, platzte ich heraus, unfähig, die Frage länger zurückzuhalten. „Ich meine, siehst du mich jetzt mit anderen Augen, nachdem du diese Fotos gesehen hast?“Damian musterte mich aufmerksam. Sein Gesichtsausdruck nahm einen Anflug von ungläubigem Staunen an, als wäre meine Frage völlig absurd.„Nein“, antwortete er sofort. Sein Blick blieb fest auf mich gerichtet. „Ich werde dich niemals mit anderen Augen sehen, Arabella.“„Warum wolltest du dann gehen? Du hast gesagt, dass du mir glaubst. Ich bin nur so schnell zu ihm geeilt, weil er behauptet hat, er wäre im Zimmer meiner Mutter. Sie hatte gerade erst einen Rückfall erlitten, und ich konnte nicht riskieren, dass er etwas s

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   42

    42 Damian bemerkte meine weit aufgerissenen Augen und hob eine Braue.„Stimmt etwas nicht?“„Nein.“ Hastig schüttelte ich den Kopf und senkte den Blick.Verhielt er sich auch bei anderen Frauen so?Der Gedanke hinterließ einen bitteren, säuerlichen Geschmack in meinem Mund. Doch aus irgendeinem Grund schüttelte ich ihn schnell wieder ab. Ich würde mir diese seltene, friedliche Atmosphäre an diesem Abend nicht von unnötiger, kleinlicher Eifersucht verderben lassen.In den nächsten Minuten konzentrierte ich mich darauf, die verschiedenen Gerichte zu probieren. Immer wenn ein Geschmack meine Erwartungen übertraf, leuchteten meine Augen vor aufrichtiger Begeisterung auf.Damian bemerkte es, und seine Stimme wurde sanfter.„Schmeckt dir das Essen wirklich so gut?“Meine Bewegungen hielten inne, und das Leuchten in meinen Augen verblasste ein wenig.Da wurde mir plötzlich etwas klar. Jedes einzelne Gericht auf diesem Tisch gehörte zu meinen absoluten Lieblingsspeisen.Bei Ethan hatte ich i

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    Arabellas Sicht„Er ist in der Firmenzentrale mit dringenden Akten überlastet. Er ist bereits gegangen“, antwortete Damian.„A-ach so“, erwiderte ich gedehnt. Mein Herz machte einen Satz bei dem Gedanken, dass Damian und ich nun ganz allein in diesem riesigen Penthouse sein würden.Wie auf ein Stichwort hin zog Damian seinen Mantel aus und hängte ihn ordentlich an die Garderobe im Flur. Anschließend nahm er mit müheloser Eleganz die exquisiten Manschettenknöpfe aus Obsidian von seinen Handgelenken. Ihm dabei zuzusehen, war ein wahrer Augenschmaus.Plötzlich hörte ich Tessa wieder in Gedanken sagen: „Ein Mann ist am heißesten, wenn er sich gerade an- oder auszieht.“Damals hatte ich darüber nur gelacht. Doch jetzt, als ich beobachtete, wie Damian seine Manschettenknöpfe in die Manteltasche steckte und an seiner Krawatte zog, schoss mir die Hitze in die Wangen.Noch bevor ich richtig begriff, was ich tat, trat ich näher an ihn heran. Ich deutete auf seine Hand, die seine Krawatte festhi

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